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USA: Ex-Angestellter veruntreute Millionen von Wiederaufbaugeldern für den Irak

Vor einem Bundesgericht in Washington bekannte sich Robert Stein schuldig, während seiner Zeit im Irak mindestens zwei Millionen Dollar veruntreut zu haben, die für den Wiederaufbau des Landes gedacht waren und außerdem bestechlich gewesen zu sein.

Er hätte Ausschreibungen manipuliert und mit Komplizen aus dem Militär zusammen dafür gesorgt, dass ein Unternehmer lukrative Aufträge bekam, der auch Prostituierte in einer Villa in Bagdad eingesetzt hatte.

Trotz einer Vorstrafe wegen Betruges hatte Stein einen Job in der irakischen Übergangsverwaltung CPA bekommen, die nach dem US-Einmarsch bis zum Juni 2004 tätig gewesen war; bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu 30 Jahre Haft.


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WebReporter: snickerman
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Million, Irak, Angestellte, Wiederaufbau
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.02.2006 11:59 Uhr von snickerman
 
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Das wird Kreise ziehen, mindestens die beteiligten Militärs und der Unternehmer werden auch noch vor Gericht müssen, wo sie ihrerseits vielleicht noch weitere Komplizen aufdecken werden, um Deals mit der Staatsanwaltschaft abschließen zu können. Bei soviel Geld und so wenig Kontrolle war das zu erwarten gewesen...
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03.02.2006 13:41 Uhr von Muta
 
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Nanana: Warum wird Robert Stein nicht wie die anderen Leute behandelt, die sogar nachweislich Milliarden der irakischen Gelder durch die entsprechenden Marionetten in der Regierung und Fake-Aufträgen stahlen (Konzerne wie Haliburton)?

Oder wären die Gelder, die Stein durch seine Korruption verschwendet hat, etwa ansonsten an Haliburton und Co gegangen?
Dann ist das Urteil doch nicht überraschend :)

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