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Update: Neues 50 MBit Internet: Telekom blockt bereits jetzt Konkurrenten

Wie bei SSN bereits berichtet, will die Telekom ein neues Internet mit einer Kapazität von 50 MBit/s auf den Markt bringen. Dabei schließt die Telekom eine Beteiligung von Konkurrenten aus, um ihre Investition ins neue Netz zu sichern.

Firmen wie Freenet und United Internet wollten sich mit 200 bzw. 500 Millionen Euro an dem drei Milliarden Projekt beteiligen. Doch die Telekom blockt und zeigt wenig Interesse hinsichtlich der rosigen Aussichten auf einen neuen Markt.

Durch eine Gesetzesnovelle des Wirtschaftsministeriums unterliegt das neue Netz anderen Regulierungskriterien. Ein Sprecher des Branchenverbandes VATM erklärte: "Es ist ein falsches Signal an die Investoren, wenn der Marktführer bevorzugt wird."


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WebReporter: Hollownet
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Update, Telekom, Konkurrent, MBit
Quelle: www.manager-magazin.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.02.2006 16:38 Uhr von Hollownet
 
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Ja ja die liebe Telekom. Aber wo kein Wettbewerb da kein Preiskampf. Allerdings finde ich den neuen Gesetzesentwurf unglücklich.
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02.02.2006 18:34 Uhr von Pinok
 
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haha: dementsprechend wird es auch sau teuer sein, es finden sich keine kunden und die teuren server werden unbenutzt herumstauben bis sie nix mehr an wert haben, so kann man auch auf die schnelle sein geld ausm fenster schmeissen

das schlimme ist wir finanzieren diesen schwachsin mit den teuren tarifen und unterstützung vom staat
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02.02.2006 20:22 Uhr von Bekay
 
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Ausschließen? Das hat die Telekom schon öfter versucht. Das Verstößt aber gegen das Wettbewerbsgesetz oder so ähnlich, bis jetzt müßte die Telekom immer klein beigeben, was sie als Monopol sichern wollten!
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03.02.2006 02:19 Uhr von netbone
 
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ist das so unverstädnlich? Natürlich belebt Wettbewerb das Geschäft. Aber was hindert denn die anderen, nicht parallel auch so ein Netz aufzubauen? Geht doch beim Mobilfunk auch. Es ist nämlich für alle billiger, die Telekom die Netze aufbauen zu lassen, und dann "nur" Nutzungsgebühren zu bezahlen.

Z.B. legen die Regularien der Regulierungsbehörde fest, dass die Telekom Mitbewerbern z.B. im Bereich der Flatrates Preise machen muss, die billiger sind, als die Angebote der Telekom ... daraus folgt, dass mit jeder Preissenkung der Telekom (oder T-Online) dann automatisch die Preise für die Weitergabe der Dienstleistungen an Wettbewerber auch senken, was es diesen erlaubt, die Preise der Telekom/T-Onlines zu unterbieten. Und das unabhängig von den tatsächlichen Betriebskosten, die die Telekom auch hat ... das soll Wettbewerb schaffen.

Die Laufzeit der Regulierungsbehörde wurde übrigens auch schon über den zuerst geplanten Zeitraum hinaus verlängert ... also es geht nicht nur gegen die Kleinen, und für die Telekom, wie das so gerne dargestellt wird.

Was klar ist: für den Kunden ist Wettbewerb gut. Aber dieser muss auch auf einer gesunden wirtschaftlichen Basis aller Anbieter stehen.
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06.02.2006 12:02 Uhr von fun_jan
 
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die spinnen: da frag ich mich doch, was United Internet mit 50MBit will. Die heulen doch schon rum, wenn man mit der 2MBit Leitung ab und zu mal Webradio hört und dabei 20GB Transfer verursacht.
Nun stell sich mal einer vor, dass man die 50er dafür nutzt, wofür sie vorgesehen ist - nämlich um ein paar Filme im HDTV zu sehen. Da drehen doch die Chefs von UI am Rad und die User bekommen wieder zu Tausenden Briefe, in denen sie höflich genötigt werden, zu kündigen...
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07.02.2006 08:33 Uhr von HHAG
 
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ich weiß nicht was daran so skandalös - geschweige denn neu! - sein soll, wenn man ein Privatunternehmen nicht dazu zwingen kann, mit Wettbewerbern (=Konkurrenten) zusammenzuarbeiten.

Sind die Kritiker erst vor einer Woche in der freien Marktwirtschaft aufgewacht und müssen sich noch dran gewöhnen?
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10.02.2006 16:32 Uhr von badboy1987
 
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Wenn die Telekom ein eigenes neues Netz, ohne Unterstützung vom Staat aufbaut, dann haben sie zwar einen Vorteil, hindern jedoch keine andere Firma ein ähnliches Netz aufzubauen und haben somit kein Monopol. Dadurch, dass das Netz alleine, ohne Unterstützung vom Staat gebaut werden soll, muss die Telekom auch keinen anderen Anbieter mit in dieses Netz lassen. Da kann keine Regulierungsbehörde, oder ähnliches etwas dran rütteln. Mich kann ja auch keiner zwingen meinen privaten Spielplatz mit anderen zu teilen!

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