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Südkorea: Verhandlungen 2004 hinter dem Rücken des Präsidenten mit den USA

2004 wurden hinter dem Rücken des Präsidenten Verhandlungen mit den USA geführt, die die Flexibilität der US-Streitkräfte in Korea festlegen und dabei weitreichende strategische Handlungsfreiheit erhalten sollten.

Über diese Verhandlungen war weder der nationale Sicherheitsrat Südkoreas noch der Präsident informiert, wie jetzt durch Indiskretion ans Licht kam. US-Streitkräfte müssen mittlerweile vor Eingreifen in der Region mit Seoul einvernehmlich handeln.

Die jetzt veröffentlichten Unterlagen zeigen, wäre den damaligen Verhandlungen gefolgt worden, hätten die USA von Korea aus in jeden nordostasiatischen Konflikt eingreifen oder Atomwaffen einsetzen können.


WebReporter: buckowitz
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Präsident, Südkorea, Verhandlung, Rücken
Quelle: english.chosun.com

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02.02.2006 15:47 Uhr von buckowitz
 
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Auch diese Papiere zeigen mal wieder, dass es auch in Korea Hardliner gibt, die nicht unbedingt dem Entspannungskurs des jetzigen Präsidenten Ro ihr volles Vertrauen schenken. Wären die damaligen Verhandlungen angenommen worden, hätte dieses den Ausbau Koreas zu einem nordostasiatischen Großstützpunkt der USA bedeutet, mit uneingeschränkten Befugnissen, ohne Rücksprache überall eingreifen zu können.

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