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Baden-Württemberg: Montag wird im Öffentlichen Dienst gestreikt

Die kommunalen Mitglieder von ver.di haben mit einer Mehrheit von 94 Prozent in 100 Betrieben dafür gestimmt, ab Montag die Arbeit niederzulegen. Damit werden 200.000 öffentlich Beschäftigte in den Streik treten.

Die Dienstleistungsgewerkschaft protestiert gegen eine Verlängerung der Arbeitszeit von 38,5 auf 40 Stunden. Betroffen sind Müllabfuhr, Räumdienste und Kindergärten.

Gerade in Baden-Württemberg setzten die öffentlichen Arbeitgeber zuerst auf längere Arbeitszeiten.


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WebReporter: snickerman
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Dienst, Baden-Württemberg, Baden, Montag
Quelle: www.spiegel.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.02.2006 12:22 Uhr von snickerman
 
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Jetzt gehts lo-hoos! Auch wenn es sich "nur" um 18 Minuten am Tag handelt, wird es Zeit, klarzumachen, dass sich die Arbeitnehmer (aller Branchen) nicht mehr alles gefallenlassen, was von oben kommt.
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02.02.2006 14:14 Uhr von terestric
 
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Betonköpfe werden ernten was Sie sähen Gibt es wirklich noch so viele Betonköpfe, bei denen die harte Realität des Arbeitsmarktes noch nicht angekommen ist. Wenn ich lesen muss, dass zweihunderttausend Arbeitnehmer mit dem hohen Gut eines (halbwegs) sicheren Arbeitsplatzes wegen 18 min je Tag auf die Strasse gehen, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Solch verantwortungslose Menschen sollte man auf der Stelle entlassen. In Ihrer neu gewonnen Freizeit können Sie sich ja mal ein Eindruck von der Realität gönnen.

Ich arbeite als junger Akademiker min. 45 Stunden die Woche für ein Gehalt, das deutlich unter Durchschnittsvergütung im öffentlichen Dienst liegt.

Es geht hier um Tätigkeiten im öffentlichen Dienst, also nicht um Gewinnmaximierung eines Unternehmens, sondern um Kostenreduzierungen für Leistungen die alle Bürger des Landes empfangen.

Ich bin mir sicher, dass die Stellen der Tagträumer durch gut qualifizierte und auch motivierte Menschen aus unserem Land besetzt werden könnten.

Aber streikt nur, am Ende wird ein Teil von euch entlassen, weil die Tätigkeit durch einen privaten Dienstleister übernommen wird. Dort habt Ihr dann die Möglichkeit, euch für die Hälfte des ursprünglichen Gehaltes zu bewerben.
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02.02.2006 14:48 Uhr von Sponkbob
 
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Du bist Deutschland! Wehr dich! Und lass dir nix gefallen.. :)
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02.02.2006 16:39 Uhr von Mr.E Nigma
 
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in der freien Wirtschaft ist doch die 40 Stunden Woche schon seit Jahren Realität bzw. die Grenzen nach oben offen !

Aber der unkündbare Beamte kann sich ja wehren !
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02.02.2006 16:45 Uhr von snickerman
 
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Wehrt Euch täglich! Oder glaubt ihr im Ernst, damit wäre dann Schluss?
Nächstes Jahr werden neue Forderungen aufgestellt!
40-42-45... Kein Ende in Sicht... Und wenn ihr Euch Eure Verhältnisse gefallen lasst, anstatt Soldidarität mit denen zu üben, die sich trauen, werden sie sich bestimmt nicht verbessern!
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02.02.2006 19:01 Uhr von Briefbote
 
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@terestric: ich glaube du hast keine ahnung wie das "durchschnittsgehalt" im öd aussieht. wenn du als akademiker angeblich so viel weniger verdienst hast du eindeutig was falsch gemacht (mit 4 bestanden?). Mein bruder ist auch jungakademiker und der verdient bereits nach einem jahr über BBG in der KV...
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03.02.2006 00:35 Uhr von Troll-Collect
 
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@amb: du bist ein Bürger, wie ihn die Regierung braucht.
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03.02.2006 00:43 Uhr von Muta
 
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@amb: "Des weiteren habe ich wenig Verständnis für Menschen, die nicht im öffentlichen Dienst sind und diesen Streik für gut heißen. Man sollte sich darüber im klaren sein, daß es um unser aller Geld geht..."
Wenn es nach der (zu simplen) Logik geht müssten die Leute nen 1 Cent-Job haben. Und die in privaten Betrieben auch, denn deren Lohn bezahlen "wir" ja auch mit dem Preis teilweise (der dann sinken würde).
Und am Ende kann sich keiner mehr was leisten, weil wir dem andern jeweils aus kurzsichtigen Egoismus ne Lohnkürzung gönnen...
Natürlich sollen die auch das Recht haben für ihre Interessen sich einzusetzen. Insbesondere wenn es um Arbeitszeitverlängerungen geht.
Entsteht denn durch diese mehr reguläre Arbeitszeit mehr Arbeit? Selbstverständlich nicht, daher wird es durch diese Arbeitszeitverlängerung zu Personalabbau kommen (weil weniger gebraucht werden) und dass die Leute darüber nicht begeistert sind ist doch verständlich.

Mir ist da schon lieber, wenn hierfür Steuergelder ausgegeben werden, als für so manch andere Verschwendungen. Die Angestellten geben z.B. wenigstens ihr Geld aus und erhöhen mit ihrem Konsum die Nachfrage.
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03.02.2006 00:54 Uhr von Muta
 
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@Briefbote Jep: "wenn du als akademiker angeblich so viel weniger verdienst hast du eindeutig was falsch gemacht"
Exakt, und wie ich diese Einstellung von terestric "liebe".
Warum wird nicht der Mund aufgemacht, wenn er so wenig, und damit doch zuwenig, verdient? Anstattdessen wird nach dem Motto vorgegangen "Na dann sollen wenigstens die Anderen auch weniger verdienen".., ist halt bequemer als sich für seine eigenen Rechte stark zu machen.
Solch eine Einstellung lieben die Herrschenden, das Volk lässt sich prima gegeneinander ausspielen (wenn Zwei sich streiten, freut sich der Dritte..).
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03.02.2006 01:21 Uhr von Luzifers Hammer
 
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Wie blöde sind hier einige: Wie hiess es so schön beim Stoiber?
Durch die 40 Std Woche können 7500 Angestellte eingespart werden.
Merken hier gewisse Akademiker eigentlich noch was?
Junge die 40 Std Woche bedeutet Arbeitsplatzvernichtung.
Und für die,die meinen,Beamte können sich ja wehren.
Denen müsste mal einer sagen, das Beamte gar nicht streiken dürfen.
Watt lernt ihr eigentlich in der Schule?
St.Florians Prinzip was.
Nimm nich mein Haus,zünd datt vom Nachbarn an.

Ps.Da sind ja Ratten sozialer
Ad Noctum
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03.02.2006 04:25 Uhr von pirata
 
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Aber Hallo, was haben die im offentlichen Dienst denn fuer den Schlappschwanzgewerkschaft? Vor 17 Jahren war ich mal OETV-Mitglied und streikte damals fuer die 35 Stunden Woche. Ist ja erschuetternd zu lesen, dass man die veringerte Arbeitszeit bis heute nicht erstreikt hat, sondern fuer die 38,5-Stunden Woche auf die Strasse muss.
Zum Glueck habe ich den offentlichen Dienst schon damals verlassen. Wuerde mich ja anscheissen immer noch 38,5 Stunden malochen zu muessen und mit das Gebloeke von CDU Ministerpraesidenten anzuhoeren.
Ne Kollegen, Euer Streik ist gerechtfertigt und es freute mich heute zu lesen, dass der auch ganz lange dauern soll. Ich wuensche Euch viel Kraft und dass ihr auch ja neben der Muellabfuhr und den Bussen auch die Krankenhaeuser lahm legt. Was dort Baden-Wuerttemberg an Kahlschlag plant ist nicht akzeptabel. Zeigt der Welt am besten zur Fussball-WM, dass die deutschen Arbeitnehmer keine Waschlappen sind.
Meine Solidaritaet ist Euch sicher. Auf, Auf zum Streik...
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03.02.2006 10:41 Uhr von the_real_schlaumeier
 
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mehrarbeit ist unumgänglich: 55 bis 60 wochenstunden im öffentlichen dienst sind meines erachtens unerlässlich in anbetracht der wirtschaftlichen lage. durch diese geringe mehrarbeit kann arbeitsplatzsicherheit gewährleistet werden. jeder gebildete mensch kann unschwer nachvollziehen, dass dies für unser land einen großen aufschwung bedeuten würde (vergleiche vorlesungen volkswirtschaftlehre 1. und 2. semester).
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03.02.2006 11:15 Uhr von wewuma
 
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Jawoll,: und am besten gleich die 20 Stunden-Woche einführen, damit die Arbeit auf den Rest verteilt werden kann.
Und bitte vollen Lohnausgleich, keine Abzüge, und die Rente mit spätestens 55 Jahren, am Besten so, dass ca. 75% des letzten Nettolohnes herauskommen.
Und btw. auf die Renten bitte künftig auch keine Steuern mehr, wenn schon, denn schon:

Du bist ein Super - Deutschland, Deutschland - ver´di .
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03.02.2006 12:39 Uhr von SchlachtVati
 
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@hämmerchen: ich hatte mal ein sehr interresantes gespräch , mit einem cop !!! zähneknirschend gab er auch kunt , das er nicht darf wie er wollte und ich bin mir sicher er ist nicht der einzigste
!!!

@wewuma

das ist sogar möglich , wenn man nur wollte ,.......ein bisschen mit enteignunge herumzuspielen , oder,.....

"Oder: Geld mit Haltbarkeitsdatum. So schnell, wie es im Portemonaie ist, muß es auch wieder ausgegeben werden, denn der Aufdruck verblasst in wenigen Tagen. Ist der Aufdruck erst mal unlesbar, ist der Geldschein auch nichts mehr wert. Also: Wer sein Geld ausgibt, hat etwas davon, und er kurbelt die Wirtschaft an."

http://www.celluloid-dreams.de/...
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03.02.2006 13:02 Uhr von Luzifers Hammer
 
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@Real dummmeier: Dann geh mal voran.
Was ihr Wirschaftsdödelstudenten immer vergesst.
Bischen Mathematik kann auch nicht schaden.
Aber was will man schon von der Generation Praktikum verlangen*g*
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03.02.2006 13:23 Uhr von Muta
 
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Na die News hat ja wieder die richtigen: angezogen :)

Da ist der Eine der Meinung, dass uns allgemein die Arbeitszeiten wie vor mehr als Hundert Jahren einen Abbau der Arbeitslosigkeit würden (was auch bei der hohen Produktivität von heute herzlich Sinn macht, oder wer soll das Alles konsumieren? Der Produzent produziert soviele Güter wie er verkaufen kann, nur weil die Leute mehr arbeiten wird er doch nicht einfach so mehr herstellen um dann die Überproduktion wegzuschmeißen, sondern er wird natürlich die Produktion halten und nun nur weniger Personal benötigen und damit entlassen. In etwa dasselbe trifft auch auf den öffentlichen Dienst zu, bei Arbeitszeitverlängerung wird weniger Personal gebraucht.)

Und dem nächsten ist es nichtmal zu doof, die Forderung von verdi die alte Arbeitszeit zu behalten (!, noch nichtmal senken oder so) als maßlos übertrieben darzustellen und mit Forderung nach 20-Stunden Woche zu vergleichen.

Hut ab.
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03.02.2006 14:29 Uhr von the_real_schlaumeier
 
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@ Luzifers Hammer: ich bin vorangegangen und werde dafür auch fürstlich belohnt - monetär versteht sich. sollten sie hingegen ihr geld im schlaf verdienen, so bitte ich um eine kurze anweisung, wie man dabei vorgehen sollte. ich muss nun los, die arbeit ruft. punkt 14:30 uhr ist das nächste meeting. ich werde schließlich nicht für das nichtstun bezahlt...
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03.02.2006 14:38 Uhr von Luzifers Hammer
 
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@schlaumeier: Du meinst Beschäftigung.
Arbeiten ist etwas anderes.
Aber woher solltst du das auch wissen.
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03.02.2006 20:39 Uhr von Luzifers Hammer
 
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@amb: @die Beamten sind ja garnicht betroffen, weil die streiken ja nicht.
Sie dürfen auch nicht streiken
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10.02.2006 12:43 Uhr von Endy
 
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oh je! von 38.5 auf 40 stunden... lächerlich...

als ich für einmal nur 40 stunden/woche arbeiten musste kam mir das wie urlaub vor...

deutschland erwache aus deinem dornröschenschlaf und höre auf auf diesem hohen niveau zu jammern!
Massnahmen sind nun halt mal bitternötig geworden...
Adieu
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10.02.2006 14:02 Uhr von Troll-Collect
 
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@endy: hast du überhaupt kapiert, worum es geht?
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10.02.2006 14:20 Uhr von Luzifers Hammer
 
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@Endy: Ja was für einen Job hast du denn?
In deiner Vk ist nicht mal dein Alter angegeben.
Vieleicht bisste aber auch erst 14 und laberst Müll?
Ich habe öfters über 40 Std gearbeitet und ich meine körperlich gearbeitet.
Also lass mal hören?

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