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Niedersachsen: Über 10.000 im Warnstreik wegen Wochenarbeitszeitverlängerung

Mehr als 10.000 Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes haben sich heute in Niedersachsen gegen die geplante Arbeitszeitverlängerung um 1,5 auf 40 Stunden je Woche gewehrt und sind auf die Straße gegangen.

Die Arbeitgeber bezeichnen die Warnstreiks als "in hohem Maße unerfreulich". Zündstoff erhalten die Streiks durch die Äußerung des niedersächsischen Finanzministers, dass aufgrund der Wochenarbeitszeitverlängerung Arbeitsplätze abgebaut werden können.

Bestreikt wurden die Müllabfuhr, Kindertagesstätten und Krankenhäuser. Auch andere öffentliche Einrichtungen waren von den Warnstreiks betroffen. In Baden-Württemberg bat man heute 200.000 Bedienstete, sich an den Urabstimmungen zu beteiligen.


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WebReporter: labor_007
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Woche, Niedersachsen
Quelle: www.heute.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.02.2006 19:31 Uhr von labor_007
 
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Die privaten Unternehmer haben es dem öffentlichen Dienst gezeigt, wie es geht: Stunden rauf - Personal runter - Aktien steigen. Nur steigen hier keine Aktien sondern der Frust wird immer stärker unter den Arbeitnehmern.
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01.02.2006 20:07 Uhr von Ferkelwämser
 
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*lol*: "Zündstoff erhalten die Streiks durch die Äußerung des niedersächsischen Finanzministers, dass aufgrund der Wochenarbeitszeitverlängerung Arbeitsplätze abgebaut werden können"

und bisher haben sie doch immer behauptet, längere Arbeitszeiten würden Arbeitsplätze schaffen und wären zur Senkung der Arbeitslosigkeit notwendig.
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01.02.2006 21:04 Uhr von kirschholz
 
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Streiken ist OK aber 40 Wochenstunden sind Europaweit normal. Insofern erwarte ich von den öffentlichen Diensten die Realität anzuerkennen. Es kann nicht sein, dass diejenigen, die für die Gehälter der Beamten und den öffentlichen Dienst immer tiefer in die Tasche greifen müssen - ja, verarmen müssen, noch mehr als jetzt zahlen müssen. Es wäre erfreulich, wenn die Gewerkschaften das Wort ´Dienst´ begreifen würden. Es ist unfassbar, dass einfache Müllmänner mehr verdienen als Facharbeiter, ja sogar unverdient. Bei der Müllabfuhr kann ich nur sagen: Her mit den Polen!
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03.02.2006 23:26 Uhr von FleurMia
 
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schwer zu entscheiden, ob man so etwas gut oder schlecht finden soll... zwar sollte man gerade Institutionen wie Krankenhäuser schon allein wegen den Patienten, die Hilfe benötigen, nicht bestreiken, aber naja... jeder sollte sein recht einfordern...

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