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Zeitungsverleger streiten mit Google wegen Newszusammenfassungen

Suchmaschinen seien zwar notwendig, "aber sie bauen ihr Geschäft auf Kleptomanie auf", kritisiert der Präsident der World Association of Newspapers (WAN). Daher fordert Gavin O'Reilly eine finanzielle Entschädigung für die Zusammenfassungen.

Auch wenn Dienste wie Google-News nur eine Überschrift mit Kurztext anbieten, reiche dies den Lesern meistens aus, um sich zu informieren.
Juristische Schritte will der Verband nicht einleiten, geht aber den Weg über die EU-Kommission.

Ins Visier des Weltverbands der Zeitungen geriet Google aufgrund des Festhaltens an der Position, die Informationen aus Google-News müssen frei verfügbar sein, während Konkurrenten wie Yahoo oder MSN kompromissbereit waren.


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WebReporter: Ferkelwämser
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Google, Zeitung
Quelle: www.heise.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.02.2006 18:40 Uhr von Ferkelwämser
 
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Fast überall dreht es sich nur noch um Lizenzen, Rechte, Patente. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis das Trällern unter der Dusche GEMA-Gebühren nach sich zieht.
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01.02.2006 23:28 Uhr von PeterKlein
 
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Nunja: Klar, einerseits baut Google (und auch die anderen Suchmaschinen) dadurch das Angebot aus. Andererseits sehe ich bei Google aber nur einen Anriss der Geschichte, und muss zu einer der angegebenen Quelle gehen, um das komplette Ding zu lesen. Was ja fuer die jeweiligen Zeitung dann durchaus kostenlose Werbung ist.

Hat Google nicht auch Abkommen mit Zeitungen?

Bei der AFP war es ja so, dass nicht nur jede Zeitung fuer die Meldung bezahlen musste, sondern auch Google oder andere Suchmaschinen, welche diese Meldungen von den Zeitungen uebernehmen.

Schlimmer finde ich solche vermurksten Abschreib-Seiten, wo die Webmaster oder User den lieben langen Tag nur Meldungen uebernehmen, ohne dass mit irgend einer Quelle irgend etwas wegen Lizenz oder aehnlichem vereinbart worden ist.
Einfach nur furchtbar, diese Abschreiber. Gegen die sollten die Zeitungen und auch die Agenturen mal vorgehen. Denn die Seiten dienen wirklich nur finanziellen Vorteilen einiger weniger, und nichtmal den vermeintlichen Reportern.

(Wogegen eine Suchmaschine ja auch aktuelle Inhalte liefern will oder sogar muss. Und die Kundschaft immerhin auf eine echte News-Seite schickt, um den kompletten Nachrichtentext lesen zu koennen.)
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03.02.2006 15:07 Uhr von Muta
 
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Hmm: "aber sie bauen ihr Geschäft auf Kleptomanie auf"
Was sagt der Zeitungsverband eigentlich dann zu dieser Website? :)
Auf jeden Fall eine ziemliche affige Einstellung des verbandes, bei Google ist ja grade mal der erste Satz zu lesen, wen die News wirklich interessiert, der klickt natürlich auf den link.

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