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Regeln für Ersthelfer bei der Wiederbelebung haben sich geändert

Die "Apotheken-Umschau" informiert die Öffentlichkeit über eine veränderte Behandlung von Patienten bei der Erstversorgung, die einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten haben.

Nach der neuen Regelung soll der Patient dreißigmal Herzdruckmassage und zweimal Beatmung bekommen. Früher reichten fünfzehnmal Druckmassage auf das Herz und zwei Atemstöße in die Lunge aus. Medizinische Studien gaben Anlass zu dieser Änderung.

Bei der Wiederbelebung von Kindern bleibt die 15:2-Regelung bestehen. Das Gesundheitsmagazin bezieht sich auf die Änderung durch den europäischen Rat für Wiederbelebung (ERC).


WebReporter: alexolaf
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Regel, Wiederbelebung
Quelle: www.n-tv.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.02.2006 18:47 Uhr von buckowitz
 
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@alexolaf: "Früher reichten fünfzehnmal Druckmassage auf das Herz und zwei Atemstöße in die Lunge aus."

Eben nicht.

Das hat man erkannt und deswegen nach entsprechenden Untersuchungen auch die Änderung veranlaßt!
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01.02.2006 19:23 Uhr von DJ Giraffentoast
 
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gut zu wissen, danke für die news! falls es mal dazu kommen sollte (ich hoffe es nicht) denke ich hoffentlich an diese news zurück...
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01.02.2006 19:34 Uhr von Bibi66
 
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Wenn mich nicht: alles täuscht, ist das innerhalb der letzten 20 oder 25 Jahre die vierte oder fünfte Änderung.

Das erste mal machte ich nen 1.-Hilfe-Kurs in der Schule.
Dann beim Führerschein.
Dann bei der Ausbildung "Helfer im San-Dienst"bei der Bundewehr.
Dann vor 4 Jahren bei der Sanitätskolonne an meinem "alten" Wohnsitz in Deutschland, der so nen Kurs angeboten hat (der leider des öfteren wieder flachfiel, weil einfach kein Interesse an einer kostenlosen Teilnahme bestand).

btw:
Immer gut, wenn zwei oder sogar drei Helfer da aktiv mitmachen (sind ja oftmals sogar da... leider nur theoretisch... bzw. praktisch nur insofern, das sie rumstehen, gaffen und tolle Reden schwingen). Sozusagen, das die Helfer sich abwechseln, bis der Notarzt kommt; sonst kanns durchaus auch mal passieren, das der Ersthelfer gleich mitversorgt werden kann....

Hasta Luego
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01.02.2006 20:05 Uhr von xxp
 
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15:2 ist schon sehr anstrengend, wenn man 5 Durchläufe macht. 30:2 ist kaum auszuhalten, unter Realbedingungen :D
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01.02.2006 20:48 Uhr von Troll-Collect
 
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Hier ein Schulungsvideo: http://www.onzin.com/...
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01.02.2006 21:19 Uhr von der_Uri
 
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@xxp: auf jeden fall.....
30 mal, da habe ich kaum noch atem.....
gerade bei mir, ich bin rettungsschwimmer...
da komm ichg grad ausm wasser g und dann soll ich ihm gehechelt und dann 30:2.....
ich mach weiterhin die alte.....
außerdem galt bei kinder doch früher auch nciht die 15:2...das war doch kürzer,oder?
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01.02.2006 21:49 Uhr von buckowitz
 
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Warum die Änderung: Man hat die Herzdruckmassage immer wieder deswegen verlängert, weil man feststellen mußte, daß der Druck von anfangs 5, dann 15 x, als nicht Kreislauf wirksam aufgebaut wurde. Mit anderen Worten, bei der Reanimationsfrequenz verpuffen quasi die ersten 5-10 Druckmassagen fast wirkungslos,um dann wieder den Kreislauf aufzubauen. Die Unterbrechung durch die Beatmung läßt den Druck wieder zu sehr absinken, die ganze chose beginnt von vorn.
Zwar ist auch der Sauerstoffbedarf für den zu Reanimierenden enorm, ein Mangel kann aber für einige Minuten besser verkraftet werden, als ein Kreislaufstillstand, denn ein bischen Sauerstoff ist trotzdem noch da.

@der_Uri: Gerade als Schwimmer müßtest Du ganz gute Reserven für die Reanimation mitbringen: Es ist die Technik, die zählt, weniger die Kraft, glaub mir das, ich habe einige Erfahrung darin.
Eine gute Reanimation wird ja auch meist zu zweit gemacht, einer macht Herzdruckmassage, der andere die Beatmung, man rotiert, wenn der, der die Herzdruckmassage das Zeichen gibt.
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02.02.2006 10:03 Uhr von xxp
 
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@der_Uri und buckowitz: Da habt ihr beiden wohl Recht. Eine 30:2-Frequenz ist unwahrscheinlich anstrengend, aber vermutlich effektiver. Bei Kleinkindern bzw. Säuglingen wird die Frequenz 5:2 empfohlen. Ich frage mich, ob es dort einmal zu Veränderungen kommen wird.

mfG
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02.02.2006 15:00 Uhr von der_Uri
 
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@buckowitz: ja du bist lustig...
weil ich auch immer einen zweiten rettungsschwimmer dabei ahbe, wenn ich am see spaziernen gehe....
und außerdem ist das wirklich anstrengend, das sage nicht nur ich, das sagt zum beispiel auch mein erste-hilfe ausbilder.....
grade wenn man jetzt grad jemandem ausm meer gezogen aht, der schon ein wenig wieter draußen war........
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02.02.2006 18:13 Uhr von buckowitz
 
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@der_Uri: Das bestreitet auch gar keiner.
Und dennoch kannst Du es, auch alleine, obwohl da der dauernde Wechsel von Herzdruck zu Beatmung noch schlauchender ist. Wenn man dann nicht einen der Gaffer mit einspannen kann in das Geschehen, verliert man eh meist...
Vorteil ist allerdings, wenn man Gaffer um aktive Hilfe angeht, wird oft der Freiraum um einen viel größer - aber bisweilen fassen sich dann Leute doch den Mut und helfen mit...
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03.02.2006 12:47 Uhr von zenon
 
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Leider ändern: die "Regeln" sich fast alle 5 Jahre - ich erinner mich da an die Herzmassagerhytmen...

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