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Handwerker entdeckten verwahrlostes Kind

Im brandenburgischen Frankfurt (Oder) wurde in einer verwahrlosten Wohnung ein 14-jähriges Kind entdeckt. Handwerker mussten die Wohnung nach einem Wasserrohrbruch betreten und fanden den Jungen in einer völlig verdreckten Umgebung.

Der verwitwete Vater ist dem Jugendamt bereits bekannt. Durch das Amt wurde bereits einmal eine Reinigung der Wohnung veranlasst. Laut Bericht soll die Wohnung des Arbeitslosen jedoch erneut mit Flaschen, Dosen und Verpackungen übersät gewesen sein.

Vater und Sohn stimmten nun angebotener Hilfe zu. Der Sohn wird in einem Heim untergebracht. Beide werden sozialpsychiatrisch betreut.


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WebReporter: Reporta
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Entdeckung, Handwerk, Handwerker
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.02.2006 17:05 Uhr von Reporta
 
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Der Mann war m.E. nach eindeutig überfordert! Was mich immer wieder erschreckt, ist die Kompetenzlosigkeit und Langatmigkeit der Behörden. Wenn ich schon einmal eine Aufräumaktion veranlasse und den Zustand kenne, dann schicke ich doch jede Woche mal jemanden vorbei - und der sollte bei Augen im Kopf doch sehen was los ist!
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01.02.2006 18:14 Uhr von Dream77
 
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@ autor: da hast du wohl recht... aber eine unordentliche wohnung reicht leider ( in diesem wie sovielen fällen) nicht aus, um das kind wegnehmen zu können.

Es muss schon was vorfallen. Leider.
ich hab da so ein paar nette nachbarn, abolute messies, das jugendamt und das evangelische fam,ilienwerk sind insgesamt 2 mal die woche da gewesen. Die eltern waren nicht bereit zu kooperieren, aber es hat aus gesetzlichen gründen nicht gereicht.
Der Grund kam dann etwas später. und das kind war dann innerhalb von einer stunde weg.
Ich denke mal das dies auch in diesem fall so ist. das es einfach nicht gereicht hat.
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01.02.2006 18:28 Uhr von thalos
 
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Kein Personal: Das Hauptproblem ist doch, dass es kein Personal mehr gibt. Wenn ich daran denke, dass es bei uns in Berlin in den 70er u. Anfang der 80er Jahre noch richtige Leute gab die regelmäßig persönlich vorbeikamen, oder die du mit Namen kanntest und die dich auch kannten und die du jederzeit im Rathaus aufsuchen konntest, auch ohne Termin oder ohne das es "brannte". Ich kann mich daran erinnern, dass meine kleine Schwester sich die Bleischnüre aus den Gardinen pulte und um den Hals wickelte, zwei Tage später stand das Amt vor der Tür, weil die Kindergärtnerinnen dachten, sie würde misshandelt !
Und Heute? Die wissen gar nicht wer du bist, geschweige denn, welche Probleme vorhanden sind.
Da besteht, seit Jahren!!!, dringendster Handlungsbedarf, aber die "allgemeine Haushaltslage" lässt es nicht zu, also wird sich da auch nichts ändern !
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01.02.2006 18:39 Uhr von Fahrenheit
 
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Die Kehrseite vom Sozialstaat: Das ist eben die Kehrseite vom Sozialstaat - eben wo es nur noch um Profite geht usw.

Btw.: Man muss ein Kind nicht unbedingt gleich aus der Familie reissen - es gibt da schon ein paar Angebote, die man der Kleinfamilie hätte machen können.

Ich hoffe nur, dass es für die beiden nicht zu spät war.

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