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Hamburg: Eltern weigern sich, ihre Kinder auf die Schule zu schicken

Ein Ehepaar in Hamburg will seine Kinder trotz der gesetzlichen Schulpflicht nicht auf eine staatliche Schule schicken, weil ihre Kinder dort mit Gewalt und Verdorbenheit konfrontiert werden.

Die Eltern unterrichten ihre Kinder zu Hause und sind davon überzeugt, das Niveau der staatlichen Schulen zu übertreffen.

Außerdem werden die Zeitungen zensiert, bevor die Kinder sie lesen können und neue Medien wie Fernseher oder Internet kommen dieser Familie auch nicht ins Haus.


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WebReporter: FleurMia
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Kind, Hamburg, Schule, Eltern
Quelle: www.mopo.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.01.2006 21:07 Uhr von FleurMia
 
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Naja... auf der einen Seite kann ich diese eltern schon verstehen.. schließlich ist das jetztige Schulsystem alles andere als durchdacht und gehirngerecht, was zur Folge hat das es nur für 20% der Schule zugeschnitten ist... aber auf der anderen Seite kann es schwerwiegende Folgen haben, wenn jeder seine Kinder ausschließlich allein lehren dürfte...
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31.01.2006 22:27 Uhr von PBernd
 
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lernen ja aber aufs Leben vorbereiten nein.
Wenn die Kinder irgend wann merken, wie das Leben wirklich ist, werden sie dran kaputt gehen.
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31.01.2006 22:41 Uhr von 42°C ^Kopfwärme
 
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hier kann jeder machen was er will! staatliche schulen sind doch mittlerweile bildungsmüllkippen.
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31.01.2006 22:45 Uhr von Stellung69
 
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PBernd: sieht das genau richtig! Die Kinder in die Schule schicken, wäre da das kleinere Übel.
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31.01.2006 22:48 Uhr von Dream77
 
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mittlerweile: ist die schulreform..dank pisa... eigentlich gar nicht mal so schlecht....

aber hauptsache erst mal auf das was ihr kennt rummüllen.....
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31.01.2006 23:08 Uhr von evilboy
 
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Na gut. Ich bin mir sicher, dass das irgendwelche Fundamentalisten sind, die ihre Kinder abschotten möchten, damit ihre Ideologien im stillen Kämmerlein bleiben.

Andererseits kann ich ihrer Meinung doch zustimmen - wenn man beispielsweise sieht, was für eine Arbeitsmoral so manche Berliner Schüler haben (SN berichtete).
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31.01.2006 23:12 Uhr von Troll-Collect
 
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christlich-fundamentalistische Frömmler: Dieser wichtige Aspekt fehlt in der News (habe ich im NC das nicht im Titel gesehen?).

>>Sexualkundeunterricht, Scheidungskinder, Harry Potter - für André (43) und Frauke R. (39) sind staatliche Schulen ein Hort des Bösen, vor dem sie ihre sechs Kinder schützen wollen. Weil sie ihre drei ältesten Töchter (10, 12, 14 Jahre) seit vier Jahren nicht zur Schule schicken, steht das christlich-fundamentalistische Ehepaar seit gestern vor dem Amtsgericht Altona. Die Anklage lautet auf Verstoß gegen das Hamburgische Schulgesetz.<<

Mal sehen, ob die Anti-Islam Fraktion sich hier auch aufregt.
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31.01.2006 23:34 Uhr von 911GT3RS
 
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naja das mit der schule,da muss ich den eltern ein wenig recht geben....aber den armen kinder internet und co verbieten das ist ein bisschen hart.aber jedem das seine
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31.01.2006 23:34 Uhr von Ak-Arne
 
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OMG: Quelle: Sandy-Denise (14), Denise-Sabrina (12), Sabrina-Melina (10), Melina-Maria (3), Maria-Marina (1)

Rofl, ich wette der nächste Tochternamen fängt mit Marina- an, die Namensgebung sagt ja schonmal alles zum psychischen Zustand der Eltern...

Man kann sich ja streiten wie man will (ich bin jedenfalls gegen Privatunterricht), die Kinder würden so nie auf eine Ebene mit den "normalen" kommen und so sozial auf der Strecke bleiben, ganz zu schweigen von den nunmal für Bewerbungen notwendigen Zeugnissen...

Weiss hier jemand wie das in anderen Ländern (USA) geregelt wird mit den "Zeugnissen" vom Heimunterricht?

So long...
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01.02.2006 01:50 Uhr von fegelein
 
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Sogar die Amisch haben inzwischen Autos+Telefon: Zeitungen zensiert, Medien wie Fernseher oder Internet kommen nicht ins Haus.
Das Niveau der staatlichen Schulen übertreffen.
LOL
Die Kinder werden so nie lernen sich in dieser "fiesen Welt" zu behaupten.
Das ist wie ein Leben im Sauerstoffzelt und Schutzmaske. Nach 16 jahren das erste mal draussen ohne Schutzvorkehrungen und der Körper wird von harmlosen Bazillen zerfressen!
Ist schon schlimm wenn man solche Eltern hat, die einem die Zukunft versauen!
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01.02.2006 03:04 Uhr von Gunny007
 
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so sorry: die kinder müssen einfach nur weg, zur not ins heim.
wenn die eltern in beugehaft müssen ist es ja so weit.
meinen die sie leben ewig und können ihre kinder immer an die hand nehmen.
fanatische religiösität ist das schlimmste auf dieser welt, auch in dieser form.
wenn einen gott gäbe würden die den ganzen tag vor schmerz schreien.
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01.02.2006 07:40 Uhr von IYDKMIGTHTKY
 
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diese werden in ihrem leben zu nix bringen, denn wenn sie auf die freie welt später rausgelassen werden, müssen die ey alles neulernen...

oh mein gott, ein glück hat ich net solch eltern, das wort zensur kenn ich net.
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01.02.2006 07:54 Uhr von ofstone
 
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@IYDFWXYZ...??? "das wort zensur kenn ich net".

Viele andere Worte scheinbar auch nicht !
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01.02.2006 08:27 Uhr von Komtess
 
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Warum wurde erst nach 4Jahren eingegriffen? Sollten Kinder nicht relativ gleich mit der Polizei in die Schule gebracht werden? Wo ist das Jugendamt und warum haben diese Eltern ihre Kinder noch?

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01.02.2006 09:54 Uhr von crazywolf1981
 
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In einer Sache muss ich da zustimmen Und zwar dass die Gewalt an Schulen inzwischen extrem ist. Ich würde da meine Kinder, sofern ich welche hätte, auch nicht gerne hinschicken. Oder zumindest ne Schule suchen, wo das minimal ist.
Dennoch sollte man die Kinder mit der Realität konfrontieren, und nicht irgendwie Zeitungen zensieren etc.
So wie die sich geben ist das Krank.
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01.02.2006 19:38 Uhr von marshaus
 
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und: wir mussten 2 jahre unseren sohn zu hause unterrichten. er hat nun seit einem jahr einen schulplatz ist im schnitt 2,7 und weiter als die meisten in seiner klasse.
er sagt selber er hat zu hause mehr gelernt als er in der schule lernt
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01.02.2006 19:53 Uhr von mk23
 
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kann ich verstehen aber es ist natürlich keine: lösung
aber sollen die mal 10 jahre warten dann kommen einem die heutige verhältnisse wie das paradies vor
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01.02.2006 21:28 Uhr von marshaus
 
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sorry: habe vergessen zu sagen wir leben seit 12 jahren in england und da ist es schnell moeglich das man keinen schulplatz bekommt und dann ist man gezwungen das kind zu hause zu unterrichten und dies wird auch alle 6 monate kontrolliert.
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02.02.2006 11:23 Uhr von Garviel
 
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NAtürlich sind gebildete Eltern: bzw. solche, die sich wirklich um ihre Kinder kümmern problemlos in der Lage, ihnen den Schulstoff bis zu einem gewissen Grad besser, schneller und anwendungsbezogener beizubringen - auch in der Schule geht´s umso besser, je kleiner die Lerngruppen, je größer die Aufmerksamkeit und je intensiver die emotionale Bindung zwischen Lehrendem und Lernendem ist.

ABER: Wie sollen diese Kinder denn jemals zu selbstbewusst-selbstbestimmten Persönlichkeiten heranwachsen, die sich im "LEBEN" behaupten können, ohne einsiedlerische Eremiten zu werden? Was die Eltern hier machen, grenzt schon sehr stark an Kindesmisshandlung.

@komtess: So schnell schießen die Jugendämter nicht, und das mit Recht. Die Kinder können noch gar nicht absehen, was die Eltern an ihnen für einen Schaden anrichten. Was sie wissen, ist, dass ihre Eltern für sie da sind, ihnen viel beibringen, Gewalt offenbar in der FAmilie auch keine Rolle spielt und und und... da besteht schon die Gefahr, mit Wegnahme von den Eltern sehr großen Schaden in der Kinderseele anzurichten.
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04.02.2006 12:47 Uhr von f455
 
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die eltern haben schon recht. die schulen sind für die kinder schn eine große gefahr. auf schulhöfen die schlägereien, die bedrohungen und vieles mehr. auch die anstiftung zum rauchen und saufen ist da sehr stark.

aber das mit dem fernsehen und internet ist übertrieben. die relität fern halten ist das eine, sie zu verleugnen aber das andere. man muss kinder nicht der gewalt aussetzen, aber ihnen nicht zu sagen, dss es sie gibt, ist realtätsfremd.

bei uns gegenüber wohnen auch so "schein"heilige. die haben auch keinen fernseher. täglich kirche, joggen und so nen zeug. sicher, die kinder gehen allesamt ins gymnasium. klassenbeste versteht sich. sportlich. überall mit dabei und meist auch erste. die erziehung ist einerseits klasse, aber andererseits, während gegenüber eine gruppe kinder spielt, stehen die auf der anderen strassenseite alleine. sie dürfen nicht rüber. kelly-familie kennen die nicht. nun, da haben sie nix verpasst, aber ein wenig wissen der kinder auf dieser welt, was musik so hip ist, sollten sie schon kennen.

mir tun sie leid. auch wenn sie sonst die besten sind. aber was ist das für eine kindheit. ich klaue meinen kindern jeden tag eine std. für sport. aber den rest haben sie für sich, nach schule und hausis. aber die haben gar nichts vom leben. ausser lernen, lernen und lernen. genau so stelle ich mir die hamburger eltern vor.

zwiespältig, würde ich sagen. auf alle fälle gehört in den schulen was getan. zumindest sollte es wieder so heime für die schlimmsten der schlimmen geben. die sollten nicht mit echten lernwilligen zusammen in eine schule gehen dürfen.
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06.02.2006 14:35 Uhr von Garviel
 
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@f455: Ja, solche armen Würstchen gibt´s leider - Opfer des elterlichen Ergeizes, der scheinheiligen Selbstverwirklichung, was auch immer. Jedenfalls, und das ist das größte Problem, in der REgel ohne Hilfe nicht überlebensfähig.

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