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"Blutgrätsche": Amateurfußballer muss nach grobem Foul an Gegenspieler zahlen

Das Oberlandesgericht Hamm hat einen Amateurfußballspieler, der seinen Gegenspieler mit einem brutalen Foul, einer so genannten "Blutgrätsche", stoppte und dabei schwer am Sprunggelenk verletzte, zur Übernahme der Arzt- und Krankenhauskosten verurteilt.

Ohne jede Chance den Ball zu erreichen, beendete der Fußballspieler den Sololauf seines Gegenspielers mit einer unfairen Attacke gegen die Beine. Diese Aktion kostet ihn nun 6.200 Euro.

"Wer aber seinen Gegner mit einer Blutgrätsche zu Fall bringt, hat die Grenze zur Unfairness eindeutig überschritten", lautete das Fazit des Gerichts, das die Absicht des Verurteilten, den Ball spielen zu wollen, zurückwies.


WebReporter: Junginho
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Amateur, Foul
Quelle: www.netzeitung.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.01.2006 21:44 Uhr von zee
 
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defpunk warum lachst du da?
natürlich ist es richtig dass man mit so einem fall auch vor gericht gehen kann! allein der verdienstausfall durch die verletzung ist schon beachtlich
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01.02.2006 02:13 Uhr von Bushido1985
 
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Richtig so wie es bei Amateur-Spielen oft zugeht, ist ne Frechheit. Und wie kommt ein Spieler dazu, selbst das alles zu bezahlen und möglicherweise wegen öfteren Verletzungen und Arbeitsunfähigkeit seinen Job zu verlieren, nur weil ein Ar***loch nicht verlieren kann bzw. Spass am Foulen hat?

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