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Gasversorger kann ab Oktober vom Verbraucher selbst gewählt werden

Am Dienstag wurde eine Übereinkunft der Gasnetzbetreiber und der Bundesnetzagentur vorgestellt. Auf diesem Papier sind die Bedingungen für einen Zugang von Anbietern zum deutschen Gas-Pipelinenetz formuliert.

Die Vereinbarung wird als Voraussetzung für einen liberalisierten Gasmarkt mit freier Versorgerwahl betrachtet. In Deutschland soll mit dem ersten Oktober die technische Umsetzung beginnen.

Experten rechnen mit sinkenden Preisen. Auch ausländische Gasanbieter haben schon Interesse am deutschen Markt bekundet.


WebReporter: Reporta
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Oktober, Verbraucher, Verbrauch
Quelle: de.today.reuters.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.01.2006 21:19 Uhr von ken iso
 
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Überfällig: Endlich wird der Markt liberalisiert. Das ist schon lang nötig gewesen, ich hoffe die Preise sinken merklich.
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31.01.2006 22:00 Uhr von Troll-Collect
 
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@ken: " Endlich wird der Markt liberalisiert. ... ich hoffe die Preise sinken merklich."

So wie bei Strommarkt? Wenn die großen Lieferanten als Gasnetzbetreiber die Durchleitungsgebühren bestimmen (wie bei Strom) können sie (wie beim Strom) über entsprechende Preise Konkurrenz einfach draußen halten.

Nur wenn entsprechende staatliche Kontrollen und Reglementierungen stattfinden (wie beim Telefon) haben neue Anbieter eine Chance. Ansonsten herrscht (wie allgemein im Kapitalismus) das Recht des Stärkeren.

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