31.01.06 10:17 Uhr
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Wirtschaft: Mehr als fünf Millionen Arbeitslose im Januar - Anstieg um 480.000

Die Arbeitslosenzahlen für den Auftakt des Jahres 2006 sind wieder angestiegen. Sie betrugen im Januar 5.012.000. Dies bedeutet einen Anstieg um ganze 408.000. Damit beträgt die Arbeitslosenquote 12,1 % (Vormonat: 11,1 %).

Positiv an der Zahl ist, dass es im Januar 2005 noch 5.087.000 Menschen ohne Arbeit in Deutschland gab, also 75.000 mehr als in diesem Jahr.

Als Grund für den Anstieg vom Januar wird der Kälteeinbruch genannt.


WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Million, Arbeit, Anstieg
Quelle: www.netzeitung.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.01.2006 10:13 Uhr von Streetlegend
 
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Das sind schon erschreckende ZAhlen und auch sehr traurige ZAhlen - ich hoffe das es irgendwann mal wieder aufwärts geht!
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31.01.2006 10:55 Uhr von Neuer
 
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Wird nie mehr wesentlich besser: Das wird auch in Zukunft nie mehr wesentlich besser werden. Die Automation schreitet immer weiter voran, der Bedarf sinkt auf Grund fehlender Einkommen und zusätzlich ist dann noch die Auslagerung von Produktion in Billiglohnländer da. Seht euch doch mal die Gewinne der grossen Konzerne an, die waren noch nie so hoch wie jetzt. Alles was die Regierung da treibt und sagt ist pure Augenwischerei. Wenn ich als Konzerneigner oder Großaktionär Rekordgewinne erziele, warum sollte ich was ändern. Höchstens noch ein paar Einsparungen, damit ich noch mehr Gewinn erziele. Also könnt ihr euch mit Sicherheit langfristig darauf einstellen, dass der s.g. Mittelstand immer mehr schrumpft und die Armen immer mehr werden. Selbst global betrachtet hat die Arbeitslosigkeit den höchsten Stand aller Zeiten.
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31.01.2006 11:25 Uhr von real.stro
 
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Mal hier reinschauen: http://www.tamxx.de/... Sind ein paar sehr interresante Gedanken!!!
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31.01.2006 11:54 Uhr von SchlachtVati
 
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mahlzeit: " Das sind schon erschreckende ZAhlen und auch sehr traurige ZAhlen - ich hoffe das es irgendwann mal wieder aufwärts geht!"

warum , wozu und WOHIN soll es denn aufwärts gehen ?

1.reichensteuer ?
2.erbschaftssteuer?
3.maschinensteuer?
4.währungsunion?
5.abschaffung von hartz IV =grundsicherung
6.steuerschlupflöcher ?
7. mwst . abschaffen ?
8 ezb verklagen ?
9.börsengewinne besteuern ?
10.brüssel auflösen ?
11. nur eine krankenkasse mit pflichtversicherung , abschaffung der privaten ?
12. recht auf faulheit ?
etc.etc.etc !!!
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31.01.2006 12:03 Uhr von SchlachtVati
 
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jojo: Konjunkturforscher wissen: Die reale Wirtschaft ist ein Kartenhaus. Alles hängt mit allem zusammen. Wer einzelne Bereiche herauspickt und versucht, sie isoliert zu betrachten, wird erfahren, dass er der Wirklichkeit nicht gerecht wird: Jeder Eingriff in einzelne Bereiche - sei es Steuern, Sozialsystem oder Arbeitsmarkt - führt zu Dominoeffekten in der komplex vernetzten Realität.

Dennoch sind Aussagen möglich. So fingen Heilemann und seine Mitarbeiter vom Institut für Empirische Wirtschaftsforschung an zu rechnen, welche Auswirkungen die Konjunkturimpulse der neuen Bundesregierung haben: Steuern, Sozialversicherung, Arbeitsmarkt, Investitionen, Einsparungen. Kein Bereich, der nicht von den Reformmaßnahmen betroffen ist. Die wirtschaftspolitischen Vorhaben fütterten die Wissenschaftler in ihr Prognosemodell und analysierten deren ökonomische Auswirkungen bis einschließlich 2008.

Das Ergebnis ist ernüchternd: "Die im Koalitionsvertrag vorgesehenen Konsolidierungsmaßnahmen in den Jahren 2006 bis 2008 führen zu beachtlichen negativen Wirkungen bei Wachstum und Beschäftigung", schreiben die Leipziger Forscher in ihrer Studie "Konjunkturvorbehalt", die gerade in der ökonomischen Fachzeitschrift Wirtschaftsdienst erschienen ist - und offenbar nur wenigen Experten auffiel.

Die Aussichten sind trübe, das belegen die Zahlen. Allein in diesem und im nächsten Jahr werden die wirtschaftspolitischen Maßnahmen der Merkel-Regierung 130.000 Jobs kosten und das Wachstum um 0,5 Prozent drücken. Schuld daran sind die Rückwirkungen, die das Gemenge aus Sparkurs, Steuererhöhungen und Einnahmeausfällen auf das Wachstum und die Einkommen hat. In ihrer Studie ermitteln die Leipziger Forscher, dass als Folge der Konjunkturmaßnahmen die Preise steigen und die Einkommen sinken. Die Kaufkraft des privaten Sektors wird zurückgehen: um 2,8 bis 4,3 Prozent.

http://www.taz.de/...


btw:september neuwahlen ?! ;)
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31.01.2006 13:27 Uhr von 2Skywise
 
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@SchlachtVati: Der war bös! :-)

Nein, September keine Neuwahlen. Erstens bring´se nix wesentlich Neues, und falls zweitens doch, kann´s nur in extreme Richtungen gehen, und das wäre für Deutschland wahrscheinlich noch schlechter als die jetzige Konstellation; mal abgesehen davon, daß wir uns dann drittens international gar bitterlich blamieren, was viertens zu politischen und wirtschaftlichen Problemen führen kann, wodurch fünftens ausländische Firmen sich noch mehr aus dem deutschen Markt zurückziehen, sechstens kommen durch die Wahl trotzdem wieder Kosten auf die Deutschen zu, um eine Wahl durchzuführen, deren Ergebnis siebentens ohnehin wieder von keinem für gut befunden wird, so daß wir uns achtens einer mittlerweile guten alten Gewohnheit folgend auf Neuwahlen im September 2007 gefaßt machen müßten ;-)

Aber die sonstigen Ausführungen und das Zitat unterschreib´ ich gerne.
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31.01.2006 13:58 Uhr von xsiriusx
 
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@Neuer: Aber wie siehts aus, wenn du dein Szenario mal extrem betrachtest.

Es gibt ein paar wenige Millionäre und sonst nur noch Arbeitslose, die keine Stütze mehr bekommen, weil der Staat ja auch mehr als pleite ist. So funktioniert ja auch kein Staat. Deswegen muss es vorher irgendwo ein Umkehr- oder Kipppunkt geben.
Und ich sage vorraus: Marx wird irgendwann mal wieder aktuell.
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31.01.2006 14:50 Uhr von carpediem007
 
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D.h. nicht 75.000 haben einen Job gefunden Zitat:
Positiv an der Zahl ist, dass es im Januar 2005 noch 5.087.000 Menschen ohne Arbeit in Deutschland gab, also 75.000 mehr als in diesem Jahr...
Zitat Ende

Leider sind im Jahr 2005 auch 150.000 Deutsche ausgewandert. Wenn man so die Reportagen, die in letzter Zeit im Fernsehen laufen, sieht, waren da eine Menge Arbeitslose dabei. Will heissen, nicht unbedingt weniger Arbeitslose weil diese jetzt einen Job haben; sie sind einfach nicht mehr da um gezählt zu werden...
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31.01.2006 15:35 Uhr von Neuer
 
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@xsiriusx: Das kann gut sein, oder es kracht mal wieder. Interessiert mich aber nicht sonderlich, ich gehöre zu denen, die schon ausgewandert sind. :-)
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31.01.2006 17:03 Uhr von fNORD
 
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wird schon wieder besser werden: wenn alle endlich begreifen das es technologisch bedingt ist und es eigentlich positiv ist das alles automatisch erledigt wird und man einfach keine Arbeiter mehr braucht.

Das Problem ist das der Staat, die Gesellschaft und die Menschen allgemein anfangen müssen umzudenken oder überhaupt zu denken.

Wenn jeder seine Grundbedürfnisse gedeckt hätte, wäre Arbeitslosigkeit kein Thema, weil Arbeit hat jeder so oder so nur bekommt man nicht für jede Geld.

Wenn die Grundbedürfnisse gedeckt wären so müsste man auch keine Angst haben und könnte beruhigt Weiterbildungen besuchen oder sonstige Arbeiten machen auch wenn es dafür kein Geld gibt.

Wenn das jedoch nicht erkannt wird und weiter das alte System angewendet wird, obwohl es längstens überholt ist. So wird es wohl zuerst zu Unruhen kommen.

Wir sind nun an der Schwelle von Utopia und dem Ende angelangt, momentan gehts Richtung Ende.
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31.01.2006 17:37 Uhr von 2Skywise
 
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@fNORD: Wenn die Grundbedürfnisse gedeckt wären, würde das gesamte System zusammenbrechen, der Kapitalismus wäre Geschichte und Sozialismus oder Kommunismus würden gar nicht erst entstehen. Wenn die Grundbedürfnisse gedeckt wären, gäbe es mehr Faulheit, mehr Sorglosigkeit und wir würden uns auf dem Weg in Richtung Anarchie befinden.
Die Grundbedürfnisse sind nicht gedeckt.
Glücklicherweise.
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31.01.2006 22:11 Uhr von SchlachtVati
 
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hmmmmm: "Wenn die Grundbedürfnisse gedeckt wären, gäbe es mehr Faulheit, mehr Sorglosigkeit und wir würden uns auf dem Weg in Richtung Anarchie befinden.
Die Grundbedürfnisse sind nicht gedeckt.
Glücklicherweise." <-----


kann mir das mal jemand näher bringen ?

----------------------------------------------


"Ich sehe soviel Potential, wie es vergeudet wird.
Eine ganze Generation zapft Benzin,
räumt Tische ab, schuftet als Schreibtisch-sklaven.

Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos,
machen Jobs, die wir hassen,
kaufen dann Scheiße, die wir nicht brauchen.

Wir sind die Zweitgeborenen der Geschichte, Leute.
Männer ohne Zweck, ohne Ziel...
Wir haben keinen großen Krieg, keine große Depression.
Unser großer Krieg ist ein spiritueller,
unsere große Depression ist das Leben.

Wir wurden durch das Fernsehen aufgezogen in dem Glauben
daß wir irgendwann mal Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars...
werden wir aber nicht!
...und das wird uns langsam klar!
Und wir sind kurz, ganz kurz vorm Ausrasten.

Du bist nicht dein Job.
Du bist nicht das Geld auf deinem Konto,
nicht das Auto, das du fährst,
nicht der Inhalt deiner Brieftasche
und nicht deine beschissene Cargo-hose.
Du bist der singende, tanzende Abschaum der Welt!


"Fight Club"
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31.01.2006 23:23 Uhr von 2Skywise
 
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@SchlachtVati: FightClub ist bekannt ;-)

Doch zum Posting:
Ich gehe von den Thesen von Adam Smith aus, der - einfach gesagt - den Menschen als miesen, kleinen, egoistischen Drecksack beschreibt, der eigentlich nur morgens aufsteht, um sich das Abendbrot zu verdienen.

Gehen wir weiter zu Maslow: der Mensch kämpft in erster Linie um seine körperlichen Grundbedürfnisse: er will atmen, schlafen, essen, was zum Anziehen, etwas Wärme und äh ... ach ja, und Poppen. So. Die Befriedigung dieser Grundbedürfnisse sicherst Du jetzt allen Bürgern eines Landes zu. Was passiert? Na, Schlaraffenland. Viele Menschen sind bereits mit dem vollkommen zufrieden; sie brauchen keine Angst zu haben, daß sie unter diesen Status fallen, demzufolge auch nicht dafür zu kämpfen, diesen Status zu erhalten -> Sorglosigkeit gefördert. Also werden die Leute, denen dieser Status ausreicht, morgens schon nicht mehr aufstehen, um arbeiten zu gehen -> Faulheit gefördert.

In diesem Augenblick hat der Kapitalismus ein echtes Problem, denn er hat nun weniger Leute, die arbeiten wollen und weniger Leute, die Geld zur freien Verfügung haben oder sich "mal was gönnen" können. Ungesunde Konstellation, die das System auf den Kopf stellen und wahrscheinlich zusammenbrechen lassen wird. Wenn man Adam Smith (siehe oben) heranzieht, wird der Egoismus des Menschen dafür sorgen, daß es nach dem kapitalistischen Aus höchstens viele kleine Splittergruppen geben wird, aber keine echte Gemeinschaft, die einen umfassenden Kommunismus aufbauen könnte (wie das mit der praktischen Umsetzung des Kommunismus über den Sozialismus enden kann, brauche ich ja nicht zu beschreiben, das hat die Geschichte gezeigt), also ist es mit dieser Möglichkeit auch vorbei. Das Ergebnis wird demnach die Anarchie sein.

Das klingt jetzt sehr nach Endzeitszenario, ich geb´s ja zu, aber ich halte den Menschen an sich bei Adam Smith für erstaunlich gut charakterisiert und kann nicht anders, als ihm ein solches Verhalten zuzuschreiben.
Von daher bin ich zunächst einmal ganz zufrieden damit, daß die Grundbedürfnisse nicht gesichert sind und grundsätzlich jeder in der Lage ist, in den groben Maschen des sozialen Netzes zu landen - es läßt manche Leute nicht übermütig werden, fördert die Vorsicht und sorgt auch dafür, daß Arbeit entsteht. Es soll ja auch einige Leute geben, die sich selbstständig machen, um sich ihre Brötchen zu verdienen. Sichert man die ihnen zu, überlegen sie es sich vielleicht noch einmal ...

Das klingt jetzt etwas wirr, aber wenn ich es ausführlicher schreibe, verschrecke ich die Leute ja nur ;-)
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31.01.2006 23:59 Uhr von SchlachtVati
 
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ich bin überrascht das du: mich nicht im regen stehen läßt !!!!

"Also werden die Leute, denen dieser Status ausreicht, morgens schon nicht mehr aufstehen, um arbeiten zu gehen -> Faulheit gefördert.
"
wie sieht es denn aus mit "recht auf faulheit" google mal dannach !!!


"In diesem Augenblick hat der Kapitalismus ein echtes Problem........"

kapitalismus ist ein wiederspruch in sich , ist nicht natürlich , ist nicht kompromissbereit und deshalb zur diktatur der finanzen verurteilt , ergo hat der kapiatalismus keine moral und kein gewissen , ergo wird der selbsterhaltungtrieb des menschen unwiederuflich irrgentwann in naheliegender zukunft das rad neu erfinden , ergo der kapitalismus scheitert an sich selbst wie der "gefakte" sozilalismus dessen bewußtsein und freiheit dem natürlichem näher steht und nicht vollendet werden konnte aus materillen bzw. subjektiven interressen !!!

"Das Ergebnis wird demnach die Anarchie sein."

find ich garnicht mal so abwägig , und unausgegören die meinung ,...im gegenteil , wenn man nach dem sinn des ganzen sucht ,....friss das , kauf das , sonst bist du nichts ,....ist es ja wohl kaum , sonst würde man kaum den aufrechten gang erlernt haben !
wogegen zu sein ist doch prima !!!!
ein klein bisschen (r)evolution ist doch gar nicht mal so schlecht !!!! "roter oktober"


"Das klingt jetzt etwas wirr, aber wenn ich es ausführlicher schreibe, verschrecke ich die Leute ja nur ;-)"----->

meins auch !!! ,...dennoch glauben wir irrgentwo an an was anderes !!! ,.....im zweifel immer für den "angnagten" !!!
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01.02.2006 01:02 Uhr von SchlachtVati
 
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mich wundert: das niemand aber wirklich niemand kritik äussert zu meinem post von 12:03 ausübt ---->

http://shortnews.stern.de/...

ist das gehirn des "affenmenschen" noch so unterentwickelt das er nicht merkt , das einfache komplexe einem vorenthalten werden sollen !!!!


".....dass er der Wirklichkeit nicht gerecht wird: Jeder Eingriff in einzelne Bereiche - sei es Steuern, Sozialsystem oder Arbeitsmarkt - führt zu Dominoeffekten in der komplex vernetzten Realität."

merkt man nicht das es grobübersetzt heissen soll ,..... ooooooh ihr unwürdigen begreifft das sinnlose sowieso nie und nimmer !!!!


edit: das was der erdanziehung trotz und auf dem hals hängt , ist kein pickel zum ausdrücken !!!!
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01.02.2006 01:11 Uhr von SchlachtVati
 
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softwarepufferunderrun !!!:D: http://shortnews.stern.de/...
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01.02.2006 01:22 Uhr von Troll-Collect
 
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oder: >>>".....dass er der Wirklichkeit nicht gerecht wird: Jeder Eingriff in einzelne Bereiche - sei es Steuern, Sozialsystem oder Arbeitsmarkt - führt zu Dominoeffekten in der komplex vernetzten Realität."

merkt man nicht das es grobübersetzt heissen soll ,..... ooooooh ihr unwürdigen begreifft das sinnlose sowieso nie und nimmer !!!!
<<<

oder grob übersetzt: Das Herumfrickeln an isolierten Einzelbereichen bringt nichts, es muß eine ganzheitliche Politik gemacht werden.
Was ergo eine Ohrfeige für die bisherigen Deformer wäre, da diese isoliert bei Arbeitnehmern und im Sozialstaat herumgebohrt haben, so tun, als würden alleine Sozialabbau, Lohnkürzungen usw. das Ei des Kolumbus darstellen.
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01.02.2006 03:01 Uhr von fNORD
 
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@2Skywise: Genau dieses denken von Schmarotzern und faulen ist das Problem. Oder bist du etwa der Meinung das Erwerbslose auch nichts zu essen bekommen sollten, weil sie ja "faul" sind?

Es gibt ohnehin keine Arbeitslose sondern nur solche die kein Geld für ihre Arbeit bekommen.

Jeder hat Arbeiten zu verrichten ob er nun Geld bekommt oder nicht.

Zudem ist Arbeiten auch ein Grundbedürfniss.

Wenn die Effizienz weiter zunimmt ist es nur logisch das man immer weniger Arbeiter brauchen wird, sie werden einfach nicht mehr benötigt.

Was sollen diese Menschen den tun? Etwa alle zu Sozialfällen werden? Soll man sie als Schmarotzer und faule abstempeln? Sollen man sie etwa beseitigen?

Wären Grundbedürfnisse wie Wohnung, Nahrung, Energie und neuerdings auch Kommunikation gesichert, egal ob jemand nun Geld durch Arbeit verdient oder nicht. Dann könnten diese sich weiterbilden lassen, studieren gehen , sich sozial engagieren oder sonst arbeiten auch wenn es dafür kein Geld gäbe.

Das Problem ist das veraltete Denken.

Die Effizienz wird weiter zunehmen und es werden garantiert immer weniger Arbeiter gebraucht. Mit dieser Entwicklung muss auch ein umdenken in den Köpfen stattfinden. Es müssen neue Systeme entwickelt werden.

Wenn das nicht passiert und man einfach stur an den alten festhält und Menschen zu "faulen Schmarotzer" stigmatisiert. Wird es sehr übel enden. Der Mittelstand ist ja ehh bald verschwunden und dann gibts bald nur noch eine Handvoll, die reich sind und die anderen die nichts haben.

Die Kriminalität wird zunehmen, es wird zu Unruhen kommen. Die Vermögenden werden zu primären Zielen werden, diese zu erkennen ist ja einfach. Es ist ja nicht das erste mal, das man den Reichen die Köpfe abtrennt. Die Guillotine war fleissig.... ;)

Langsam merken die Menschen das sie ausgenutzt und ausgespuckt wurden, sie werden langsam aber sicher wütend.

Dabei wird immer gerne vergessen das unser System sehr sensibel ist. Vieles funktioniert nur weil die Leute lieb und nett sind und gewisse Dinge einfach nicht machen.

Ich kenne "Fightclub" auch, dort sieht man sehr schön was passiert wenn die Leute nicht mehr nett und lieb sind.

Wenn ich die Sache mit diesen ICE-Stahlplatten so lese, könnte es in diese Richtung gehen. Die Schwachstelle hier ist ganz klar das man nie all die Schienen ständig überwachen kann. Die Konstruktion zeigt aber auch das die Leute entweder dumm oder aber nicht wollten das er entgleist. Wäre die Platte so gebaut wie ein Standard Stopper aber mit einer kleinen Verdrehung, wäre ein entgleisen sicher.

Die grösste Gefahr kommt bald von Innen, die eigene Bevölkerung könnte bald zum Feind werden.

Aber die Regierung ist sich dessen bewusst, es wird ja an Waffen getüftelt die man an der eigenen Bevölkerung anwenden kann, sicher nicht umsonst.

Wenn man genügend Leute zusammenbekommt und eine kleine Verschwörung macht, wäre ein Fightclub durchaus möglich. Hmm wo bleibt da die Solidarität unter Arbeitslosen?

5 Millionen Menschen das lässt sich doch sehen, wenn sich nur eine Million zusammenrotten würde, wäre das schon eine beachtliches Potential.

Aufstehen und kämpfen ist angesagt!
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01.02.2006 08:35 Uhr von Neuer
 
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komische Rechnung: Kann mir einer erklären warum ein Umschüler, ein 1 € Jobber, ein ABMler usw. nicht als Arbeitsloser gezählt wird, suchen die etwa keine Arbeit. Ursprünglich sagt der Begriff Arbeitslos aus, dass eine Person keine Arbeitsstelle hat und nicht, ob er Leistungen bezieht. Das dient lediglich dazu, die Zahlen zu beschönigen, ändert aber nichts an den Fakten. Anders ausgedrückt, der Bürger wird bewusst belogen.
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01.02.2006 10:39 Uhr von 2Skywise
 
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@fNORD: >>>Genau dieses denken von Schmarotzern und faulen ist das Problem. Oder bist du etwa der Meinung das Erwerbslose auch nichts zu essen bekommen sollten, weil sie ja "faul" sind?

Würde mir nie einfallen, da ich selbst offiziell noch erwerbslos bin. Aber wir gehen anscheinend von unterschiedlichen Denkansätzen aus.

>>>Zudem ist Arbeiten auch ein Grundbedürfniss.

Nie im Leben. Wenn dem so wäre, dann würden solche Geschichten wie vom Schlaraffenland nicht existieren, bei denen die Leute auf dem Rücken liegen und sich die gebratenen Tauben in den Mund fliegen lassen, sondern dann würde man den Kindern Geschichten von einem Land erzählen, in dem alle Leute das arbeiten können, wielange und worauf sie Lust haben.
Arbeit ist für den Menschen im allgemeinen Mittel zum Zweck. Er will überleben. Alles, was er zum Überleben braucht, wird mit den Grundbedürfnissen abgedeckt. Wie gesagt - Essen, evtl. Kleidung, Wärme, Atemluft, Schlaf. Sind diese Dinge gesichert, könnte er sich ans Arbeiten machen, um auf diese Weise diesen ersten Status abzusichern. Nur - wo liegt die Motivation für ihn, wenn dieser Status bereits von staatlicher Seite abgesichert ist?

>>>Wären Grundbedürfnisse wie Wohnung, Nahrung, Energie und neuerdings auch Kommunikation gesichert, egal ob jemand nun Geld durch Arbeit verdient oder nicht. Dann könnten diese sich weiterbilden lassen, studieren gehen , sich sozial engagieren oder sonst arbeiten auch wenn es dafür kein Geld gäbe.

Mal abgesehen davon, daß Wohnung, Energie und Kommunikation keine Grundbedürfnisse sind, hat Deine Theorie einen riesigen Haken: sie setzt voraus, daß der Mensch intelligent und aus sich heraus sozial ist. Und das ist er nicht. Der Mensch ist von seinen Anlagen her dumm, voyeuristisch veranlagt und im großen und ganzen eher asozial. Bestes Beispiel: zap´ mal an einem freien Tag durch das Fernsehprogramm. Ist das das Fernsehprogramm für die intelligenten und sozial engagierten Leute? Talkshows, in der sich der Papa darüber beschwert, daß ihm seine Tochter seit Jahren einen Orgasmus vortäuscht? Spät abends Speckstreifen auf fast allen Kanälen? Öde und belanglose Popcorn-Kino-Unterhaltung zur besten Sendezeit? Der Mensch will Sex und Gewalt sehen, je nach Veranlagung eventuell auch praktizieren. Würden die intelligenten und aus sich heraus sozial engagierten Menschen tatsächlich so was Ähnliches wie einen Hauch von Einschaltquote bringen, dann würden da Weiterbildungsprogramme laufen, kulturelle Inseln geschaffen werden, Berichte über soziale Einsatzmöglichkeiten an der Tagesordnung. Nur - solche Dinge interessieren anscheinend nur einen ganz kleinen Teil der Bevölkerung, also werden sie nicht kommuniziert.

>>>Die Kriminalität wird zunehmen, es wird zu Unruhen kommen. Die Vermögenden werden zu primären Zielen werden, diese zu erkennen ist ja einfach. Es ist ja nicht das erste mal, das man den Reichen die Köpfe abtrennt. Die Guillotine war fleissig.... ;)

Stimmt, aber ironischerweise landeten später auch ziemlich viele der Leute auf der Guillotine, die ihr vorher die reichen Köpfe geliefert haben.

>>>Langsam merken die Menschen das sie ausgenutzt und ausgespuckt wurden, sie werden langsam aber sicher wütend.

... aber nicht aktiv. Dazu sind die meisten zu dekadent.

>>>Aber die Regierung ist sich dessen bewusst, es wird ja an Waffen getüftelt die man an der eigenen Bevölkerung anwenden kann, sicher nicht umsonst.

Dafür halte ich - mit Verlaub - die Regierung für zu dumm und starr. In den Reihen hinter der Regierung sieht die Sache schon wieder etwas anders aus - da könnte so was gut möglich sein, aber die Regierung selbst - tut mir Leid.

>>>Wenn man genügend Leute zusammenbekommt und eine kleine Verschwörung macht, wäre ein Fightclub durchaus möglich. Hmm wo bleibt da die Solidarität unter Arbeitslosen?

*seufz* Weißt Du - ich habe einige jener "Montagsdemonstrationen" mitgemacht, die sich seinerzeit gegen das Hartz IV-Konzept gerichtet haben. An meiner grundsätzlichen Meinung über das Konzept hat sich nichts geändert, allerdings verliert man schnell den Mut, wenn man auf einmal nur noch zu zwölft demonstriert, eine Woche später zu zehnt, eine Woche später zu siebt ... es gibt keine Solidarität unter den Arbeitslosen. Woher sollte sie auch kommen? Das sind völlig unterschiedliche Menschen mit völlig unterschiedlichem Hintergrund, die völlig unterschiedliche Sprachen sprechen (ich rede jetzt noch nicht mal von Fremdsprachen - bitte nicht falsch verstehen!). Um da einen richtigen Aufruhr anzuzetteln, muß noch einiges passieren. Den Deutschen geht´s einfach noch zu gut :-)

>>>5 Millionen Menschen das lässt sich doch sehen, wenn sich nur eine Million zusammenrotten würde, wäre das schon eine beachtliches Potential.

Das wäre ungefähr die Stadt Köln. Verteilt über das gesamte Bundesgebiet ... hm! Frage: wie erreicht man streitlustige Erwerbslose und organisiert sie entsprechend?

>>>Aufstehen und kämpfen ist angesagt!

Ist es das?
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01.02.2006 11:13 Uhr von 2Skywise
 
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@SchlachtVati: Sollte ich Dich im Regen stehen lassen? Davon hattest Du nichts geschrieben ;-)

>>>ergo der kapitalismus scheitert an sich selbst wie der "gefakte" sozilalismus dessen bewußtsein und freiheit dem natürlichem näher steht und nicht vollendet werden konnte aus materillen bzw. subjektiven interressen !!!

Der erste Teilsatz ist noch in Ordnung; daß der Kapitalismus nicht bis in alle Ewigkeit existieren wird, ist klar. Ob der Sozialismus dem Natürlichen näher steht, wage ich ein wenig zu bezweifeln, aber das hängt natürlich mit meinem kohlpechrabenschwarzen Menschenbild zusammen.

>>>ein klein bisschen (r)evolution ist doch gar nicht mal so schlecht !!!! "roter oktober"

Stimmt. Bleibt die Frage, wie dieses "kleine bißchen" aussieht ;-)

>>>meins auch !!! ,...dennoch glauben wir irrgentwo an an was anderes !!! ,.....im zweifel immer für den "angnagten" !!!

Genau. Prost :-)
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02.02.2006 02:24 Uhr von fNORD
 
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@2Skywise: Wenn wirklich alle strohdumme, TV-glotzende, träge, inaktive dummschwätzer sind, dann kann man die Welt tatsächlich vergessen. Dann wird es wohl das beste sein, wenn die Prophezeiungen so eintreffen und tatsächlich am Ende nur noch 600 Millionen übrigbleiben werden.

Dummheit bringt Genies um, verbrennt Bücher, metzelt ganze Bevölkerung dahin, blockiert den Fortschritt.

Dummheit ist eine ansteckende soziosemantische Störung, die jeden von uns heimsucht.
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02.02.2006 12:05 Uhr von Luzifers Hammer
 
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