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Hohe Strahlendosis durch schnurlose DECT-Telefone

DECT-Telefone und deren Basisstationen erzeugen gepulste elektromagnetische Strahlung, die möglicherweise biologische Wirkungen oder sogar gesundheitliche Schäden auslösen könnten.

Begründet wird diese These mit der Kenntnis, dass die Sendeleistung der DECT-Telefone gleichmäßig hoch ist, egal ob man sich neben der Basisstation oder in 300 Meter Entfernung befindet.

Zur Senkung der Strahlenbelastung wird empfohlen, die Basisstation dort aufzustellen, wo man sich selten aufhält und möglichst nur kurze Gespräche mit DECT-Telefonen zu führen.


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WebReporter: labor_007
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Telefon, Strahl
Quelle: www.medical-tribune.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2006 21:12 Uhr von labor_007
 
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Laut Quelle sind jetzt neue Geräte im Handel, welche die elektromagnetische Strahlung in Abhängigkeit von der Entfernung zur Basisstation regeln.
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30.01.2006 21:26 Uhr von Plueschi
 
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Auch nichts neues Fehlt noch der Hinweis darauf, am besten nur auf einem Elektro-Grill grillen...

Nur meine Meinung. ;-)
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30.01.2006 21:33 Uhr von kirschholz
 
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Gefühlte Strahlung und Voodoo: Bis heute ist keine gesundheitsgefährdende Wirkung von elektromagnetischen Wellen nachgewiesen, ob steilflankig (´gepulst´) oder nicht. Es gibt nicht einen einzigen Fall von Krebs, der direkt auf elektromagnetische Wellen zurückzuführen ist. Von ´Strahlung´ zu reden ist ganz einfach Quatsch. Telefone, Radiosender und Satelliten schwingen, strahlen aber nicht. Die Sonne strahlt, und darüber freuen wir uns meistens. Diese ganze unbewiesene Angstmacherei vor Elektromagnetischen Wellen ist schlicht Voodoo. Leider gibt es aber nicht wenige Gruppierungen, die von der Angstmacherei leben - wie Bush, der immer wieder vor imaginären Gefahren warnt.
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30.01.2006 22:08 Uhr von Phoenix87
 
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und: der Islam ist eine Marketingidee von Nestle
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30.01.2006 22:55 Uhr von Henniksen
 
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30 mal auf Dach gerannt :(: Als letzten Herbt plötzlich mein Receiver spinnte und keine Horizontalen Programme mehr fand dachte ich es liegt am Wetter und der Ausrichtung der Sat-Antenne.
Bin 3 Tage lang die Leiter rauf und runter gehetzt...
Und was war ?
Jo, genau, dieses blöde neue Telefon brennt mit so einer Leistung dass es meinen Receiver stört.
Und das soll gesund sein ??

Habe das Telefon jetzt etwa 5 Monate, kann ich das noch zurückgeben ?

Danke !
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30.01.2006 23:51 Uhr von torix
 
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@Henniksen: Nein.
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31.01.2006 00:19 Uhr von Benjiii
 
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röntgen ? das mit dem handy ist nur auf kurze zeit, so eine DECT strahlt immer.
milliarden von synapsen bilden sich ständig hin und her. strom im ganzen körper. redet keiner von krebs, aber nervenelitungung sind schon so eine sache. außerdem mein ich mich zu erinnern das bei DECT strahlung irgendwas mit in den röntgen bereich geht, irgendwas wie microwelle usw.
auf alle fälle sehr krass. aber das weiß ich auch schon ewig, umso mehr wundert mich das das noch eine "news" wert ist.
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31.01.2006 00:22 Uhr von rrrrrr
 
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Strahlenkonzentration im Kopf und Auge gefährlich um den Voodoo etwas entgegenzutreten:
Impulse besitzen ein weites Frequenzspektrum, d.h enthalten Schwingungen mit nahezu allen Wellenlängen. Einige dieser Schwingungen
(oder vielfache davon) passen genau in das menschliche Auge und erzeugen dort stehende Wellen. Andere Schwingungen werden vom der
Innenseite des Schädels reflektiert und im Inneren des Kopfes fokussiert. Punktuelle Strahlungskonzentration ist zumindest im Auge gefährlich (Platzen der Sehzäpfchen bei Temperaturunterschieden...Folge langsame Erblindung?). Was Strahlungskonzentrationen im Schädel angeht, so können diese sicher bei manchem auch Kopfschmerzen verursachen...

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31.01.2006 04:03 Uhr von Deniz1008
 
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Ich Denke an meine Tätigkeit bei einem nahmhaften einzelhandelsgeschäft, mitte der 90er jahre, wo der verkauf der schnurlosen telefone u. handys so richtig boomte, wo ich als verkäufer alle möglichen strahlen ausgesetz war.

kann mich nicht beklagen.

lol*

mfg

Deniz1008
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31.01.2006 06:21 Uhr von ballaJ2
 
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also bitte: falls das schon mal einem aufgefallen ist:

laut diesen ganzen "Experten" ist doch heutzutage eigentlich alles angeblich krebserregend, oder?

also bitte............................
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31.01.2006 10:04 Uhr von XrayFF
 
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Interessant was hier so geschrieben wird. Handy=Röntgen=Microwelle aber hauptsache krass.

Oder die Sach mit der Reflektion im Schädel.........durchs auge und dann im Hirn fokusieren......

Richtig ist Steile Flanken haben breiten Wellenbandbereich...........allerdings mit dem kleinen AHA Effekt dass im jeweiligen Frequenzbereich nur wenig Energie übrigbleibt.

Wenn ich was durchs Auge in den Schädel bringen will muss ich schon parallele Strahlenbündel haben...die Tränenschicht wirkt nebenbei wie ein Farradayscher Käfig, übrigens der ganze menschliche Körper. Die Schädeldecke müsste innen PERFEKT glatt und ausgerichtet sein um überhaupt irgendwas irgendwo zu fokusieren.

Die Eindringtiefe hängt vom Frequenzbereich ab.

Viel Science Fiction, etwas Vodoo und sehr wenig Fakten.
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31.01.2006 10:50 Uhr von John Karmack
 
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Strahlung auch im Docking-Station? Ist jemand bekannt, ob die DECT-Telefone auch strahlen wenn das Telefon im Dockingstation liegt?
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31.01.2006 20:22 Uhr von labor_007
 
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Pressemitteilung der BfS: Für die notorischen Zweifler an bestehenden Strahlungsquellen

ORIGINALTEXT DER BFS:

Pressemitteilung 02 vom 31.01.2006

DECT – Strahlenquelle in der Wohnung
BfS: Schnurlose Telefone strahlen unnötig
Ein schnurloses Telefon des DECT-Standards ist oft die stärkste Quelle hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung im privaten Haushalt. Ein vorsorglicher Verzicht auf schnurlose Telefone trägt zur Minimierung der persönlichen Strahlenbelastung bei. „Allerdings könnte die Industrie DECT-Telefone entwickeln, die die Aspekte der Vorsorge und des Strahlenschutzes besser berücksichtigen als die derzeitigen Geräte“ sagt Rüdiger Matthes, Experte des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS).

Schnurlose Festnetztelefone mit DECT-Standard haben keine bedarfsgerechte Leistungsregelung. Somit senden die Basisstation und das Handgerät während des Telefonierens immer mit der gleichen Leistung, unabhängig davon, ob der Nutzer mit dem Handgerät 1 Meter oder 300 Meter von der Basisstation entfernt ist. Matthes: „Deshalb fordern wir, dass schnurlose Telefone mit bedarfsgerechter Leistungsregelung entwickelt werden, die die Leistung während des Telefonierens der Entfernung von der Basisstation anpassen“.

Um den reibungslosen Betrieb mit den Handgeräten sicherzustellen, sendet die DECT-Basisstation - wenn nicht telefoniert wird - außerdem ein kontinuierliches Kontrollsignal aus. Nach Ansicht des BfS sollten schnurlose Telefone so konzipiert sein, dass sie im Stand-By-Betrieb strahlungsfrei sind. „Erfreulicherweise gibt es jetzt neue Geräte, die genau diese Forderung erfüllen und so die Strahlenbelastung im Haushalt senken“, erklärt Matthes.

Um möglichen gesundheitlichen Risiken vorzubeugen, empfiehlt das BfS, die persönliche Strahlenbelastung durch eigene Initiative zu minimieren. Dabei helfen die folgenden Tipps falls Sie nicht auf ein schnurloses Telefon verzichten möchten: Stellen Sie die Basisstation dort auf, wo Sie sich nicht ständig aufhalten, zum Beispiel im Flur. Stellen Sie sie nicht direkt auf den Schreibtisch. Führen Sie nur kurze Telefonate. Setzen Sie neu entwickelte DECT-Telefone ein, die strahlungsfrei sind, wenn das Handgerät in der Basisstation steckt.

Hintergrundinformation:

Grundlage für die Beurteilung möglicher gesundheitlicher Beeinträchtigungen durch die hochfrequenten Felder der DECT-Telefone sind die von der Internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICNIRP) empfohlenen Basisgrenzwerte. Diese werden als Spezifische Absorptionsrate (SAR) angegeben. Die SAR beschreibt, welche Menge der Strahlungsleistung (W) vom menschlichen Köper (kg) aufgenommen wird. Die maximal zulässige SAR beträgt

* 0,08 W/kg für den ganzen Körper und
* 2,00 W/kg für Teile des Körpers, zum Beispiel für den Kopf.


Bei DECT-Telefonen liegt der SAR-Wert für den Kopf unter 0,1 W/kg. Der empfohlene Grenzwert von 2,0 W/kg wird also um ein Vielfaches unterschritten. Nach dem Stand der Wissenschaft auf nationaler und internationaler Ebene gibt es zwar Hinweise auf biologische Wirkungen, aber keine Nachweise, dass hochfrequente elektromagnetische Felder - die Grundlage der Funktionsweise der DECT-Telefone - gesundheitliche Schäden verursachen. Dies gilt unter der Voraussetzung, dass die Grenzwerte eingehalten werden. Auch eine besondere Gefährdung durch gepulste Signale, die immer wieder angeführt wird, konnte bisher auf wissenschaftlicher Basis nicht nachgewiesen werden.


Bundesamt für Strahlenschutz | Kontakt | Stand vom 31.01.2006
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01.02.2006 18:13 Uhr von FleurMia
 
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überall werden wir die ganze Zeit zugemüllt über Handystrahlung, verseuchtem Fleisch und Acrylamid in den Kartoffelchips...

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