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Schweiz: Dobermann-Verein reicht Petition und Beschwerde gegen Rassenverbot ein

Der Dobermann-Verein der Schweiz hat dem Bundesrat eine Petition übereicht, worin gefordert wird, dass das Kampfhundeproblem nicht mit Rassenverbot gelöst wird. Gleichzeitig legte er beim Bundesgericht eine Beschwerde gegen den Kanton Wallis ein.

Der Bundesrat hat nach einer tödlich ausgegangenen Attacke dreier Pitbulls ein Maßnahmenpaket beschlossen. Darin wird der Pitbull verboten und gegen 13 weitere Rassen strenge Regeln erlassen. Mischlinge aller dieser Rassen sind auch verboten worden.

Neben dem Dobermann-Verein haben noch andere Vereine Beschwerden vor dem Bundesgericht eingereicht oder angekündigt eine landesweite Petition zu starten.
Die vom Bund erlassenen Maßnahmen sind auch von offizieller Seite kritisiert worden.


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WebReporter: trixli
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schweiz, Verein, Beschwerde, Petition, Rasse, Petit, Dobermann
Quelle: www.tagesanzeiger.ch

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2006 20:53 Uhr von trixli
 
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Die Massnahme des Bundes geht ev. etwas weit und wurde zu schnell beschlossen. Die Stimmung in der Schweiz war bis zur Ankündigung des Verbotes sehr geladen. Hier im Kanton Wallis, wo ich zur Zeit wohne, sehe ich aber die so genannten Kampfhunde zum Teil immer noch ohne Maulkorb spazieren, obwohl dies eigentlich jetzt die Pflicht wäre. Gestört hat es aber noch keinen. Da ich auch mal ein Dobermann besitzen will befürworte ich, dass die Massnahmen nochmals überarbeitet werden.
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31.01.2006 08:52 Uhr von cozmixx
 
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Recht haben sie. Den Begriff "Kampfhund" verdanken wir den jederzeit präsenten, sensationsgeilen Medien.
Das das eigentliche Problem am anderen Ende der Leine zu suchen ist, dürfte zwischenzeitlich bekannt sein.

@trixli: Hunde - oder Tiere im allgemeinen - besitzt man nicht, sie begleiten den Menschen.
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31.01.2006 18:37 Uhr von trixli
 
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@cozmixx: Da hast du recht aber in unserem Rechtsystem besitzt man sie halt. Und schliesslich versorgt man sie auch. Und das mit am anderen ende der Leine da gebe ich dir recht. Nur ist es schade, dass von dem Missbrauch weniger alle leiden und sich keiner mehr traut die Fähigkeit einen Hund zu führen zu lernen. Viele haben jetzt angst da sie auf der Strasse angefeindet werden.
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31.01.2006 21:44 Uhr von Julizka84
 
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ein Rasseverbot ist sicher: nicht der richtige Weg. Aber wenn gerade bei dieser Rasse Menschen vermehrt Gewalt und Folter einsetzen um aus den Tieren "Kampfmaschinen" zu machen, dann sollte ein Wesenstest verpflichtend werden.

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