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Dänische Zeitung veröffentlichte Mohammed-Karikaturen - Konflikt eskaliert

Die dänische Zeitung "Jyllands-Posten" hatte Ende September mehrere Karikaturen des Propheten Mohammed veröffentlicht (ssn berichtete) und wollte so für Meinungsfreiheit und gegen den Druck von Islamfundamentalisten demonstrieren.

Die Aktion wurde zu einem Politikum und eskaliert nun vollends: Nachdem über eine zunehmende Anzahl von Protesten, Demonstrationen und Verbrennungen dänischer Flaggen berichtet wurde, warnt das Außenministerium in Kopenhagen nun vor Reisen nach Saudi-Arabien.

Des Weiteren wird zu "erhöhter Vorsicht" bei Reisen in einige andere arabische Länder geraten. Zuvor hatte Saudi-Arabien seinen Botschafter aus Dänemark abgezogen. Andere Länder kündigten an, das gleiche tun zu wollen.


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WebReporter: UMN
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Zeitung, Konflikt, Karikatur, Dänisch, Mohammed-Karikatur
Quelle: www.baz.ch

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52 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2006 16:38 Uhr von the_smile
 
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Oh je: daran sieht man wie weit der Fundamentalismus bereits fortgeschritten ist wenn man überhaupt keinen Humor mehr hat. Über Jesuskarikaturen regt sich ja auch keiner so auf.
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30.01.2006 16:41 Uhr von DerMarxist
 
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Im Islam darf man aber keine Mohammed Karikaturen veröffentlichen weils eine Sünde ist.
Und kommt mir nicht mit der Islam sei primitiv und sonstwas. Jede Religion hat ihre Regeln und Ansichten.
Und das Sollte Man Respektieren.
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30.01.2006 16:52 Uhr von maki
 
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Und wer hier: per Karikatur Jesus verarscht, hat manchmal auch gaaanz schnell die Katholisten an der Backe.
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30.01.2006 17:06 Uhr von Fahrenheit
 
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Und wer schützt uns vor den radikalen Christen? Btw.: ich hab noch nirgends eine (öffentliche) Karikatur von Jesus gesehen...
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30.01.2006 17:28 Uhr von sauron2k
 
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@fahrenheit: dann schaue dir mal den film dogma an

da wird jesus auf eine ganz besondere art dargestellt
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30.01.2006 17:29 Uhr von EIbo
 
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@DerMarxist: man soll auch kein Bild von Gott machen, und trotzdem gibt es immerwieder welche. Und darüber regt sich kein Schwein auf.

Deine gesamte Argumentation ist im übrigen völliger Mumpitz.

Im Islam dürfen also keine Karrikaturen von Mohammed veröffentlich werden? Und seit wann bitteschön herrscht der Islam in Dänemark vor?!
WARUM sollte irgendein Däne sich daran halten, was der Islam besagt (mal von den Dänischen Moslems abgesehen ;) )?
Oder sollen alle Dänen jetzt auch 5 mal täglich beten, weil der Islam das so vorschreibt?

Warum um alles in der Welt, soll man sich an andere Religionen als die eigene Halten? Und warum kann man nach deiner Aussage nur eine andere Religion respektieren können, indem man sich an ihre Regeln hält?!
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30.01.2006 17:52 Uhr von Troll-Collect
 
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Falsch: was die Christen angeht. Die "Titanic" hatte bereits diverse male derben Ärger mit Kirchen und radikalen Fundamentalisten, bis hin zu entsprechenden Drohungen.
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30.01.2006 18:03 Uhr von Mr. Pink
 
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null tolleranz: Man sollte sowas nicht nicht zu ernst sehen und mal etwas tolleranz zeigen, anstatt immer gleich zu drohen und andere nationalflaggen zu verbrennen. So was zeigt meiner Meinung nach nicht gerade viel Weltoffenheit.
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30.01.2006 18:10 Uhr von tommy-25
 
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was ist mit south park? in vielen filmen und komicksendungen wie tvtotal werden witze über jesus oder papst gemacht und keiner regt sich auf. es ist modern über kirche witze zu machen aber weh wenn jemand witze über schroeder graue haare macht dann werden gerichte eingeschaltet. halt typisch linke.
über islam oder juden traut sich in D keiner witze zu machen dafür sind hier alle zu feige
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30.01.2006 18:41 Uhr von tutnix
 
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@the_smile: naja doch, in griechenland soll beispiel sind die ganz schnell mit haftbefehlen zur stelle, wenn man jesus/gott karikaturen bringt.
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30.01.2006 18:48 Uhr von Mr.Gato
 
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Mehr von solchen Karikaturen!!! Find ich immer wieder Lustig, wie sehr die sich über son Blödsinn aufregen können.

Hoffentlich ziehen andere Zeitungen nach und die Islam Hirnis ärgern sich dann bis se schwarz sind.
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30.01.2006 18:59 Uhr von Silenius
 
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Man schaue sich an,: welche Länder ihre Diplomaten aus Kopenhagen abgezogen haben: Das angeblich so westlich orientierte Saudi-Arabien, Kuwait und Libyen.
Quelle: http://www.gmx.net/...
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30.01.2006 19:09 Uhr von Troll-Collect
 
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Der Splitter im eigenen Auge: >>Der Humor der britisch-französischen Animations-Serie "Popetown" dürfte Fans von "South Park" gefallen.
Weniger amüsiert zeigte sich erwartungsgemäß der Vatikan. Auf dessen energischen Protest hin sah die ehrwürdige BBC von einer Ausstrahlung ab.<<
http://www.evangelischer-bund.de/...

>>In der jetzigen Fassung schützt §166 StGB religiöse und weltanschauliche Bekenntnisse vor Beschimpfungen, die geeignet sind, den öffentlichen Frieden zu stören. Die Eignung zur Störung des öffentlichen Friedens kann dabei sehr weit ausgelegt werden, wie in jüngster Zeit vor allem der Fall "Maria-Syndrom" bewiesen hat. Hier wurden Morddrohungen, die von christlich fundamentalistischer Seite gegen den Autor formuliert wurden, juristisch als Begründung dafür herangezogen, dass der Autor mit seinem Werk gegen den öffentlichen Frieden verstößt. Das Opfer wurde also bestraft und den Täten Recht gegeben.<<
http://ibka.org/...

Und wie bereits angesprochen ist die Katholische Kirche Dauerkläger gegen das Satiremagazin Titanic, scheiterte bisher aber bereits acht mal
http://de.wikipedia.org/...

usw.
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30.01.2006 19:16 Uhr von mr. elite
 
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Noch mehr Hintergrundinformationen: "Eine der umstrittenen Karikaturen zeigt Mohammed mit einem Turban in Gestalt einer Bombe samt brennender Zündschnur. Grund für die Veröffentlichung war laut Redaktion die öffentliche Kritik daran, dass kein dänisches Medium es heute wage, kritisches Material über den Islam zu publizieren. „Die Publikation war ein Test, inwieweit die Angst vor moslemischen Vergeltungsaktionen begonnen hat, die Meinungsfreiheit in Dänemark einzuschränken“, sagte ein leitender Redakteur der Zeitung.

Das Resultat des Tests ließ nicht lange auf sich warten: Islamisten, die bisher vor allem die dänische Regierung für ihre Beteiligung am Irakkrieg anprangerten, richten ihren Zorn nunmehr gegen die Pressefreiheit des Landes."

Schön, dass wenigstens Dänemark sich nicht unterkriegen lässt.
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30.01.2006 19:29 Uhr von weissepferde
 
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wehret den Anfängen: Bravo der dänischen Presse - nicht immer konnte man in letzter Zeit einig sein, mit dem was sich in Dänemark abspielte. Aber wir haben in Europa zum Glück Pressefreiheit. Das passt natürlich den meisten islamischen Ländern überhaupt nicht. Aber was kann Europa dafür, dass der Fundalismus sich am Mittelalter orientiert, dass wir seit rd. 600 Jahren hinter uns gelassen haben. Aber als jüngste Weltreligon gibt´s hier natürlich Nachholbedarf.
Dumm, wenn der Rest der Welt in seiner Entwicklung schon weiter ist und dieser Heilslehre diesmal nicht folgen will.
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30.01.2006 19:43 Uhr von Silenius
 
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@mr. elite: Ich find es auch gut, dass sowohl Dänemark als auch die Vertreter der EU keinen Schritt nachgeben und an die Pressefreiheit glauben.
Allerdings würde ich mir wünschen, dass die Zeitung nach dem erfolgreichen Test die Bilder freiwillig nicht weiter verbreitet, dann wird es auch schnell wieder ruhig. Selbst wenn es (was natürlich und gut ist) durch die Meinungsfreiheit erlaubt ist, so muss man doch nicht noch Öl ins Feuer giessen und die erregte Gemüter weiter anheizen.
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30.01.2006 20:03 Uhr von MisterMint
 
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Die: Reaktionen der einschlägigen "Gottesstaaten" sind doch absolut überzogen, unangebracht und zeugen von einer stark ausgeprägten Intoleranz.

Was ist so schlimm an ein paar Karikaturen? Regt sich einer über den Jesus-Verschnitt in Southpark auf? Das Leben des Brian? So langsam drängt sich da einem doch der Verdacht auf, dass der Nahen Osten doch weit weniger zivilisiert ist, als bisher wohl allgemein angenommen bzw. unterstellt...
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30.01.2006 20:05 Uhr von the_smile
 
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ja klar: immer ein bisschen vorrauseilender Gehorsam und nur nicht bei jemandem anecken das ist Schwachsinn. Wenn man eine klar als Karikatur gekennzeichnete Meinung veröffentlicht erwartet man ja wohl nicht das gleich ganze Nationen ausflippen. Und ja auch fundamentalistische Christen gibt es die sich über dies und das beschweren aber das was dort abgezogen wird ist blanker Fanatismus.
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30.01.2006 20:42 Uhr von MisterMint
 
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@Milano naja "nicht gutheißen" und die momentanen Reaktionen sind aber zwei paar Dinge.

Die Zeichner der Karikaturen sind untergetaucht bzw. verstecken sich aus Angst vor Attentaten und das Stammhaus der Zeitung steht unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. Dann werden Botschafter abgezogen und ein ganzes Land per Boykottaufruf von Regierungsseite an der Pranger gestellt. Und letztendlich stürmen bewaffnete "Idioten" in Gaza-Stadt ein Eu-Büro. Sowas nennt man dann im Nahen Osten wohl Meinugsfreiheit...

Denk mal darüber nach! *kopfschüttel*
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30.01.2006 20:56 Uhr von mk23
 
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ob christen moslems oder juden die haben alle: ne macke hauen sich schon immer auf die fresse und das über hunderte jahre und vor lauter hass merken sie nicht mal das sie alle den gleichen gott anbeten .
ODIN STATT JESUS :)
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30.01.2006 21:22 Uhr von guslan
 
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@mikebison: Das hat nichts mit Pressefreiheit zu tun. Es ist einfach traurig, wie man sich über andere Religionen lustig macht.
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30.01.2006 21:38 Uhr von mr. elite
 
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@guslan: "Es ist einfach traurig, wie man sich über andere Religionen lustig macht."

Nö, es ist traurig das Es Leute gibt die andere umlegen, weil die anderer Meinung sind so, wie Islamisten es tun. Beispiele gibt es genug. Denke mal an Theo van Gogh oder die Ehrenmorde hier in Deutschland.

„...Kidnappingversuche werden befürchtet, seit eine bewaffnete Gruppe der palästinensischen El-Aksa-Brigade am Montag ein EU-Büro im Gazastreifen besetzte und die Skandinavier um eine Entschuldigung für die Karikaturen bat.“

So was würde es in aufgeklärten Gesellschaften nicht geben. Die Islamisten leben offensichtlich mit Ihren Vorstellungen noch im Mittelalter und dürsten nach gewallt. Ob der Westen sich einen Gefallen tut und den IST zusand tot schweigt ist eine andere Frage.
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30.01.2006 21:56 Uhr von Esperanzo
 
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Der Islam: verbietet Bilder von Mohammed.

Was hat das denn dann noch mit Pressefreiheit zu tun?

Nochmal:

Der Islam verbietet Bilder von Mohammed und es ist absolut nicht verständlich dies als "Test" der Meinungsfreiheit zu nutzen.

Die Menschen in islamisch geprägten Ländern leben nunmal zum größten Teil in Armut, ihnen ist die Religion deutlich wichtiger als den Menschen in Europa.

Die Europäer prügeln sich mit anderen Problemen rum, z.Bsp. wie provoziere ich völlig unnötig meine Mitmenschen und hemme den Assimilationsprozess aller Bürger Europas....
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30.01.2006 22:13 Uhr von the_smile
 
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die Bibel: verbietet in den 10 Geboten sich ein Bild Gottes zu machen. Trotzdem gibt es welche (Simpsons, Southpark, ältere Künstler). Und wir da gleich mit Gewalt und Boykott und Politik gedroht, nein.
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30.01.2006 23:20 Uhr von tuko2002
 
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Die Dänen werden zunehmend reaktionärer: Quo vadis, Danemark? Ich dachte immer die skandinavischen Länder wären liberel und offen?

Pressefreihei ist ja ne tolle Sache, sie darf aber nicht als Deckmantel für Rassismus dienen. Dänemark hat eine konservative Regierung, sie hat am Angriffskrieg gegen den Irak teilgenommen und hat eine der schärfsten Einwanderungsgesetze überhaupt.

Wem wundert es also das eine konservative Zeitung wie "Jyllands-Posten" üble Provokation betreibt um es anschließend als "Test für die Pressefreiheit" darstellt?

Mohammed überhaupt darzustellen ist für fromme Muslime(Terroristen für manche SSN-User) schlimm genug aber ihn dann noch als Terroristen darzustellen trägt eine gewisse Antikultur in sich.

Gerade in einer Zeit wo Moslems eh schon am Pranger stehen, bewußt von den Massenmedien und Politikern diskreditiert, wird noch mehr Öl ins Feuer gegossen. Das ist keine Pressefreiheit mehr, das ist eine Kampagne.

Alleine schon das Rasmussen keine Botschafter und Diplomaten empfängt, geschweige denn versucht die Wogen zu glätten ist Beweis genug wie sehr die Islamphobie sich verbreitet hat.

Jetzt werden natürlich die ganzen Islamkritiker Beifall klatschen und die Dänen für ihren Mut loben...

Islamkritiker? Was soll das sein? Ein anerkannter Beruf? Freigeist?

Nein...das sind Rassisten, deren Ansichten sich gerade gut verkaufen. Gibt es denn Christenkritiker?
Gibt es Judemtumkritiker in europäischen Ländern dessen Werke und Büchern veröffenlicht werden? Die mal eben im Fernsehen hetzen können ohne mit Konsequenzen zu rechnen? Nein, die gibt es nicht. Warum? Weil es rassistisch und antisemitisch ist, aber unserer tollen, doppelmoralischen Gesellschaft scheint das ja nicht mehr aufzufallen.

Feinde braucht man immer, erst die Nazis, dann die Kommunisten und jetzt sind es Araber/Moslems. Who´s next?

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