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300 Neonazis zogen durch Dortmund - 1.500 Gegendemonstranten

Nachdem das Bundesverfassungsgericht eine Neonazidemonstration in Dortmund zugelassen hatte, sind gestern etwa 300 Rechtsextremisten durch die Dortmunder City marschiert.

Im Gegenzug fanden zwei Protestkundgebungen gegen den Neonaziaufmarsch statt, an denen über 1.500 Personen teilnahmen. Zur Gegendemonstration hatte u. a. der DGB (Deutsche Gewerkschaftsbund) aufgerufen.

Zuvor hatten das Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen und das Oberverwaltungsgericht von Nordrhein-Westfalen die Neonazidemonstration untersagt.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Dortmund, Neonazi
Quelle: www.wdr.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2006 22:19 Uhr von ashera
 
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Trottel allesamt: Manche lernens halt nie...
Würd mich nicht wundern, wenn die Aufläufe der Gegendemonstrationen von den Nazis schon als PR-Maßnahme miteingeplant werden. Zuverlässig genug treten die jedenfalls immer wieder auf den Plan und verhelfen den Neonazis zu der Aufmerksamkeit, die die bezwecken.
Da kann man reden und reden...
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29.01.2006 22:44 Uhr von fiver0904
 
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Heil Cäsar!!! xD

Stirbt dieses Nazipack denn eigentlich nie aus?
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30.01.2006 00:51 Uhr von Kabawicht
 
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Schlechtes Deutschlandbild geht wieder um die Welt: Wir müssen uns nicht wundern das Deutschland keinen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat bekommen wird. Hinter vor gehaltener Hand sind die Deutschen immer noch die heimlichen Nazis.

Wir brauchen keine Richter die das Deutschlandbild beschädigen !!!
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30.01.2006 01:16 Uhr von Der Erleuchter
 
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Gewalt von beiden Seiten: Das Gewaltpotenzial, das von extremistischen Gruppen ausgeht ist enorm angwachsen. Man sollte aber in Zukunft auch dem gewaltbereiten linken Lager, dass oft genug auch diese Zusammenstöße provoziert, mit mehr Wachsamkeit begegnen und auch vor den Gefahren der Anarchie und des Linksextremismust nicht die Augen verschließen. Die Zahl linker Vergehen wird nirgendwo publiziert! Alle Extrema sind gefährlich!!!
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30.01.2006 01:33 Uhr von 4RN3
 
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Falsche Schlussfolgerungen hier: 1. In der Geschichte gab es das schon einmal, dass die Nazis nur als Witzfiguren gesehen wurden (was sie ja eigentlich auch sind) und nicht ernst genommen wurden.
Nur wenn man die nicht beachtet und "machen lässt," kann das eben (wie die Geschichte zeigt) irgendwann gefährlich werden.
Über den Adolf hat man sich auch lustig gemacht, bis er Reichskanzler war.

2. Die Verfassungsrichter des BVerfG schaden dem Deutschlandbild durch derartige Urteile nicht.
Denn das zeigt, dass wir hier in einer Demokratie leben und dass wir uns von derartigen Schwachköpfen nicht die Grundsätze und Prinzipien des Rechtsstaates aufweichen lassen.
Dann hätten sie nämlich gewonnen, wenn sie den Rechtsstaat durch Provokation unterminieren könnten.
Schließlich sind wir hier nicht in den USA, wo der Rechtsstaat und somit jeder Bürger massiv darunter leidet, dass die Regierung sich mehr und mehr des Niveaus der Terroristen annähert.

Meine persönliche Meinung:
Was sind das nur für Vollidioten, diese Nazis?
Raffen die nicht, dass die nationalsozialistische Ideologie usw. größtenteils kompletter Schwachsinn war und ist?
Und warum verehren die Leute wie Rudolf Heß, den sie doch eigentlich als Verräter ansehen müssten?
Und was bitteschön haben z.B. die Juden denen getan?
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30.01.2006 08:03 Uhr von Lindwurm
 
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@4RN3 ... es geht um den "sauberen Faschismus": Soziologisch und demoskopisch betrachtet, gibt es in jeder westlichen Gesellschaft etwa einen Anteil von 20 %, der zu rechts-radikalen, rassistischen oder fremden-feindlichen Ansichten mehr oder weniger offen neigt.

Was jetzt bei uns abläuft, gab es vor 20 Jahren schon bei den Neofaschisten in Italien, die einen sogenannten "sauberen Faschischmus" schaffen wollen, d.h. ohne die historischen "Hypotheken" aus der Zeit vor 1945.

Und zu diesen Vertretern konnte man auch lange Zeit die NPD-Leute zählen, was aber wegen der etwas "seltsamen" deutschen Berichterstattung den meisten überhaupt nicht bewußt ist. Wer sich an diesen einheitlichen Tenor hält, dürfte kaum eine Chance haben diese politische Richtung wirksam etwas einzudämmen und zu bekämpfen.

Einer der beiden Hauptgründer der NPD bezog völlig zu Recht eine Sonderrente als Verfolgter des National-Sozialismus, die betrachteten sich als "echte" Linkspartei und Hitler war für die ein Verräter an der national-sozialistischen Idee. Zu den Idolen zählte nicht nur der "Friedensbotschafter" Hess, sondern Stauffenberg und andere aus dem Kreis vom 20. Juli 1944. Auch unser Vater der "Sozialen Marktwirtschaft" genießt in diesen rechten Kreisen ein erhebliches Ansehen, nicht zuletzt auch deshalb, weil er mit seinen Vorbereitungen und Planungen für diese neue Nachkriegsgesellschaft offiziell schon ab 1942 beauftragt war.

Dass dieser "moderne" Faschismus nicht nur etwas für primitive Türken-Klatscher und lautstarke Ausländer-raus-Gröhler ist, sieht man auch an diesem Horst Mahler, mit dem unsere "anständigen" und auch hochkarätigen Politiker und Journalisten erhebliche Probleme haben.

Wer die rechte Szene auf Hitler, Holocaust und den Zweiten Weltkrieg reduzieren will und nur als ewig Gestrige darstellt, bekommt auf Dauer noch ein ganz gewaltiges Problem, das sich weder mit friedlichen Gegendemonstrationen, noch mit einer linksradikalen Antifa lösen läßt.
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30.01.2006 09:31 Uhr von WooMaker
 
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bei uns in Südtirol gibt es schließlich auch Italiener die sich als "Deutsche" sehen im rechtsradikalen Sinn. Wer blickt da noch durch? o.O
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30.01.2006 10:37 Uhr von ashera
 
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@4RN3: Ich sage nicht, daß man die nicht beachten soll. Im Auge behalten find ich schon sehr sinnvoll und notwendig, aber Gegendemos von 1.500 auf eine Winzdemo von 300 Witzfiguren - das finde ich unangebracht. Das ruft die Medien erst auf den Plan und macht eine so kleine Veranstaltung trotzdem zum Erfolg.
Ich finde auch völlig richtig, daß die Demo zugelassen wurde, aber sie hat - zumindest nach außen - nicht so viel Aufmerksamkeit verdient. Eine Ansammlung von 300 Menschen betrachte ich noch nicht als ernstzunehmende Bedrohung, von der das ganze Volk in Kenntnis gesetzt werden muß. Und eine Demo, die demonstrativ von niemandem zur Kenntnis genommen wird (was ja Sinn und Zweck einer jeden Demo ist: Kenntnisnahme), tut den Organisatoren sehr wohl weh.
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30.01.2006 13:05 Uhr von killozap
 
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Ich hatte mal einen Kollegen, der kam aus dem Osten und war Jude.
Der sagte mir, Deutschland wäre für die Juden ein Paradies. Hier würden 30 Neonazis marschieren und 100 bis 300 Polizisten für Ordnung sorgen, im Osten wäre es eher umgekehrt ...
Also, wir können sehr gut mit den Nazis umgehen, haben sie unter Kontrolle, andere Länder scheren sich darum einen Teufel ...
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30.01.2006 14:38 Uhr von f455
 
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@ashera: dein gedanke könnte richtig sein. die beste werbung für rechts sind doch immer wieder die "gewaltbereiten" gegendemos, wie es in stuttgart hieß. da waren es auch 2000 gegengdemonstranten, die "gewaltbereit" waren.

was kann es für bessere werbung geben. ja sicher distanzieren sich die macher der gegendemos von den "gewaltbereiten". jedoch unternehmen dagegen tun sie auch nichts. ist ja so bequem, sich hinter den gewalttätern zu verstecken um nachher dann zu behaupten, mit denen nichts zu tun zu haben.

die leute am fernsehen und radio hören halt immer wieder von den "gewaltbereiten" gegendemonstranten und ne bessere werbung für die rechten umtriebe kann es dann wohl nicht geben.
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30.01.2006 22:18 Uhr von caterdev
 
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@Ashera: Mag sein, dass sie wie Witzfiguren aussehen (was sie auch sind), aber wie heißt es so schön: Wehret den Anfängen!
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01.02.2006 22:32 Uhr von DerHahler
 
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Ihr seid hier sehr lustig Das Thema der Demo war "Dortmund ist unsere Stadt!"
Damit ist nicht gemeint das Dortmund die Stadt der demonstrierenden Rechten ist, sondern damit sollte ein Signal gegen die Überfremdung Dortmunds gesetzt werden.

Anstatt die damit nicht abzustreitbaren Probleme zu sehen, haut ihr in die gleiche Kerbe wie die Politker und betitelt Rechte mit Nazis.

Und als "bekloppt" bezeichne ich Leute, die mit den bestehenden Zuständen zwar unzufrieden sind, aber wie dumme Schafe der Systempresse alles glauben und nachsabbeln was ihnen eingeredet wird.

DerHahler



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01.02.2006 23:28 Uhr von f455
 
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das ist aber sehr neu: dass rechte mal was anzünden. entweder haben sie von den linken gelernt, oder ein paar linke haben sich daruntergemischt.

ist ja gar nicht so abwägig. der bnd hat seine leute genauso unter den rechten und keiner hats gemerkt. und bei den gegendemonstranten hats auch immer die randalierer und brandstifter dabei, die ja laut der gegendemonstranten nicht zu ihnen gehören. aber doch nie was gegen diese getan wird.

in stuttgart gabs ne menge verletzter polizisten, einige kaputte autos und was sonst noch alles. nein nicht die rechten, da wurden gegendemonstranten verhaftet. und der erste mei ist auch nicht mehr fern. dann sehen wir mal, was da wieder alles in flammen aufgeht oder sonst wie zerstört wird.

es sind immer die, die mit dem nackten finger auf andere zeigen. vergessen dabei immer, dass vier nackte finger in ihre eigene richtung weisen.
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01.02.2006 23:58 Uhr von f455
 
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und wer wollte da durchbrechen? meist ist es so, dass die rechten ne demo beantragen, ihren weg dann bekommen und die gegendemonstranten diesen durchbrechen wollen. da fliegen die fetzen.
wieso sollten die nazis durchbrechen, wenn die ihre route laufen können. es sei denn, ihr genehmigter weg wird wieder mal duch steinewerfer blockiert. aber da sieht man, wer eigentlich dem gesetz nach im recht ist. diejenigen, die eine gegendemo bekommen, bekommen diese sicher nicht auf dem weg der nazis.

und mir its eigentlich nicht bekannt, dass die andere seite ne demo plant und die nazis eine gegendemo organisieren. somit ist doch eigentlich für mich deutlich, wer wo durchbricht.

einerseits gibt einem das recht auch recht und andererseits können rechtsbrecher von links dafür sorgen dann die genehmigte demo abgebrochen werden muss, damit es nicht zu schlimmeren kommt, als so oft. das ist traurig.

sicher, manche nazis gehören ab in den knast. da werde ich dir sofort zustimmen. aber eines ist sicher. ich denke, wenn eine gruppierung, egal ob von links, von rechts, oder von weiss der teufel wo eine "genehmigte" demo abhaltet, so sie auch das recht dazu hat, solange sie sich nicht strafbar macht. sollte sie das tun, bedarf es in einem rechtsstaat keiner chaoten, die das recht einprügeln, dazu hat es genug polizei dabei, die dann meines erachtens sofort verhaften und wegschließen sollten. und wie gesagt: mir ist dabei scheissegal, ob die rechtsbrecher von rechts oder links oder geradeaus kommen.

jeder hat das recht auf meinungsfreiheit, solange es auf rechtlichem boden steht. polizisten prügeln ist für mich genau so eine straftat, wie staatsfeindliche parolen brüllen. aber, wenn die es tun, dann sollte das gesetz zuschlagen und keine demonstranten.
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02.02.2006 00:36 Uhr von f455
 
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gut, dann haste recht: aber wenn dies mal eine demo ist. schon fast ein jahr her. auch rechte sind, wie ich schon sagte, nicht alles waisenknaben.

aber wenn du den linken ihre chaoten zugestehst (das tust du, in dem du sie nicht rigoros verurteilst) musst du auch den rechten ihre chaoten zugestehen. ich kenne aus beiden lagern welche, die eigentlich ok sind. ich kenne aus beiden lagern welche, die arschlöcher sind. wo menschen aufeinander treffen, gibt es solche und solche.

aber ein echter demokrat, egal von welcher seite, akzeptiert die meinungsfreiheit des anderen. sonst ist er kein demokrat. und komm mir nicht mit dem argument, im dritten reich gab es auch keine meinungsfreiheit. das diese zeit abscheulich war, werden dir rechte (keine nazis) auch bestätigen. wenn man ein wenig heimatstolz hat, wenn man der meinung ist, unsere gäste hier brauen wir nicht, um verbrechen zu verüben, wird man doch sofort als nazi betitelt.

dass es auch welche gibt, die sich freuen, dass es deutschland gibt, die froh sind auf die guten errungenschaften dieses landes, auf die hilfen humanitär und bei kriegen, diese werden einfach als nazis und übler betitelt. wenn einer stolz ist, deutscher zu sein wird er schon als nazi betitelt. ist es denn eine schande, deutsch zu sein? nur weil wir vor 60 jahren einen krieg verloren haben? amerika hat vor 40 jahren einen verloren und wenn mans genau nimmt, erst vor 2 jahren, denn irak ist wohl nicht gewonnen. das sieht ein blinder. aber die dürfen fähnchen schwenken. ein deutscher muss sich von seinen gästen verprügeln lassen, wenn er sein deutsches fähnchen schwenkt. drum schwenken immer mehr lieber ein rosa handtäschchen.

und schon ist man nazi. das geht mir gegen den strich. aber ich stimme dir zu, dass bei den typen, die du da so meinst, einige auch dabei sind, die man wegsperren sollte und nie wieder rauslassen. da hast du meine volle unterstützung. aber wie schon geschrieben...... das soll die executive tun und keine gegendemonstranten. dann bin ich voll auf deiner welle. sonst aber meinungsfreiheit im rahmen des gesetzes für jedermann. ob moslem, christ, rechten oder linken.
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02.02.2006 01:26 Uhr von f455
 
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musst nur in den beiträgen: zu mehmet, dem serientäter lesen. ist schon oft genug der name nazi gefallen. ich bin um diese zeit zu faul zum nachsehen, aber kannst ja du machen. der mehmet war oft genug in den ssn, um da übersehen zu werden

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