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Weltsozialforum: Veranstalter stellen richtig, es sei kein "Chavista Forum“

Unter den 60.000 Teilnehmern am Weltsozialforum in Caracas stieg im Verlauf der Veranstaltung das Befremden über die offensichtliche Dominanz der dem venezolanischen Präsidenten nahe stehenden Organisationen.

Kritiker des Forums ließen verlauten, es gleiche immer mehr der Hochhaltung eines "autoritären Herrschers" durch basisdemokratische Gruppen. Die Chavez-Regierung hat das Sozialforum mitfinanziert und etwa 3.000 ihr nahe stehende Helfer eingesetzt.

Als Konsequenz mussten die Veranstalter eine offizielle Erklärung abgeben, nach der das Forum kein "Chavista Forum" sei, sondern von Parteien und Regierungen unabhängig sei. Dieses Jahr findet das Forum auf drei Kontinente verteilt "polyzentrisch" statt.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Forum, Veranstalter
Quelle: derstandard.at

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2006 16:11 Uhr von la_iguana
 
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Vielleicht ist Herr Chavez doch etwas zu vereinnehmend, was die Globalisierungsbewegung angeht. Es wäre schade, wenn das Forum seine innere Pluralität verlieren würde.
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30.01.2006 02:13 Uhr von Muta
 
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Da scheiden sich die Geister: die einen wollen für mehr Einfluss auch bessere Beziehungen zu den Entscheidungsträgern, die anderen sehen die Gefahr, dass dann die Unabhängigkeit verloren ginge.

Da kommt es natürlich besonders mit der erfolgreichen linken Regierung um Chavez zu Berührungen. Weniger die venezolanische Regierung selber, als vor allem die lateinamerikanischen Aktivisten haben auf eine Kooperation mit der Regierung (auch aus organisatorischen Gründen) gedrängt.

Das allerdings hier anscheinend einige Kritiker dann in solch reaktionäre Polemik verfallen und sagen (Zitat Quelle) "dass hier Aktivisten basisdemokratischer Gruppierungen einen autoritären Herrscher feierten" ist ziemlich daneben.
Keine Regierung hat in letzter Zeit mehr für die Entwicklung der Basisdemokratie getan, als die venezolanische (was sich u.a. in dem Prozess der neuen Verfassungsentstehung zeigte, oder auch bei den "Missionen" z.B. zur Alphabetisierung...).


Es wird ein schwieriger Prozess werden mit dem Weltsozialforum mehr Einfluss zu gewinnen und sich gleichzeitig nicht einbinden zu lassen.

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