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Neue Bundesregierung befürwortet U-Boot-Lieferung an Israel

Wie bereits von der alten Bundesregierung beschlossen, will auch die neue Regierung die Genehmigung zur Lieferung von zwei möglicherweise atomwaffenfähigen U-Booten an Israel erteilen.

Als kritisch wird nicht nur die Tatsache angesehen, dass Deutschland somit indirekt zur Verbreitung von Kernwaffen beitragen könnte, sondern auch die, dass der deutsche Steuerzahler ein Drittel der Kosten, bis zu 333 Millionen Euro, tragen wird.


WebReporter: schallus
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Israel, Bundesregierung, Boot, Lieferung
Quelle: www.tagesschau.de

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29.01.2006 16:39 Uhr von schallus
 
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An sich sind ja Exporte - welcher Art auch immer - positiv zu bewerten, wenn es sich aber um atomwaffenfähige U-Boote handeln sollte, die auch noch vom hochverschuldeten deutschen Staat subventioniert werden, sollte man sich ernsthaft Gedanken machen. Der Erhalt von 150 Arbeitsplätzen ist zwar wünschenswert aber bei Kosten von 2,2 Millionen je Arbeitsplatz etwas teuer. Die Europäische Union lehnt es gleichzeitig ab Waffen aller Art (also auch Gewehre etc.) an China zu liefern.
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29.01.2006 17:26 Uhr von malasmirda
 
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Eine: geilere Volksvera***ung gibt es gar nicht :-)
Ungeborene bezahlen in Zukunft die entstandene Neuverschuldung zurück, weil das militärisch so schwache Israel seine Waffen nicht selbst bezahlen kann. :-)
Ich werde zukünftig immer an dieses Geschenk erinnern, wenn ich hier mal wieder lese, wie schlecht es doch finanziell um Deutschland steht. Geld ist genügend da, nur wird es halt für die falschen Dinge ausgegeben: Bildung, Kultur, Umwelt, Entwicklungshilfe etc. Deutschland sollte noch mehr Waffen verschenken damit es Arbeitsplätze erhalten kann. ;-)
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29.01.2006 17:46 Uhr von vostei
 
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Der Typ 209: (die Dolphinklasse für Israel) wurde bereits mehrfach an die Türkei, Brasilien und Südkorea ausgeliefert - er ist fähig Marschflugkörper und Torpedos abzufeuern.

Die genannten Subventionen stehen im gesamten Produktionsprozess an - egal ob keins verkauft wird oder mehrere - die rechnerische Summe verringert sich da natürlich mit der Verkaufsmenge - und ob wir dazu beitragen, dass sich andere besser kloppen können, finde ich, ist wurscht. Im Rüstungsgeschäft gibt es keine Moral, siehe die Liste neutraler Staaten wie Ösiland, Schweiz und Schweden und deren Rüstungsgeschäfte...
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30.01.2006 01:26 Uhr von Der Erleuchter
 
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Familienförderung in Deutschland ist von der Regierung nicht zu leisten oder nur in mäßigem Umfang aber wir haben ja das Geld einer der hochgerüstetsten Armeen der Welt mit zusätzlichen High-Tech-Waffen zu beschenken. In Deutschland werden zuhauf öffentliche Einrichtungen wie Schwimmbäder usw. geschlossen wegen Finanzierungslücken doch die Bundesregierungen (nicht auf bestimmte Konstellationen beschränkt) sind immer liquide genug irgendwelche fragwürdigen Projekte im Ausland und sei es zur Arbeitsplatzverlagerung innerhalb Europas (natürlich nicht nach Deutschland) zu finanzieren.
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30.01.2006 07:38 Uhr von 181818man
 
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ich glaub ich steh im wald: das kann echt nicht sein das wir ausgerechnet n die israelis schon wieder waffen verticken wenn man weiß wie die dort unten im nahen osten wüten

das höchste der gefühle ws sie von mir bekommen würden wär meine alte quitsche ente zum baden und keine waffen um damit unter umständen palästinenser und andere nicht isrelis abzuknallen
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30.01.2006 14:42 Uhr von f455
 
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ich bin dagegen: da ein u-boot im prinzip eine waffe oder zumindest ein kriegsgerät darstellt, so finde ich, dass dies unter die kategorie "waffenlieferung in kriegsgebiete" zählt. die israelis sind im krieg mit ihren nachbarn und daher sollten diese von waffenlieferungen ausgeschlossen werden. die abwehrraketen waren ja noch zu verantworten, wenn sie eben nur zur verteidigung dienen. ein u-boot ist aber sicher nicht nur defensiv.

ausserdem, wen wollen die damit bedrohen? die palis sitzen an land. ausser sie wollen nach dem iran. dann liefern wir das werkzeug, die nächsten menschen zu vernichten. also ist es abzulehnen.
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02.02.2006 15:54 Uhr von DieSchatten
 
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Typ 209 und 212: "[...] dann haben wir den Zenit bereits überschritten, weil andere bessere U-Bote bauen als wir es tun und somit unsere nicht mehr genug wert sind."

Hm, die deutschen Uboote der Typen 209 und der nun kommenden Typ 212 gehören zu den besten konventionellen Ubooten, und gerade für das Operationsgebiet, für das sie ausgelegt sind:
küstennahe Operationen in flachen Gewässern mit hoher Tauchleistung und Wendigkeit.
Weder die amerikanischen noch die russischen Uboote bieten Möglichkeiten wie die deutschen Schiffe auf diesem Gebiet.

Ausserdem ist es Gang und Gebe, Rüstungsgüter zu verkaufen. Selbst hochgezüchtete Kampfflugzeuge werden zwar teilweise auch in abgespeckter Version, siehe die F22 Raptor oder der kommende F35 Joint-Strike-Fighter (gibt es mit und ohne Senkrechtstartfähigkeit) Verkauft, ebenso Kampfhubschrauber wie der AH-60 Apache, von dem sogar im Iran welche fliegen.
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03.02.2006 01:30 Uhr von Der Erleuchter
 
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@Die Schatten verkaufen ja -aber nich verschenken. Warum sollen wir deren Waffen bezahlen? Die beste Technik sollte man sich eigentlich zurückhalten, sonst gelangt sie über viele Ecken dahin, wo sie nich hin soll!!!

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