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Südkorea: Eigene Schiffsabwehrraketen entwickelt

Die Ausrüstung von Zerstörern der Aegis-Klasse mit eigenen Schiffsabwehrraketen wird in Südkorea vorangetrieben. Für die Entwicklung der Schiff-zu-Schiff-Rakete wurden von 1996 bis 2003 100 Milliarden Won ausgegeben.

Der Testflug der Rakete in der Ostsee vom Dezember 2005 über eine Strecke von 150 km war erfolgreich. Die Strecke wurde innerhalb von vier Minuten zurückgelegt.

Das Militär erwartet durch die neue Rakete einen Abschreckungseffekt, weil sie von der Reichweite ein Gebiet vom Hafen Pyeongtaeks bis Nordkoreas Hwanghae Provinz abdeckt.


WebReporter: buckowitz
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schiff, Südkorea
Quelle: english.kbs.co.kr

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2006 09:20 Uhr von buckowitz
 
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Zur Zeit wird in Südkorea diskutiert, ob die Stacheldraht- und Zaunbefestigungen entlang der in Richtung Nordkorea liegenden Strände abgebaut werden sollen. Ein Großteil der Küste ist mit Wachtürmen, Stacheldraht und Bunkern befestigt, auch an Badestränden. Solche Raketen würden den Abbau der Befestigungen erleichtern. Es ist auch blöd, wenn man am Strand steht und plötzlich über Lautsprecher eine Stimme ertönt, man solle aus dem Sichtfeld der Bunkeranlage raus (ist aber freundlich, die Stimme).
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29.01.2006 12:23 Uhr von buckowitz
 
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Noch zur Erläuterung: Als Ostsee wird der auf der Ost(natürlich!)seite Koreas liegende Teil des Pazifiks bezeichnet. Es gab vor einem Jahr ernsthafte Verstimmungen zwischen Frankreich und Korea, als die Franzosen diesen Meeresabschnitt auf Atlanten als Japanisches Meer bezeichneten. Das Japanische Meer beginnt deutlich südlicher und hat seine Grenze an einem im Meer stehenden Felsbrocken, um den sich wiederum Japan und Korea seit einiger Zeit streiten und wo japanische Militärboote koreanische Fischer mit Farbbeuteln beschießen, wenn sie über ihre Grenze hinaus fischen wollen.
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29.01.2006 12:26 Uhr von maki
 
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Komisch Würde da Nord statt Süd stehen, wäre das Geheule wieder gross...
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29.01.2006 12:43 Uhr von buckowitz
 
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@maki: Nordkorea hat ja bereits eigene (landgestützte) Raketen entwickelt, die eine weitaus größere Reichweite haben und die vor allem den Japanern Sorgen machen. Nur, die sind bereits Einsatz bereit, können offensichtlich auch als Trägerraketen benutzt werden.
Insofern ist das, was Südkorea da gebaut hat, wirklich nur zur Landesverteidigung geeignet.
Man muß auch das Problem dort anders sehen: Jedes Jahr werden Mini-U-Boote aufgebracht, die von Nordkorea an Südkoreas Küsten geschickt werden, Provokationen der nordkoreanischen Kriegsmarine mit südkoreanischen Kriegsschiffen werden alle 2-3 Monate im dortigen Fernsehen gezeigt.
An den Stränden Südkoreas hängen Tafeln mit der Bitte, jegliche ungewöhnlichen Vorkommnisse den Behörden zu melden.
Als ich am Strand tatsächlich mal die Sicht eines Bunkers verdeckte und über Lautsprecher zum Zurückgehen aufgefordert wurde, ich glaube, wenn ich es nicht getan hätte, wären kurz darauf 2 Soldaten zu meiner "Begleitung" in Waffen erschienen.
Es ist eine ganz eigenartige Atmosphäre, die dort an solchen Grenzen herrscht...
Und Du darfst dabei nicht übersehen, dass sich auch Südkorea in der verzwickten Lage befindet, einerseits den Amerikanern Dank schulden zu müssen, andererseits deutlich darauf hinzuweisen, dass die Probleme zwischen Nord- und Südkorea die inneren Probleme EINES Volkes sind, in die sich andere nicht einzumischen haben.
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29.01.2006 12:45 Uhr von maki
 
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Najuti: war unüberlegt, mein Kommentar :-)

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