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Kehrt Nordkorea zu den hexalateralen Atomgesprächen zurück?

Der südkoreanische Außenminister Ban Ki-moon, der sich zurzeit beim Welthandelsgipfel in Davos aufhält, erklärte im Rahmen eines mit CNN geführten Interviews, es gäbe Anzeichen, dass Nordkorea an den Verhandlungstisch zurückkehre.

Der Minister hob hervor, dass das derzeitige strategische Übereinkommen zwischen Seoul und Washington nicht der inneren Situation Pyongjangs angepasst sei.

Die hexalateralen Abrüstungsgespräche könnten im Februar wieder aufgenommen werden. Nordkorea sollte ohne Bedingungen, insbesondere der Aufhebung der amerikanischen finanziellen Restriktionen, die Verhandlungen wieder aufnehmen.


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WebReporter: buckowitz
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Nordkorea, Atomgespräch
Quelle: english.kbs.co.kr

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2006 08:48 Uhr von buckowitz
 
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Es spricht einiges dafür, dass Nordkorea bereit ist, die Verhandlungen wieder aufzunehmen. Unter anderem ein vorsichtiger Beginn kapitalistischer Handelszonen in Nordkorea, in denen Gewinn orientiert Handel betrieben werden darf, die weitere Öffnung Nordkoreas für südkoreanische Touristen -wenn auch auf genau festgelegten Routen. Es geschieht schon einiges, was Anlass zur Hoffnung gibt.
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29.01.2006 12:40 Uhr von vostei
 
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motive? wird seichter wirtschaftlicher erfolg das kind des kleinen manns im norden koreas vor dem verhungern schützen? Werden derzeitige machtstrukturen dort dadurch aufgeweicht oder manifestiert? Ist chinas weg und sein wirtschaftskrieg auch dort gut für den kleinen bauern im norden des landes? Was haben sanktionen schon jemals gebracht? Fragen über fragen... ;)
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29.01.2006 12:42 Uhr von Public_Enemy
 
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@autor: Naja, die "vorsichtige Öffnung" in Form von kleinen pirvaten Bauernmärkten wurde meines Wissens bereits zurückgenommen! Ich sehe wenig Hoffnung für ein Regime, das seinen Bürgern sogar verbietet, in ihrer freien Zeit selbst Gemüse anzubauen!
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29.01.2006 12:55 Uhr von buckowitz
 
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@Vorredner: 1. Die "Freihandelszonen", die es schon seit Jahren in einigen Regionen Nordkoreas gab, die aber keinerlei wirtschaftlichen Aufschwund oder Profit ergaben, sollen wiederbelebt werden unter Bevorzugung einer bestimmten Zone, so jedenfalls wurden in der südkoreanischen Presse einige Kommentare Nordkoreas interpretiert, nachdem Kim Jong-Ill aus China zurückkam. Offensichtlich gab es dort Gespräche über den möglichen Wirtschaftsweg Nordkoreas.

2. Inwiefern ein vorsichtiger wirtschaftlicher "Aufschwung" zu einer Verbesserung der Situation des kleinen Mannes führt, kann nicht vorhergesagt werden. Ich denke trotzdem, dass gerade vor dem Hintergrund verschiedener ermutigender interkoreanischer Aktivitäten (siehe auch meine SSN über den gemeinsamen Reisanbau nahe Pjongyang) letztendlich eine ganz langsame Verbesserung der Allgemeinsituation in Nordkorea eintritt.

Ich denke auch, dass wesentliche Fortschritte davon abhängen, dass sich die USA nicht zu sehr in die Politik der kleinen Schritte hineinhängen können...
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29.01.2006 12:58 Uhr von vostei
 
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"ich denke auch, dass wesentliche Fortschritte davon abhängen, dass sich die USA nicht zu sehr in die Politik der kleinen Schritte hineinhängen können..."

absolut richtig, wobei natürlich die restlichen "Gs" auch mit drin hängen. ;)
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29.01.2006 13:09 Uhr von buckowitz
 
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@vostei: Da gebe ich Dir absolut Recht. Deren taktieren ist jedoch deutlich zurückhaltender...
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29.01.2006 14:15 Uhr von buckowitz
 
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@la_iguana : regard la source, il s´agit de reflèter la source et que la source. Si tu veux améliorer les expressions tu peux le faire dans tes commentaires mais pas dans le texte de SSN.

Zu deutsch, wenn es so in der Quelle steht, gebe ich es so wieder. Es als Grundlage einer Schlechterbewertung zu nehmen, ist falsch.
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30.01.2006 07:13 Uhr von buckowitz
 
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@vostei: Als Wirtschafts"krieg" würde ich das wirtschaftliche Verhalten Chinas nicht bezeichnen, wenn dem so wäre, könnten sie ganz anders handeln. China verhält sich aus seiner Situation heraus äußerst geschickt, indem es die wirtschaftlichen Schwächen der Handelspartner sehr gut auszunutzen weiß.

Die Machtstrukturen in Nordkorea werden -zumindest nicht in absehbarer Zeit- aufgeweicht.

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