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Chaos bei zahlreichen AStAs der Universitäten - Misswirtschaft und Rechtsstreite

Bei zahlreichen Allgemeinen Studierendenausschüssen (AStAs) an den deutschen Hochschulen geht es drunter und drüber, vor allem bei den Finanzen. So musste der AStA der Uni Duisburg-Essen Insolvenz anmelden und 50 Angestellte entlassen.

Auf 408.000 Euro belaufen sich die Schulden, angehäuft von den Vorgängern. Bis auf Bayern und Baden-Württemberg nehmen die AStAs bis zu acht Euro pro Student und Semester ein und haben somit hohe sechsstellige Summen zur Verfügung.

Doch das Geld wird oftmals regelrecht "verplempert". So rügte der Landesrechnungshof, dass der AStA der FU Berlin zwei Studentinnen zu einem Lesbentreffen für 1.400 Euro nach Rio schickte. Einige Studenten klagten auch schon gegen die Verschwendung.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Recht, Chaos, Universität, Rechtsstreit
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2006 01:58 Uhr von no_trespassing
 
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Das ist ein riesen Problem an den Unis: Das Geld der Studenten wird regelrecht für so dubiose Links-Aktionen herausgeschleudert: Flugblätter zur Solidarität mit Globalisierungsgegnern und AsylbewerberInnen, Einrichtung von Schwulen-Cafés, usw.

In Berlin gibt es ja seit Ende der 90er darum heftigste Auseinandersetzungen.

Imho geht es auch nicht an, dass der AStA einer Uni sein Geld für linkspolitische Projekte ausgibt. Es ist schließlich das Geld der Studenten.
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29.01.2006 23:51 Uhr von kirschholz
 
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Wäre die Asta eine Finanzbehörde, eine Krankenkasse, eine Rentenkasse, eine Bundesanstalt für Arbeit, eine Pflegeversicherung, Rundfunkgebühren, Energieversorger, Wasserversorger und was alles noch in Deutschland einen Freibrief zum Abzocken besitzt, dann würden sie ohne rot zu werden die Beiträge erhöhen und Basta-Asta! Dann könnten sie schön weiter Geld verplempern und Schulden machen. Business as usual in D!
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30.01.2006 09:41 Uhr von SunSailor
 
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Schlimmer gehts immer: Gerade den Astas fehtl es ja auch an jedem Demokratieempfinden. Ich kann mich erinnern, dass die "alteingessesenen" Extrem-Linken noch die Jusos als Nazis beschimpft haben. Ich weiß aus sicherer Quelle, dass kurdische Terrororganisationen unterstützt wurden. Als die Extrem-Linken aus dem Asta herausgewählt wurden, waren diese im höchsten Maße empört und machten sie einen "naturgegebenen Anspruch" geltend, da sie ja als Antifa für eine gute Sache kämpfen. Gelder wurden da zu ähnlichen Anlässen verschleudert, wie im Beitrag angegeben. Ich hoffe, dass dieser Radausumpf endlich mal trocken gelegt wird, denn eines wird in den Asten meist überhaupt nicht vertreten: Die Interessen der *breiten* Studentenschaft. Und das wäre eigentlich ihre Hauptaufgabe.

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