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Tonnenweise Gold und Silber vor Gibraltar

1694 sank vor Gibraltar das britische Kriegschiff "Sussex". Mit an Bord befanden sich Gold und Silber in einem heutigen Gesamtwert von bis zu vier Milliarden US-Dollar.

Gefunden wurde das Wrack nach einer dreijährigen Suche (1998 bis 2001) der US-Bergefirma Odyssey Marine Exploration. Die Bergung bereitet nun große diplomatische Probleme, da sowohl Spanien als auch Großbritannien Anspruch auf die Fracht erheben.

Versuche, mittels eines Tauchroboters zur "Sussex" zu gelangen, wurden durch eine große Anzahl spanischer Boote gestört. Gemäß der spanischen Zeitung "El Mundo" werde es um die "Sussex" einen Kampf geben, ähnlich der Schlacht um Trafalgar.


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WebReporter: Bibi66
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gold, Tonne, Silber, Gibraltar
Quelle: www.spiegel.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.01.2006 21:44 Uhr von Bibi66
 
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Meine Meinung dazu: Sollen Grossbritannien und Spanien doch nach Abzug der Bergungskosten halbe/halbe machen und zufrieden sein.
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29.01.2006 10:29 Uhr von vostei
 
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interessanter wäre es: evtl zu klären woher das gold und siber stammt und es den rechtmäßigen besitzern bzw deren nachfolgern wieder zurückzugeben...
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29.01.2006 10:44 Uhr von Mithandir
 
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Und warum heben die Spanier einen Anspruch auf die Ladung? Es ist doch ein britisches Schiff also gehört die Ladung den Briten.
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29.01.2006 10:54 Uhr von Silenius
 
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@vostei: Wenn das Gold auf einem britischen Kriegsschiff unterwegs war, dann wird der rechtmäßige Besitzer entweder das britische Königshaus sein, oder vielmehr der britische Staat.
Solche Frachten würden damals nämlich zur Bezahlung der Truppen oder ähnlichem gebraucht. Oder das Schiff war in der anderen Richtung unterwegs, und wollte die Beute nach Großbritannien bringen.
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29.01.2006 11:09 Uhr von xX_FIDDY_Xx
 
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@Mithandir: weil gibraltar in spanien liegt deswegen glaub ich.
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29.01.2006 11:51 Uhr von vostei
 
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die glorreich seemacht englands: basierte anfangs auf schlichter seeräuberei - später auf die ausbeutung von agressiv eroberten kolonialstaaten - in spanien war es genauso - im prinzip streiten sich jetzt also zwei räuber um ihre ehemalig beute. ;)
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29.01.2006 12:10 Uhr von intbee
 
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wie immer: bei gold hört die freundschaft auf
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29.01.2006 12:14 Uhr von maki
 
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Silenius: Haben/hatten GB oder Spanien Gold-/Silberlagerstätten im eigenen Lande?
Nein?
Siehste....
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29.01.2006 12:54 Uhr von swald
 
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xX_FIDDY_Xx: "weil gibraltar in spanien liegt deswegen glaub ich."

Wenn jetzt ein polnischer LKW bei Potsdam von der Straße abkommt, erhebt dann der deutsche Staat automatisch anspruch auf die Ladung?

Wenn es sich um Drogen oder Diebsgut handelt sieht das schon anders aus:-)
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29.01.2006 12:55 Uhr von EIbo
 
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@xX_FIDDY_Xx: Falsch, Gibraltar gehört zu Britannien.
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29.01.2006 13:05 Uhr von N-TE
 
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Wenn es vor Gibraltar liegt dann gehört es doch eh den Briten! Gibraltar gehört doch zu England, oder nicht mehr?
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29.01.2006 13:22 Uhr von ciaoextra
 
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falsche rubriken: nach 4 jahren ist das beiliebe keine schlagzeile mehr.
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29.01.2006 14:11 Uhr von Silenius
 
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@maki: Ach so, du willst es den Minenarbeitern wiedergeben, die es ausgebuddelt haben? Oder dem Schoß der Erde? =;)
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29.01.2006 14:17 Uhr von Bibi66
 
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@ ciaoextra: Wieso?
Die diplomatischen Streitigkeiten sind jetzt.
Die Bergung soll auch jetzt beginnen.
Das Tauchboot wurde jetzt gestört.
Die Meldung stand am 28.01.2006 in der Quelle

Die (gezielte) Suche nach der "Sussex", die fand vor 4 Jahren statt (wobei, bei den Mengen Gold hat man sie bestimmt schon vor 50, 100, 200 oder 300 Jahren gesucht *ggg*).

Hab noch paar Links zur "Sussex" gefunden, falls es wen interesiert:

http://www.shipwreck.net/...

http://www.andalucia.com/...

Hasta Luego
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29.01.2006 14:37 Uhr von 911GT3RS
 
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läge.......ein: das schiff zwischen zwei armen ländern würden die amis wahrscheinlich die beiden als achse des bösen bezeichnen und dort kurz eimarschieren....das übliche halt
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29.01.2006 16:36 Uhr von Arne 67
 
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Hier geht es um´s Prinzip Nicht das es darum geht, wer das Gold gefunden hat sonders es geht hier nur um das Prinzip !

Was einmal England an sich gerissen hat (Wie auch immer) soll auch England gehören. (Egal ob es dann Untergegangen ist oder nicht)

Meines Erachtens gehört es dem Finder ! Denn egal welches land auch immer, keiner hat in den letzten 20 Jahren das versunkene Schiff gefunden.
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29.01.2006 18:46 Uhr von radiojohn
 
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@maki: *Haben/hatten GB oder Spanien Gold-/Silberlagerstätten im eigenen Lande?
Nein?*

JA !
Spanien hat nicht nur Lagerstätten (Banken) *g*, sondern sogar Goldminen im eigenen Land.
In "Rodalquilar" (Provinz Almería - dort wo ich wohne) wurde jahrhundertelang Gold geschürft! 1962 wurde der industrielle Abbau eingestellt.

Kleiner Tip an dich "maki" : Informieren, bevor unhaltbare Aussagen, welche auf Vermutungen basiert sind, aufgestellt werden.

Gruss aus Andalusien ArrJay (*¿*)
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29.01.2006 19:38 Uhr von portier1
 
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Geklaut wird überall - die " Sussex " ist 1694 vor Gibraltar abgebuddelt,

- erst im Jahre 1704 haben die Briten die Spanier auf Gibraltar überfallen und denen die 6,5 qkm geklaut ( also 10 Jahre NACH dem Abbuddeln der " Sussex " ),

- erst seit 1730 ist Gibraltar offiziell eine britische Kronkolonie !
Meine Meinung: Gebt den Spaniern das Edelmetall, welches bestimmt auch irgendwo von den Briten unrechtmässig konfiziert wurde ( Italy ? ).
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29.01.2006 20:22 Uhr von vostei
 
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um noch ein bißchen öl ins feuer zu gießen: hat sich schon mal jemand überlegt was heutige vier mill. tallars damals für ne kaufkraft gehabt hätten????? :D

und zu der berechnung vier milliarden dollar wären, wenn man von 15.000 dollar pro kilo ausgeht ca 266 tonnen gold an bord eines schiffes des 17. jahrhunderts - was hatten die nochmal für ´ne tragkraft????? (Hoffe ich hab mich nicht auf die schnelle verrechnet...)

und nochmal: geräubert haben beide nationen und somit auch den grundstein für das heutige elend von zig drittweltländern gelegt - der erlös wäre also bei der entwicklungshilfe am gerechtesten angelegt, abzüglich finderlohn und kosten natürlich - aber da kommt bestimmt keiner drauf.
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29.01.2006 23:30 Uhr von fettes Schaf
 
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ich weiß ja net aber gehört das Meer bei Gibraltar nicht zu Spanien?
also ich kenn mich da net aus, möchte nur mal in die Runde werfen, dass doch in einer gewissen Entfernung zur Küste, das Meer zum Land gehört. Also würde das Meer bei Gibraltar zu Spanien gehören, bzw die hoheitsgebiete würden sich zumindest überlappen....
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30.01.2006 09:43 Uhr von Lustikus
 
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setzen sechs: Gibraltar liegt zwar NEBEN Spanien aber kaum IN und ist britische Kolonie. Dort wird englisch gesprochen aber ist Rechtsverkehr. War da letztes Jahr mal gucken auf dem Affenberg, wo wir in Spanien in Urlaub waren...
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30.01.2006 11:06 Uhr von Badtouch
 
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ich dachte immer dass Wrack-Ladungen denjenigen gehören, der sie findet? also eigentlich gehört es der firma bzw. deren auftraggeber. hätte die britische oder spanische regierung doch selbst danach gesucht und nicht die drecksarbeit von jemand anderen machen lassen und danach auch noch anspruch erheben. verstehe nicht, warum die auswahl jetzt nur zwischen den zwei staaten steht. aber wenn keine einigung erzielt wird, sollte das vermögen einfach in den eu-topf geworfen werden, dort ist eh immer zu wenig geld :-)
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30.01.2006 11:41 Uhr von langa207
 
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@maki und wo bitte lagern die englaender /spanier dann ihre gold/silber reserven????in fort nox oder was?????
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30.01.2006 14:00 Uhr von Bibi66
 
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@ vostei + Klaus Ch. Wein: Hab hier noch nen Link gefunden:

http://archaeology.about.com/...

Hab den Artikel nicht ganz gelesen, allerdings war das nicht nur ne kleine "Schaluppe", sondern ein Schiff mit 80 Kanonen.
Daraus kann man schliessen,das es auch ne ganz gewaltige Stabilität bzw. Transportmöglichkeiten hatte.

Paar (rhetorische) Fragen, einfach mal so "in die Menge geworfen" *ggg*:

Wieviel wiegt so eine Kanone?
Wieviel wiegen Pulver und Kugeln, die da mittransportiert wurden?
Waren Kanonen und Pulver komplett an Bord, als die Gold/Slber-Ladung aufgenommen wurde?
Wieviel wiegen die Mannschaften, bzw. wieviele befanden sich an Bord?
Wieviel Last an Verpflegung/Trinkwasser war an Bord?
Welchen Kurs sollte sie steuern, welchen Auftrag hatte sie (bzgl. Dauer, Zweck, daraus resultierend die Frage nach Verpflegung etc.)?

Ich denke, die in der Quelle angeführten 110 Tonnen gesamt dürften bei einem Schiff dieser Grössenordnung durchaus im Bereich des Möglichen liegen.

Nur weil es ein paar Jahrhunderte her ist, sollte man die Leutz von damals bzw. deren Gerätschaften etc. nicht unterschätzen!

Wie man auf 4 Mrd Bucks kommt... überleg ich mir noch (Vielleicht ne Inflation bzgl US-Dollar miteinbezogen? Hey, war ein Witz).

Und die Frage, wem das alles gehört, das ist da wohl wirklich ein Problem. Und ein sehr komplexes dazu... zumindest im rechtlichen Sinne.
Moralisch gesehen... Muss ich vostei so ausm Bauch raus rechts geben (bzgl. wer das Zeug kriegen soll; aber von wem wars? Dürfte auch äusserst problematisch sein)

Hasta Luego
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30.01.2006 17:47 Uhr von dummundstruppig
 
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das stimmt: aber das meer ringsherum gehört zum teil zu spanien

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