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Politik: Bundesweiter Einbürgerungstest wird von der FDP gefordert

Die FDP fordert einen einheitlichen Fragenkatalog bei der Einbürgerung in die deutsche Staatsbürgerschaft. Es solle aber kein Gewissenstest sein.

Der Generalsekretär der FDP, Dirk Niebel, sagte in einem Interview: "Es muss erlaubt sein, sich einen persönlichen Eindruck über jemanden zu verschaffen, der deutscher Staatsbürger werden will".

Diese Forderung wird jedoch von der SPD, den Grünen, der Linkspartei und auch von Teilen der FDP abgelehnt. Der Inhalt befasst sich u. a. mit der Homosexualität und der Einstellung gegenüber Frauen.


WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, FDP, Einbürgerung, Bundesweit
Quelle: www.netzeitung.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.01.2006 09:43 Uhr von Streetlegend
 
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Ich wäre schon dafür, denn wenn jemand die deutsche Staatsbürgerschaft haben möchte, kann er sie auch gerne haben, ABER er muss dann auch wirklich ein Deutscher sein wollen. Aber ich glaube, zu diesem Thema hat eh jeder seine eigene Meinung.
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28.01.2006 10:56 Uhr von vst
 
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streetlegend? was ist das? ein deutscher?
eben.

es gab mal einen test. da unterzog ein journalist mehrere deutsche dem baden-württembergischen schnüffel... ääääh einbürgerungstest.

von 85 befragten wären 80 durchgefallen.
4 der restlichen 5 waren deutsche türkischer abstammung.
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28.01.2006 14:53 Uhr von eastman
 
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Die Gedanken sind frei Solange man nicht in die Köpfe der Einbürgerungswilligen hineinschauen kann - und ich hoffe, dass man dies nie können wird, so lange werden derartige Tests niemals zum gewünschten Ergebnis führen, da gerade diejenigen, die schlimmes im Schilde führen, sich ausgiebig auf solche Tests vorbereiten und "politisch korrekte" Antworten einüben, während eigentlich harmlose Zeitgenossen, die wirklich ein funktionierendes Glied in unserer Gesellschaft abgeben wollen und nur privat etwas von der "political korrectness" abweichende Meinungen z.B. zur Frauenrolle oder zu Homosexualität haben, durch das Testraster fallen. Und das obwohl sich deren Meinung durchaus aucgh mit der vieler Deuter decken kann. Statt zu versuchen, eine abweichende Meinung als ausschlußgrund zu sehen, sollten wir statt dessen unterschiedliche Meinungen als Wert anerkennen, denn was dabei herauskommen kann, wenn sich alle eineer gerade als politisch korrekt angesehenen Meinung anscghließen, haben wir ja gerade in Deutschland schon mehrfach erlebt.
Das einzige, was wirklich sinn macht, ist ein mindestmaß an Sprachverständniss vorauszusetzen, allerdings sollte man hier die Grammatik nicht zu sehr auf die Goldwaage legen, denn wenn ich hier und in anderen Foren so manches Deutsch betracvhte, sind dies manchmal auch "Ausbürgerungskandidaten".
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28.01.2006 14:54 Uhr von hudi
 
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Gute Forderung wurde Zeit, daß endlich mal jemand den Mund aufmacht. Deutschprüfung und Prüfung der Geschichtskenntnisse sollte auch erfolgen.
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28.01.2006 15:09 Uhr von *Flip*
 
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Finde ich richtig ----> und das von der FDP ? Diese Alleingänge ala Baden Württemberg sind nicht der richtige Weg. Hier muß wirklich ein Gesamtkonzept für Deutschland her.

"Es muss erlaubt sein, sich einen persönlichen Eindruck über jemanden zu verschaffen, der deutscher Staatsbürger werden will".

:-)) Was soll diese Zurückhaltung? Das darf nicht nur erlaubt sein, sondern ist eine zwingende Voraussetzung, um die dt. Staatsangehörigkeit zu erlangen.

Wie einige Fälle gezeigt haben, ist unsere liberale Staatsangehörigkeits - Vergabe von Islamisten ausgenutzt worden. Die mit Erhalt des dt. Passes einen "Persilschein" ausgehändigt bokammen. "Reda Seyam" und viele Anhänger vom "Kaplan von Köln", um einige zu nennen.

"Diese Forderung wird jedoch von der SPD, den Grünen, der Linkspartei und auch von Teilen der FDP abgelehnt."

:-)))))) Lach, war es nicht die Linkspartei, die vergangene Woche im sächs.Parlament einen Gesetzesentwurf zum staatl. verordneten Kampf gegen Rassismus \ Faschismus und Antisemitismus eingebracht hatte. Da hatte die SED auch kein Problem, den Menschen in Sachsen, eine staatl. indoktrinierte Gesinnung vorzugeben.

Mal abgesehen davon, dass dies zeigt, dass die Linkspartei sich nicht von ihren SED Machenschaften verabschiedet hat, würde es Helfen, einfach nur die Feindbilder auszutauschen. So schnell könnte man gar nicht schauen, wie sich Linkspartei und Grüne für dieses Vorhaben, der FDP, einsetzten würden.


Ich wäre für ein Einbügerungsverfahren ala Amerika. Auf Deutschland bezogen ----> dt. Sprache, Schulung in dt. Geschichte / Geimeinschaftskunde ----> Ablegen einer Prüfung. Davor müssten noch die ausgesiebt werden, die in Terrororganisationenen bzw verfassungsfeindlichen Organisationen tätig sind oder tätig waren.

Tschau
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28.01.2006 15:13 Uhr von Muta
 
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@eastman: Guter Kommentar. :)

Als negatives Beispiel sei hier der Sondertest für Einbürgerungswillige vom Innenministerium Baden-Würtemberg erwähnt.
Dort wird unter anderem die Frage gestellt:
"Sie haben von den Anschlägen am 11. September 2001 in New York und am 11. März 2004 in Madrid gehört. Waren die Täter in Ihren Augen Terroristen oder Freiheitskämpfer?"
Wird dort jemand tatsächlich schreiben "Ja fand ich toll, hab ich auch vor"? Natürlich nicht, selbst wenn er es unwahrscheinlicherweise denken würde.

Oder auch die Frage: "Stellen Sie sich vor, Ihr volljähriger Sohn kommt zu Ihnen und erklärt, er sei homosexuell und möchte gerne mit einem anderen Mann zusammen leben. Wie reagieren Sie?"
Garnicht sowenige Deutsche würden bei ehrlicher Beantwortung dieser Frage wahrscheinlich durchfallen. Ziemlich heuchlerisch teilweise der Test..


Bringen tut die Sache also herzlich wenig, das ist mehr eine Inszenierungsache der Politiker (ich denke so ein Test kommt bei vielen gut an).
Sinn macht natürlich, wie von dir vorgeschlagen, ein Sprachtest.
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28.01.2006 15:31 Uhr von usambara
 
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genau... für alle hier die die neuen Rechtschreibregeln nicht beherrschen- sofort ausweisen.
oder einen gleich einen Aids-Test, Gen-Test, Drogen-Test...
Es lebe die Bürokratie, typisch Deutschland !!!





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28.01.2006 15:40 Uhr von hudi
 
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@usambara: Nicht jeder Deutsche steht hinter den NEUEN Rechtschreibregeln. Ich zum Beispiel finde diese überflüssig wie einen Kropf. Es artet aus in einer riesigen Geldverschwendung - und ich lasse mir von einer Rot/Grün/Schwarz/Gelben Dummköpfe-Regierung nicht vorschreiben wie ich zu sprechen oder zu schreiben habe. Gewiß unterliegt eine lebende Sprache gewissen Änderungen, aber die entwickeln sich über Generationen und nicht auf Befehl wie in Deutschland, wo höchstbezahlte Volksbetrüger nicht wissen, wie sie unsere Steuergelder noch raußschmeißen sollen. So und jetzt kannst Du die Fehler nach der NEUEN Rechtschreibung in meinem Text suchen.
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28.01.2006 15:44 Uhr von hudi
 
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nochmal @usambara: Deinen Vorschlag mit dem AIDS-Test und dem Drogen-Test finde ich super - sollte man mal öffentlich ansprechen. Danke für die Idee - werde es weiterreichen. Warum sollte man das deutsche Gesundheitswesen absichtlich mit ausländischen Problemfällen belasten.
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28.01.2006 21:45 Uhr von Troll-Collect
 
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Deutschen Wesenstest bestanden: http://www.cartoonland.de/...
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28.01.2006 21:54 Uhr von ciaoextra
 
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Ich: lebe inzwischen 16 Jahre in Deutschlan und hätte längst eingebürgert sein können, verzichte aber bewußt darauf und wenn ich von solchen "Forderungen" lese, werde ich wohl auch bei meinem Verzicht bleiben.
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28.01.2006 23:09 Uhr von Gunny007
 
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nicht schlecht: wäre aber nicht umzusetzen, weil man auf jeden test geschult werden kann.
mich würde interessieren in welchen ländern, außer den USA, es solche tests schon gibt.
frankreich?
wie sieht es mit den schweizermachern aus?

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