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Über ein Jahr als Mann verkleidet - Erfahrungen einer US-Journalistin

Für die Autorin Norah Vincent war es die Erfahrung ihres Lebens, ein Leben als gefakter "Mann" unter dem "starken" Geschlecht. Zwei Stunden benötigte sie morgens eineinhalb Jahre lang, um sich männlich zu schminken bis sogar der Dreitagebart stimmte.

In ihren Aufzeichnungen, die sie jetzt in dem Buch "Self-Made Man: My Year Disguised As A Man" zum Besten gibt, gibt es Amüsantes und Erstaunliches über den Unterschied der Geschlechter. Ein Thema ist das reduzierte Redevermögen der Männer.

Es dauerte, schreibt sie, bis sie sich an die angenommene Männerrolle gewöhnt hat, den Sprachcode heraus bekam, um den richtigen Ton als Mann zu treffen; aber auch der Flirt mit Frauen gelang ihr, bis sie am Ende einen Nervenzusammenbruch bekam.


WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: USA, Mann, Jahr, Journalist
Quelle: www.20min.ch

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2006 21:12 Uhr von cyrus2k1
 
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Und wo hat sie ihre Möpse versteckt? Und wie das mit der Stimme geregelt?
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27.01.2006 21:24 Uhr von mko0
 
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am ende einen nervenzusammenbruch bekam, das sagt doch schon alles, sie hat mal in die männerwelt hineingeschuppert mehr nicht und hat nichts verstanden desshalb hat sie dann auch einen an die klappse bekommen.
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27.01.2006 22:54 Uhr von Borgir
 
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klingt: ja irgendwie abgefahren. was leute alles tun um in die medien zu kommen.
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28.01.2006 02:21 Uhr von Gunny007
 
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männer: sterben ja auch viel früher.
da sieht man mal wieder wie schwer wir es doch haben.
das würde bei mir nicht als mann durchgehen, nicht mal als schwuler mann.
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28.01.2006 03:20 Uhr von 2Skywise
 
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@cyrus2k1: Möpse kann man in etwas weiteren Männerklamotten ziemlich gut verstecken, solang frau nicht übermäßig bestückt ist. Wenn Du Dich nur ein bißchen umschaust, wirst Du merken, daß es sogar Männer gibt, die unter ihren Klamotten einen deutlichen Bauchansatz bequem verstecken können - einfach mal im Sommer in ein Café in der Fußgängerzone setzen und dann mal eine Runde Menschen beobachten ... da kann man sehr viel über Menschen und ihre Tricks lernen ;-)

Das mit der Stimme ist so eine ... ähm ... typische Fehleinschätzung vieler Leute. Frauen haben nur bedingt eine höhere Stimme als Männer. Ein paar wenige Halbtöne im Durchschnitt, die man meistens auch an einer Hand abzählen kann - mehr sind es nicht. Ich kenne auch Frauen, die man am Telefon von der Stimmlage her für einen Mann halten würde und umgekehrt.
Männlein und Weiblein unterscheiden sich in erster Linie durch den Gebrauch der Stimme und die Art des Sprechens, nicht so sehr durch die Tonhöhe. Tja, und da sind wir nun wieder an dem Punkt, an dem man sagen muß: ein paar Stunden hinsetzen, einfach mal bewußt einem Mann und dann einer Frau zuhören, wie die Stimme eingesetzt wird - und dann anfangen zu trainieren. Man wird feststellen, daß ein Großteil der Unterschiede im Stimmbereich eher auf gelernte Verhaltensweisen als auf körperliche Unterschiede zurückzuführen sind (das bezieht sich jetzt aber wirklich ausschließlich auf den Gebrauch der Stimme! Über die Inhalte der Kommunikation will ich mich an dieser Stelle nicht auslassen - das würde zu weit führen ;-) ).

Wenn ich mir die Frau so ansehe, muß ich sagen - ja, die hat wirklich Chancen, sich über einen längeren Zeitraum in der "Männerwelt" durchzuschlagen. Das traue ich ihr ungebremst zu ...
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28.01.2006 10:41 Uhr von PBernd
 
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Sie sah perfekt aus als Er: Ich habs im TV gesehen und muss sagen, das sie echt wie ein Mann aussah.
Ihre Oberweite war auch sehr klein.
Ich fand sie schon sehr überzeugend als Mann.

Aber ich glaube nicht, dass das Buch die echten Unterschiede zeigt, sondern eher das, was sich gut verkaufen lässt.
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28.01.2006 10:50 Uhr von vst
 
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ich werde jetzt auch ein buch schreiben: allein unter frauen.

ich verkleide mich als frau und bekomme einen nervenzusammenbruch.
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28.01.2006 11:47 Uhr von bugger316
 
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Eine Lesbe war mir irgendwie klar, noch bevor ich ein Bild von ihr gesehen habe. Das Bild hat mich dann bestätigt. Und die Suchergebnisse bei google.
Eine Lesbe, die sich, ohne sich wirklich viel umstylen zu müssen, als Mann ausgibt und dann ein Buch über die Männerwelt schreibt. Das muß ja ein ganz tolles Werk sein. Man hätte auch Hella von Sinnen oder Alice Schwarzer damit beauftragen können um ähnlich sinnvolle Erkenntnisse zu erhalten.
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28.01.2006 12:40 Uhr von 181818man
 
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@vst: also für den nervenzusammenbruch brauchst du dich nicht als frau zu verkleiden

da reicht schon die gegenwart von genügend frauen und ne flasche prosecco ;)
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28.01.2006 12:42 Uhr von marry jane
 
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hmm, also mir gefällt: die Idee ungemein, einmal von jemandem einen Bericht zu hören, der eigentlich nicht dazu gehört, aber dann doch dazu gehört....
aber wieso verfälscht es denn bitte das ergebniss, bloß weil sie eine lesbe ist??? das macht vielleicht die "umwandlung" etwas leichter, denke ich, voralledem vom verhaltensschema her, aber ansonsten ?????
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28.01.2006 13:00 Uhr von evil1
 
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@ bugger316: gerade deshalb wird sies ja leichter gehabt haben, viele lesben verhalten sich ja eh schon wie kerle...
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28.01.2006 13:12 Uhr von brittafun
 
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Klasse Aktion! Ich finde den Sarkasmus hier nicht angebracht. Jeder Mensch, ob Mann oder Frau, würde einen Nervenzusammenbruch erleiden, wenn er so lange jemanden verkörpert, der er nicht ist.

Ausserdem, ob Lesbe oder nicht, es geht doch um die Fakten. Wer wollte denn noch nie Mäuschen beim anderen Geschlecht spielen. Sie hat es geschafft und da sage ich : Hut ab! Ich werde auf jeden Fall mal einen Blick ins Buch werfen.
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28.01.2006 18:08 Uhr von Lapje
 
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tja Ich weiss halt nicht ob sie wirklich nicht voreingenommen in die Sache gegangen ist. Und da sehe ich auch das Problem von wegen "Lesbe". Es gibt genügend Lesben die einen ziemlichen Hass auf Männer schüren nur weil sie mit denen die sie kennen schlechte Erfahrungen gemacht haben (im Umkerschluss müsste ich Frauen nicht mal mehr mit dem A..... anschauen...), wir sind es dann halt gleich alle gewesen. Und wenn sie mit dieser Einstellung in die Sache reingegangen ist, hat sie auch unbewusst nach den Dingen gesucht für die sie eine Bestätigung sucht. Daher weiss ich nicht dass ob ich dass so ernst nehmen kann.

Andersrum: Ich war 2 Jahre lang der einzige Mann in meiner Berufsschulklasse (nein, ich bin nicht schwul..;-) ) und habe meinen Zivi im Altersheim in der Pflege auch alleine unter Frauen gemacht und kann daher aus Erfahrung sagen dass es nichts schlimmeres gibt als Frauen unter sich. Die bekommen doch unter einander schon einen Nervenzusammenbruch...;-)

Warum hören aber beide Seiten nicht endlich mal auf nach Fehlern zu suchen? Mann und Frau sind nun mal anders, nicht besser und nicht schlechter, nur halt verschieden...wenn beide dass kapiert haben, dann wird auch ein wenig mehr Ruhe einkehren...

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28.01.2006 18:36 Uhr von peteradolf86
 
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witzig: ich finde die Idee auch witzig :-)!
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31.01.2006 19:52 Uhr von marshaus
 
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nein: habe zweifel an der storie und das sie auch noch aus amerika kommt laesst schon mehr zweifel aufkommen

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