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Argentinien: Kanadische Biber halten Feuerland besetzt

Vor sechzig Jahren wurden von Züchtern 25 Biberpärchen aus Kanada mit der Hoffnung auf Handel mit Pelzen in die argentinische Provinz Tierra del Fuego (Feuerland) gebracht. Heute leben dort an die 200.000 der Nager: für Umweltschützer eine Plage.

Nicht nur dass die Biber mit dem Bau ihrer Dämme und Stauseen den Wald mit 250 Jahre alten Bäumen und den Habitat der natürlich ansässigen Fauna zerstören, die Tiere haben sich auch von Pflanzen- zu Fischfressern entwickelt.

Das Ökosystem ist empfindlich gestört; die vorhergehende Regierung der Provinz bekam das Problem nicht in den Griff. Jetzt soll die Weltbank dazu beisteuern, die Region von der Plage zu befreien. Jährlich sollen bis zu 10.000 der Biber gejagt werden.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Feuer, Argentinien, Biber
Quelle: www.theepochtimes.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2006 01:15 Uhr von la_iguana
 
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Warum das mit den Pelzen nicht geklappt hat steht da nicht. Sind Biberpelzmäntel nicht mehr „in“, zu teuer oder einfach gegen den Geschmack der Tierschützer?
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27.01.2006 09:32 Uhr von Mithandir
 
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Rettet das Feuerland esst mehr Biber :-P
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27.01.2006 09:53 Uhr von jens3001
 
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Ähnlich wie der Import von Fröschen nach Australien.

Das Alles wurde von unverantwortlichen Menschen gemacht die nicht über die möglichen Konsequenzen ihres Handelns nachgedacht haben.

Man kann nur hoffen, das die Natur sich zu wehren weiss und sich weiterentwickelt. Dann haben evtl. auch die Biber dort natürliche Feinde.
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27.01.2006 10:40 Uhr von Hirnfurz
 
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Wenn der Mensch sich einmischt geht vieles kaputt.

Warum? Profitgier, wie in diesem Fall.
Schade für die Leute, die jetzt da leben
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27.01.2006 13:57 Uhr von Garviel
 
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Nicht nur Frösche: auch die Kaninchen in Australien oder die Opossums in Neuseeland sind aus mehr oder weniger großer Profitgier eingeführt worden und sind inzwischen eine Landplage sondergleichen.

@autor: Ich vermute, dass die Pelztierzucht sogar funktioniert hat - nur dürften ähnlich wie bei den erwähnten Opossums irgendwann mal ein paar Exemplare von ihrer Farm abgehauen sein - und von da an waren sie fruchtbar und vermehrten sich.

Und noch was: Biber sind doch von Haus aus Allesfresser?
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27.01.2006 14:10 Uhr von la_iguana
 
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Allesfresser, ja doch: sie fressen viele Pflanzen:
http://gkg.edubs.ch/...

Aber Fische fressen wohl weniger. dazu mussten sie ja auch das Jagen lernen. Vielleicht weiss irgendwer mehr darüber?
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27.01.2006 18:35 Uhr von A_I_R_O_W
 
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mal ne frage "Jetzt soll die Weltbank dazu beisteuern, die Region von der Plage zu befreien. Jährlich sollen bis zu 10.000 der Biber gejagt werden."
heisst das jetzt, dass jetzt Angestellte der Weltbank dort jagen gehen? sozusagen als Stressabbautherapie? :-P ;-)

Ps: ja ich weiss wies gemeint ist... aber naja klingt für mich halt irgendwie komisch... als ob die Weltbank was mit Jägerei zu tun hätte %-)
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30.01.2006 09:46 Uhr von Garviel
 
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@A_I_R_O_W: Unsinn in der News: Du hast natürlich Recht: Das mit der Weltbank klingt seltsam, und es ist auch schlicht falsch. Helfen soll nämlich nicht die Weltbank "herself", sondern - lt. Quelle - die Weltbank-Stiftung, genauer gesagt, deren Umweltschutz-Department. Hat der Autor wohl beim Übersetzen nicht genau aufgepasst ;-)

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