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USA: Sanitäter wird wegen "Scherz" mit Todesfolge vor Gericht gestellt

Virginia: Joshua Philip Martin, ein Neuling in einer Krankenwagenmannschaft, erlaubte sich einen Scherz mit tödlichem Ausgang mit seiner Arbeitskollegin Courtney Hilton Rhoton, einer dreiundzwanzigjährigen Kollegin und Mutter von zwei kleinen Kindern.

Obwohl er, da er erst seit vier Tagen mitfuhr und den Defibrilator nicht anfassen durfte, setzte er ihn im Scherz bei der jungen Mutter ein. Sie konnte noch sprechen, erlitt dann aber einen Herzstillstand, an dem sie drei Tage später verstarb.

Das Gerät, um mittels elektrischer Ströme das Herz wieder zum Schlagen anzuregen, bewirkte hier das Gegenteil. Die junge Mutter hinterlässt zwei sechs und vierjährige Kinder. Joshua Philip Martin muss mit bis zu zehn Jahren Haft rechnen.


WebReporter: Baltazaar
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Gericht, Scherz, Sanitäter
Quelle: www.timesdispatch.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2006 18:50 Uhr von Baltazaar
 
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Traurig, was im Land der unbegrenzten Möglichkeiten passiert. In der Quelle ist alles noch genauer geschildert. mir ging hier der Platz aus...
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26.01.2006 20:25 Uhr von Borgir
 
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der ist erst seit ein paar tagen dabei und darf den defi anfassen????? die amis sind doch sonst so pingelig!!!!!!!
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26.01.2006 21:37 Uhr von UMN
 
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Wg. Defi: Was heißt da "der darf den Defi anfassen"? Als Mitarbeiter im Rettungsdienst kann ich sagen, dass diese Geräte im Rettungswagen natürlich nicht weggeschlossen sind oder eine PIN abfragen, bevor man sie benutzen darf. Also kann jeder Mitarbeiter die Geräte nicht nur "anfassen", sondern auch damit hantieren. Allerdings geht man in Deutschland - und wahrscheinlich auch in den USA - davon aus, dass nur Menschen mit einer gewissen geistigen Reife auf diese Fahrzeuge gelassen werden, die wissen, was man machen darf und was nicht. Immerhin sind in diesen ja noch ganz andere Sachen (z.B. Skalpelle, Betäubungsmittel), mit denen man Unfug machen könnte.

Zum Vorfall selbst: in dem ausführlichen Bericht in der Quelle steht, dass die Kollegen nur gealbert haben. Das Problem ist, das hier mit etwas sehr gefährlichem gespielt wurde. Das wäre ungefähr so, wie wenn Polizisten im Dienst herumalbern, indem sie sich gegenseitig die geladenen Pistolen an den Kopf halten. Da kann sich dann auch ein Schuss lösen. Außerdem war der Sanitäter ermahnt worden, das Gerät nicht zu benutzen, da er noch nicht eingewiesen sei. Als er damit herumspielte, war er sogar aufgefordert worden, den Defi wieder hinzulegen und vor allem die Kollegin nicht damit zu berühren. Wenn er dann trotzdem meint, sich an all das nicht halten zu müssen, muss er die Verantwortung selbst tragen.
Zur Frage der Pingeligkeit: Ja, das stimmt, Amerikaner sind da sehr auf ihre Vorschriften bedacht. Geholfen hat es in dem Fall nicht wirklich.
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27.01.2006 03:15 Uhr von Up To Date
 
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Er durfte den Defi nicht anfassen! Ihr Nasen :)

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