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Ministerpräsident Müller: Springer-Übernahme ist von nationalem Interesse

Dies begründet der Ministerpräsident vom Saarland damit, dass durch die Übernahme ein international starker deutscher Konzern entstehen würde.Laut Müller spricht für eine Springer-Übernahme auch die "kulturelle Dimension".

Deswegen sieht er keine bessere mögliche Alternative als eine Springer-Übernahme von ProSiebenSat.1.Damit wären, laut Müllers Meinung, auch die Voraussetzungen für eine Ministererlaubnis zur Übernahme gegeben.

Die wettbewerbspolitischen Einwände des Kartellamts sieht Müller als weniger bedeutend, da sie keine medienpolitischen Gründe beinhalten.Auch eventuelle Kritik des Regierungspartners SPD wies er ab, da der Wirtschaftsminister nicht von der SPD sei.


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WebReporter: Muta
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Übernahme, Minister, Interesse, Springer, Peter Müller
Quelle: www.dradio.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2006 17:45 Uhr von Muta
 
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Ich hatte mich ja schon gefragt, was für ein Vorwand sich die betreffenden Leute ausdenken, um trotz all der berechtigten Einwände die Übernahme mit Ministererlaubnis zu genehmigen.
Was für eine Heuchelei dies mit der Wettbewerbsfähigkeit zu begründen, Springer hat doch bereits viele Übernahmen im Ausland getätigt und ist ohne Zweifel wettbewerbsfähig. Noch mehr Springer-Medienmacht ist bedrohlich.
Ich denke Müller wird hier erstmal vorgeschickt worden sein, um die Reaktionen zu erkunden.
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26.01.2006 18:14 Uhr von Buster_
 
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Gut das nur er das so sieht: Der Springer Verlag hat jetzt schon genug politischen Einfluß in Deutschland. Für mich zu viel. Wahlen werden Heute doch nicht mehr über Parteiprogramme entschieden, sondern über Berichterstattung. Und die Bildzeitung hat dort eindeutig zu viel Macht.
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26.01.2006 18:15 Uhr von mk23
 
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von nationalem Interesse ?! kann ich mir vorstellen dan wird es noch leichter die medien zur gezielten beeinflussung des volkes zu nutzen
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26.01.2006 18:23 Uhr von Muta
 
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@Buster_: Es ist wahrscheinlich eben keine Einzelmeinung von ihm, ansonsten hätte er sich bestimmt auch nicht zu solch einem großen Interview extra zum Thema vorgewagt. Das sehen andere Politiker durchaus ähnlich (vor allem die die eng mit dem Springer-Konzern verstrickt sind und über die er gut berichtet).
Wie von mir gesagt: "Ich denke Müller wird hier erstmal vorgeschickt worden sein, um die Reaktionen zu erkunden."

Ansonsten hast du aber natürlich Recht.
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26.01.2006 18:28 Uhr von Muta
 
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zur Ergänzung: Hier mal ein link, der die Macht des Springer-Konzerns aufzeigt.
http://www.bildblog.de/...

Der Prozess der gefährlichen Medienkonzentration um Bertelsmann, Burda und Springer nimmt wohl weiter zu.
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26.01.2006 19:26 Uhr von artefaktum
 
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Ideologische Begriffsbelegung. Konzerninteresse = nationales Interesse.

Wenn man die Begriffe ideologisch so besetzt, hat Müller recht.
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26.01.2006 20:10 Uhr von mort76
 
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positiv und negativ: Wer von unseren Politikern traut sich denn, gegen diesen verlogenen Konzern vorzugehen?
Wer sich positiv zu der Übernahme äußert, möchte damit eine positive Berichterstattung durch die Springerpresse erreichen, sonst nix.

Wer sich negativ äußert, darf wohl mit Pressemobbing rechnen und wird dann wohl regelmäßig "Verlierer des Tages", zusammen mit denen, die diesen Drecksblättern keine Interviews mehr geben, auch nicht, wenn Springer sie erpresst (so wie eigentlich alle Prominenten, die was auf sich halten- deshalb findet sich soviel C-Prominenz in deren Blättchen...)

Ansonsten sieht man ja schon am öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramm und unserem Schulsystem, daß wohl eher eine Verdummung des Wahlviehs angestrebt wird- viele neue billige Arbeitskräfte, die nicht aufmucken, weil sie die Propaganda der Hetzpresse schlucken und die wahren Schuldigen immer schön präsentiert kriegen, wie es unserer Machtelite grade paßt.......
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26.01.2006 20:19 Uhr von exekutive
 
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oha wie lange geistert diese thema jetzt schon durch die medien
trotz der kek und kartellamt absage??

zulange meiner meinung nach..

und andauernt diese ministererlaubnis...
demokratiefeindlicher kann es kaum sein...
sie sollten schleunigst einen riegel vor dieser möglichkeit schieben...
oder kennt ihr einige "positive" vorteile einer ministererlaubnis?
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26.01.2006 21:20 Uhr von Muta
 
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@amb: Interessant, sag Bescheid wenn dir die Quelle wieder einfällt.
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26.01.2006 21:45 Uhr von johagle
 
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Muta: <<<<<Der Prozess der gefährlichen Medienkonzentration um Bertelsmann, Burda und Springer nimmt wohl weiter zu.>>>>>

jaja… meine Lieblinge...die Sprachrohre der neoliberalen Industriediktatur.. die „du bist Deutschland“ Front.

Reinhard Mohn 6,50 Mrd Euro
Friede Springer 2,60 Mrd Euro
Hubert Burda 2,25 Mrd Euro

Das einzige was von staatlichem Interesse ist, ist eine sofortige Verstaatlichung und Zerschlagung dieser Volksverdummer!
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26.01.2006 23:56 Uhr von Lindwurm
 
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Sollen die US-Typen das wieder übernehmen ? Nachdem der böse deutsche Kirch das Ruder an Saban abgeben mußte, änderte sich auch inhaltlich bei dem Sender viel. Nicht nur Harald Schmidt hatte davon die Schnauze gestrichen voll.

Jede noch so uninteressante US-amerikanische Soap-Serie und die ganzen B-Pictures aus Hollywood wurden da gezeigt, was natürlich nur die "internationale" Ausrichtung dokumentieren sollte.

Wenn ein deutscher Unternehmer den Laden wieder übernehmen sollte, kann man ja zum Ausgleich jährlich 1 Milliarde Euro in die USA schicken ... was auf Dauer deutlich billiger wäre als die Lizenzgebühren für diesen importierte US-Schrott.

Seit wann ist denn dieser Sender eigentlich für seine kritische Berichterstattung berüchtigt ... viel schlimmer kann es doch nicht werden.
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27.01.2006 00:06 Uhr von Muta
 
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@Lindwurm: "Seit wann ist denn dieser Sender eigentlich für seine kritische Berichterstattung berüchtigt ... viel schlimmer kann es doch nicht werden."

Natürlich geht mit ProSiebenSat.1 hier nicht das Paradebeispiel des investigativen Journalismus unter.
Im gemeinsamen Springer-Konzern können aber noch besser gemeinsame Kampagnen von Bild, Pro7 usw. aufgebaut und koordiniert werden, als zuvor.
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27.01.2006 02:15 Uhr von musisausi
 
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Auf der Lohnliste vom Springer steht er mit Sicherheit schon, der Müller. Jetzt muss der Müller eben ein wenig seine Beziehungen spielen lassen. Ein widerlicher Klüngel in der deutschen Bananenrepublik !!!
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27.01.2006 07:58 Uhr von zenon
 
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Wow: Hat Springer wirklich so eine Lobby dass sich jetzt Hintz und Kunz einmischen?
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27.01.2006 10:10 Uhr von ccwm
 
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Volksverdummung: Müller ist ein CDU-Politiker, und die wollen kein Volk das klüger ist als sie selber (wozu nicht viel gehört)! Und da sind Medien wie die Bild-"Zeitung" das ideale Mittel zum Zwecke der Volksverdummung! Wir haben ja schon 12 Mio. Dummköpfe im Land, die auch noch dafür bezahlen, verarscht und für dumm verkauft zu werden. Was meint Ihr, wie leicht das hirnlose Wahlvolk dann erst zu regieren ist, wenn auch noch ein Bild-TV kommt....

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