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40.000 Anzeigen wegen illegalem Filesharing in sechs Monaten

Laut Angaben der Generalstaatsanwältin bei der Karlsruher Staatsanwaltschaft Christine Hügel seien innerhalb von sechs Monaten etwa 40.000 Strafanzeigen wegen illegalem Filesharing eingegangen.

Anzeigenerstatter sei eine Anwaltskanzlei, welche die Inhaber der Urheberrechte vertrete und deren Interesse wahrnehme. Bis dato seien schon 9.000 Fälle durch Einstellung des Verfahrens abgearbeitet worden.

Frau Hügel warnt jedoch vor Wiederholungstaten oder vor größeren Kopieraktionen, die auf jeden Fall mindestens mit Geldstrafen geahndet werden könnten und noch Schadenersatzforderungen der Rechteinhaber nach sich ziehen könnten.


WebReporter: labor_007
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Monat, legal, Anzeige, illegal, Filesharing
Quelle: portale.web.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2006 15:27 Uhr von labor_007
 
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40.000 Strafanzeigen durch eine Anwaltskanzlei! Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.


Prospekt, prospekt - das imprägniert mir!
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26.01.2006 16:11 Uhr von Jay-B
 
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Einstellung des Verfahrens: Und 9000 werden gleich einmal nicht weiterbearbeitet. Aber trotzdem wird das ein lukratives Geschäft für diese Anwaltskanzlei sein.

Und das Tolle ist, wenn sich Nachahmer bei den Rechtsanwälten finden wird unsere Justiz vollständig mit Bagatelldelikten überflutet....
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26.01.2006 16:15 Uhr von killozap
 
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Wie man an dieser News sieht: werden die meisten Verfahren eingestellt und nur Wiederholungstäter haben echt was zu befürchten. Das wirft natürlich ein schlechtes Licht auf die andere Filesharing-News (Mädel musste 1500.- Euro zahlen) und belegt, dass dieser Fall entweder ein absoluter Einzelfall ist oder eben echt erstunken und erlogen ist.
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26.01.2006 17:14 Uhr von MarcHB
 
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@ killo: Du musst zwischen strafrechtlichen und zivilrechtlichen Prozessen unterscheiden.

Die meisten Strafrechtsprozesse werden sicher eingestellt (und ziehen ohnehin nur geringfügige Strafen nach sich, da es natürlich kein zu großes Delikt ist (bei Ersttätern)).

Das Einstellen des Strafverfahrens bedeutet allerdings noch lange nicht, dass nicht immer noch eine üppige Schadensersatzforderung der Rechteinhaber ins Haus flattert...
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26.01.2006 17:14 Uhr von metal-heli
 
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weiter so, je mehr anzeigen: desdo früher wird die diskussion ob ne gewisse anzahl an illegalen kopien von musik, filmen oder so legal sein darf, beendet sein. (positiv beendet versteht sich).

macht weiter und überlfutet die staatsanwälte alle mit anzeigen wegen illegalem filesharing :)
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26.01.2006 17:17 Uhr von buckowitz
 
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@killozap: Die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren dienen ja erst einmal in der Hauptsache dazu, dem RA die Namen und Adressen zu ermitteln.
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26.01.2006 18:02 Uhr von Arkadius85
 
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Selbst Schuld: sind die Musikkonzerne denn nicht selbst schuld, dass so etwas passiert. sie haben das internet verschlafen und nicht dran gedacht ihre musik auch im internet anzubieten. jetzt tuen sie es. aber leider sind songs im einzelnen nicht billiger geworden. wenn man ne cd saugt kostet sie nur in geringem maße weniger als eine im laden gekaufte. ist das nicht etwas konvtrovers?
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26.01.2006 18:38 Uhr von tholud
 
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Ist das Rechtens? Gestern kam doch ein Urteil vom LG Darmstadt (Az. 25 S 118/2005) demnach ist die Speicherung von IP-Adressen bei Flatratenutzern unzulässig. Das Urteil ging gegen T-Online. Wo kommen denn die Namen für die 40.000 Beschuldigten her? Natürlich über die IP-Adresse und der Befragung der entsprechenden Provider. Nach diesem neuen Urteil hätte dieser Rechtsanwalt also gar nicht an die Daten der Beschuldigten kommen können.
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26.01.2006 18:50 Uhr von detterbeck
 
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tholud: t-online löscht deine daten nur auf nachfrage, wenn ich richtig informiert bin!
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26.01.2006 19:00 Uhr von betonklaus
 
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Da haben jetzt arbeitslose Rechtsverdreher eine neue Einnahmequelle entdeckt. Hoffentlich wird bald garnicht mehr ermittelt.
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26.01.2006 19:06 Uhr von Bewerter
 
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@detterbeck: Du bist falsch informiert:
http://www.heise.de/...

Allerdings wird das auch wieder rückgangig gemacht,
da bald die Pflichtspeicherung der verdammten EU
kommt.
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26.01.2006 19:42 Uhr von PBernd
 
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40.000 Anzeigen und 400 Verurteilungen ? Oder wie ist da die Resultatquote.
Die Anzahl der Anzeigen sagt nur aus, das sie ohne Sinn und Verstand zum Rundumschlag ausholen.
Wenn die so weiter machen haben die in ein paar Jahren alle durch.
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26.01.2006 22:13 Uhr von Frank Luengen
 
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tja Und die Anwaltskanzlei heist sicherlich wieder mal RaSch :) http://www.raschlegal.de
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27.01.2006 06:16 Uhr von a.no.n
 
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Falsch gedacht: Das Verbot des speicherns von verbindungsdaten seitens t-online oder anderer Provider hat garnichts mit dem ermitteln der User von filsharing zu tun.

Die IP-Adressen von Filsharing Nutzern werden während der Nutzung des Filesharing Programms ermittelt! Daraufhin wird die IP-Adresse einem Provider und damit einem Nutzer zugeordnet. Das speichern von Verbindungsdaten ist somit egal, da die Beweise während des Sharings gespeichert werden und jeder Provider Auskunft geben muss welchem Nutzer die IP-Adresse gehört bei Illegalem Verhalten.

Es wird also seitens der Urheber Inhaber nicht beim Provider nach Nutzungsdaten gefragt!!! Die IP-Adresse zu jedem Nutzer muss jeder Provider speichern!!! das ist so und wird so bleiben.

Es ist genauso egal ob man nun gleichzeitig Upload (verbreitung) an hat oder nicht! Strafrechtlich wird fast nie was passieren!

Schadensersatzansprüche seitens der Rechteinhaber zahlt meist nur der der sich einschüchtern lässt. Die Beweislast der Schuld liegt auf Seite der Rechteinhaber! Ausserdem muss der Rechteinhaber beweisen das der Downloader wusste das das was er läd seines wissens nach aus illegaler quelle stammt.

Bei Filesharing Programmen ist man fast immer dran anders sieht es bei Bit-Torrent und Server Downloads (Boxen) aus Hier kann man sich auf einen Privaten Nutzerkreis beziehen und sagen das war nicht öffentlich zugänglich!!! Tausch im Freundeskreis (Torrent über bekannten bekommen bzw Boxzugang mit geschlossenem Benutzerkreis!

All dies gilt nicht für Software. Download von programmen ist immer illegal.

Und niemals eine Unterlassungserklärung unterschreiben!!! Das bringt nix und ist fast ein Schuldeingeständnis. Wer Ärger mit solchen Leuten hat sucht sich nen Anwalt für Medien und Urheberrecht .

Ich hab das alles selbst mitgemacht incl. Hausdurchsuchung und besachlagnahmung von ca 400Filmen im Jahr2004 . Strafrechtlidch=eingestellt

Zivilrechtlich hat 21Century-Fox mich vor den Kadi gezerrt und ist sang und klanglos untergegangen!

Die fahren immer wildeste Drohungen und Geschütze auf. Guter Fachanwalt und nicht einschüchtern lassen dann ziehn die alle den Schwanz ein :) und niemal ne Unterlassung Unterschreiben weil hat man mehrere Rechteinhaber im Nacken und eine Erklärung unterschrieben kommen Sie alle und wollen Kohle.

Ich halte die News mit der Familie die da über 1000€ gezahlt hat nicht für eine Ente! sowas passiert wenn man alles zugibt und Unterlassungen unterschreibt.Die waren schlicht falsch beraten.

sorry für die Schreibfehler und ich hoffe ich konnte etwas licht reinbringen :)
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27.01.2006 08:23 Uhr von evil_weed
 
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@a.no.n: "Es wird also seitens der Urheber Inhaber nicht beim Provider nach Nutzungsdaten gefragt!!! Die IP-Adresse zu jedem Nutzer muss jeder Provider speichern!!! das ist so und wird so bleiben."

und was bringt dem abmahn-anwalt die IP adresse, wenn der provider nicht speichern darf, wem die IP adresse zum zeitpunkt des filesharings zugeteilt war?
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28.01.2006 00:13 Uhr von bress
 
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Die Rechte der Rechteinhaber in allen Ehren aber die wirklichen Abzocker sind doch hier ganz klar die Rechtsverdreher. Man sollte in einem solchen Fall auf alle Fälle prüfen, ob die RA-Kanzlei wirklich das Mandat für eine solche Aktion hat und ob die Daten nicht auf illegalem Wege erlangt wurden.

Bastian

Ich share nicht, ich kauf aber auch nix mehr, so einfach ist das, meine lieben Leutz von den Musikgroßkonzernen!
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01.02.2006 00:06 Uhr von rootsch
 
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sinnlose Aufrollung: Bla,Bla,Bla
und in China fällt ein Sack Reis um. Ich schalt schon mal meine Bartwickelmaschine an.

Die deutsche Justiz soll sich lieber mit Kindervergwaltigung und echten Straftaten beschäftigen und rühmen.Und nicht mit so einem Scheiß.
Dafür bezahlt man noch seine Steuern.
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01.02.2006 01:04 Uhr von Bewerter
 
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@rootsch: Falls Du es noch nicht mitbekommen hast,
menschliche Interessen sind denen egal, es geht hier
nur noch um das Industrielle belangen und denen
stört es nicht, wenn da ein paar Kinder auf der
Strecke bleiben. Traurig aber wahr!
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08.02.2006 22:42 Uhr von labor_007
 
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@rootsch: sinnloser Kommentar - offensichtlich gefrustet wegen 2 gesperrter news

lass deinen hass zu hause los und nicht in diesem forum!
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09.02.2006 11:54 Uhr von scuba1
 
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Filesharing: Bin eher der Meinung daß man diesen dubiosen Abmahn-Rechtsanwälten die Lizenz entziehen sollte denn das alles ist nur Geldmacherei dieser Anwaltskanzleien.Für mich sind diese Anwälte Ganoven die ohne viel zu tun anderen Leuten das Geld aus der Tasche leiern wollen.Undaußerdem ist es die Musikindustrie selber Schuld wenn viele Leute sich Songs oder Videos aus dem Netz ziehen.

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