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Wissenschaftler entdeckten den bisher der Erde ähnlichsten Planeten

Der bis jetzt von Astronomen als der Erde am ehesten ähnliche Planet wurde von einem internationalen Wissenschaftsteam ausgemacht. Der als OGLE-2005-BLG-390Lb bezeichnete Planet wurde in 20.000 Lichtjahren Entfernung entdeckt.

Den hauptsächlichen Unterschied weist dieser Planet in einer etwa fünffach so großen Masse wie unsere Erde aus. Zudem ist die Umrundungsentfernung zu seinem zentralen Himmelskörper dreimal so groß wie bei der Erde zur Sonne.

Nach Entdeckung des ersten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, der unseren solaren Verhältnissen gleichkommt, fand man weitere 170 erdähnliche Objekte. Über diese Neuigkeit berichtet die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "Nature".


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Entdeckung, Wissen, Erde, Planet
Quelle: derstandard.at

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2006 12:49 Uhr von LuckyBull
 
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Ganz schön weit weg, so ein der Erde ähnelnder Planet. Also ohne Lichtgeschwindigkeit dorthin zu gelangen ist sowieso unmöglich. Aber mit - dauert das ja 20.000 Jahre; also keine Chance jemals dorthin auszweichen, wenn die Erde unbewohnbar wird...
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26.01.2006 14:21 Uhr von Hinkelstein2000
 
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viel zu weit weg außerdem gibt´s noch das Problem mit der Zeitverschiebung, immerhin ist das Abbild dieses Planeten schon 20.000 Jahre alt - zeigt also einen Planeten vor 20.000 Jahren. Vielleicht existiert er mittlerweile nicht mehr, wer weiß... Als Ausweichquartier also denkbar ungeeignet.
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26.01.2006 14:28 Uhr von killozap
 
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Etwas rumpelig: am Anfang ("Der bis jetzt von Astronomen als der Erde ..."), aber nette News.
Den Astronomen geht es auch gar nicht darum, ein Ausweichquartier zu finden, sondern eben einfach darum, zu beweisen, dass es weitere "Erden" im Weltall gibt.
20.000 Jahre ist in Planetenlebensjahren ein Furz, also wird der Planet noch bestehen.
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26.01.2006 14:52 Uhr von Shedao Shai
 
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geschwindigkeit man sagt das licht hat 20.000 jahre gebraucht um hier anzukommen. soweit auch richtig, aber wenn man das licht fragen könnte würde es eher antworten es wäre sofort! ohne eine zeitverzögerung hier angekommen. mittlerweile ist es ja ziemlich bekannt, dass wenn man sehr schnell sich bewegt die zeit "an bord" langsamer vergeht von außen betrachtet. von innen betrachtet ergibt sich aber deswegen, dass man sich schneller bewegt als von außen beobachtet. könnte man mit einem raumschiff 99,9999875% der lichtgeschwindigkeit erreichen wäre man in nur 10 jahren bei diesem planeten! solch eine geschwindigkeit lässt sich natürlich niemals erreichen mit einem makroskopischen objekt, aber die aussage man bräuchte alleine 4 jahre zum nachbarstern unserer sonne ist genauso relativ wie die zeit eben. 86,6% der lichtgeschwindigkeit reichen aus um die reisezeit auf 6 monate zu kürzen. es wird sich zeigen ob man den effekt je nutzen wird, aber allein die sehr philosophische vorstellung das licht sei aus seiner sicht betrachtet überall gleichzeitig ist doch schonmal was zum nachdenken =)
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26.01.2006 14:55 Uhr von Zenon v.E.
 
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Ein paar unwesentliche Unterschiede gibts schon: zB ist dort mit einer Temperatur von -220°C doch etwas frisch.
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26.01.2006 15:05 Uhr von Kampfpudel
 
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@Autor: Stell Dir mal vor, dort gibt es Menschen auf unserer Entwicklungsstufe. Dann kommen wir bei Lichtgeschwindigkeit in 20000 Jahren dort an. Die lachen uns Urmenschen doch aus, da wir uns auf der Reise ja kaum weiterentwickeln konnten, d.h. die wären uns 20000(!) Jahre voraus.

P.S.: Da aber für den Reisenden nahe Lichtgeschwindigkeit die Zeit fast stehenbleibt (Einstein), wären 20000 Jahre kein Problem, weil die ja nur von der Erde aus zählen.
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26.01.2006 15:47 Uhr von Uhrenknecht
 
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ach und Sollte tatsächlich "irgendwas" zu diesem Planeten hinfliegen, so wäre das nicht irgendeine Art Space Shuttle mit 5 Mann Besatzung sondern muss allein schon wegen der Zeit quasi eine Art Stadt sein, in der der Fortschritt nicht zu kurz kommen muss.

Aber wer auf nem Planeten mit der dreifachen Erdmasse leben will .. Ich sag nur Schwerkraft.
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26.01.2006 15:52 Uhr von StylewarzZ
 
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@ Shedao Shai: Du willst also uns erzählen, daß wenn ich mich mit
Vakuumlichtgeschwindigkeit c = 299792458 m/s fortbewege, also 1.079.252.849 km/h bewege ich mich ein in einem Lichtjahr nicht 9,4605 Billionen km?! Denn dies würde der "normalen" Rechnung entsprechen.

Ich hätte ja auch nichts gegen eine Neuordung der physikalischen Grundlagen, für mich als angehender Dipl.Ing klingt dein Beispiel jedoch nur nach zB "gefühlter Temperatur" des Wetterdienstes.

Jedoch lasse ich mich auf physikalischer Grundlage gerne eines Besseren belehren...
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26.01.2006 16:34 Uhr von daveman007
 
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Macht nix In den nächsten 30 bis 40 Jahren wird es den Dritten Weltkrieg geben. Nur wenige Menschen überleben, darunter ist ein Mann namens Zefram Cochrane, der am nordamerikanischen Kontinent lebt.

Er entwickelt die Warp-Geschwindigkeit (einfache bzw. mehrfache Lichtgeschwindigkeit), holt nebenbei noch die Klingonen auf die Erde...
Und schwupps wird die Föderation gegründet und selbst dieser "erdähnliche" Planet ist nur mehr einen Quantensprung entfernt....

Alles nachzusehen in: Star Trek: Der erste Kontakt

P.S.: Ja, ich weiß, im Film kamen die Vulkanier auf die Erde.

P.S.S: Widerstand ist zwecklos und live long and prosper... ah ja und beam me up scotty
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26.01.2006 18:18 Uhr von wurstkind
 
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Ausweichplanet: Man ist sich dem artikel nach ja nicht sicher ob da
-220° herrschen, wäre es ein Sonnenähnlicher stern
dann sähe das dort sicher schon ganz annehmbar
aus. Und durch diese Gravitationsteleskopie wird
man ja vielleicht gastlichere planeten die näher dran
sind entdecken. Man könnte ja ein Sondensystem zu
so einem erdähnlichen Planeten schicken, das ein
Kraftwerk, ein Paar Wohnanlagen und
versorgungsinfrastruktur aufbaut, und dort dann ein
paar menschen Klont.

Gruss
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26.01.2006 18:50 Uhr von Gantz
 
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Warpantrieb: Mal ganz Objektiv betrachtet dauert es sogar mit maximaler Höchstgeschwindigkeit der Enterprise ganz schön lange bis dahin.
(Nur mal so für NonWissenschaftliche Trekkies)
Der Warpfaktor ist das x in
Geschwindigkeit=Lichtgeschwindigkeit x 2^x
Laut tech. Handbuch hat die Enterprise eine max. Geschwindigkeit von Warp 9,6
Warp 10 ist die höchste Warpgeschwindigkeit. ( von Gene Roddenberry festgelegt) also das 1024fache der Lichtgeschwindigkeit.
Nun kann man dies durch die 20000 Lichtjahre teilen und erhält ein tolles Ergebnis wieviel jahre man genötigt um mit der Enterprise diesen Planeten zuu erreichen. 20000/776=25,78 Jahre is schon ein bissle weit weg.

Sogar für Kaptain Kirk. Möglich ist ein Warpantrieb nur das Problem was entsteht ist die unglaubliche Energiemenge die man zum betreiben benötigt.
Also stecken wir schnell die Sonne in den Tank und ab gehts zu OGLE-2005-BLG-390Lb.

Der Warpantrieb funktioniert dadurch das wir einfach die Raumzeit hinter unseren Raumschiff extrem stark krümmen und wir dann einfach auf der entstehenden Raumzeit-Druck-Welle zum erdähnlichen Planeten gleiten.

Und was auch gut ist, ist dass wir wenn es uns dort nicht gefällt in 52 Jahren wieder zurück sind und kaum Zeitdifferenzen haben. Vielleicht mit ein paar Monate Zeitverschiebung muss man rechnen.

Alle hier genannten Angaben sind unter der Beachtung von Allgemeiner und spezieller Relativitätstheorie, sowie Quantenmechanik und Newtons Theorien entstanden. Also theoretisch Durchführbar.

Quelle: "Die Physik hinter Star Trek" by Lawrence M. Krauss
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26.01.2006 19:43 Uhr von mone86
 
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sind wir allein im weltall, oder gibt es doch noch irgendwo auserirdisches leben?!
finde soetwas sehr interessant........
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26.01.2006 20:00 Uhr von mko0
 
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gibt noch andere möglichkeiten: wenn der miracel wipp antrieb zu langsam ist wird halt ein wurmloch geöffnet damit müsste es in kürzesster zeit gehen ,noch fragen?
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26.01.2006 20:09 Uhr von Zapzerap
 
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Der Warp Antrieb ist schon längst in der Therorie fertig und wird in 5 Jahren in Praxis Versuchen ausprobiert. Dann ist soetwas für uns kein Problem mehr.
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26.01.2006 21:50 Uhr von Shedao Shai
 
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@StylewarzZ: objektiv betrachtet hast du recht. von außen gesehen bewegt sich das raumschiff nur mit fast lichtgeschwindigkeit. ein blick durch die fensterscheibe würde aber ergeben dass die piloten sich in zeitlupe bewegen. verfolgt man den ganzen flug sind sie viele tausend jahre unterwegs aber da die jungs sich ja "langsamer" bewegen sind sie keine tausend jahre gealtert. betrachtet man das ganze von innen ergibt ich, dass die piloten denken und sehen mit einer geschwindigkeit über c zu fliegen. der faktor der zeitkrümmung hängt von der geschwindigkeit ab und bei c wird er unendlich. jeder punkt des universums ist ohne zeitaufwand zu erreichen.
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26.01.2006 22:17 Uhr von Menthi
 
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Ähmm schon mal dran gedacht Das Einstein auch sagte das wenn ich mit der gescwhindigkeit zunehme sich mein gewicht zum quadriert?!

Das heisst wenn ich schneller werde zb doppelt so schnell bin ich 4ma so schwer das 4 ma so schwere erfordert nochmehr energie um überhaupt doppelt so schnell zu werden ...es würde sich steigern bis ins unermässliche.

Kurz gesagt wenn ich lichtgeschwindigkeit (theoretisch) erreiche bin ich unendlich schwer und brauche daher unendlich Energie und die haben wir nicht = es wird net möglich sein :D

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26.01.2006 22:29 Uhr von StylewarzZ
 
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@ Shedao Shai: Wenn ich das also richtig verstanden habe, bewege ich mich bei ungfährer Vakuumlichtgeschwindigkeit so schnell, daß ein Zeitkrümmungsfaktor berücksichtigt werden muß.

D.h. eine Berechnung ungefähr wie folgt lauten müßte:

c = v = (99.999% x 299792458 m/s) / 100 ;
s = c x ( t x xyz ) mit xyz = Zeitkrü.Faktor ( bei c = 1 LJ --> xyz = oo ).

Gibt es da denn viell. schon Forschungen, die über das theor. Stadium hinaus sind um den Faktor für xyz bei verschieden Geschw. spezifizieren zu können?
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26.01.2006 23:11 Uhr von Shedao Shai
 
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@StylewarzZ: wie du in meinem ersten beitrag schon gelesen hast ist das möglich. als lektüre kann ich dir nachfolgende internetseite empfehlen. sie ist einfach verständlich und bietet aber auch mathemtischen hintergrund.

http://abenteuer-universum.de/...
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26.01.2006 23:56 Uhr von StylewarzZ
 
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@ Shedao Shai: Wie du in meinem ersten Beitrag lesen konntest, entbährte dein erstes Posting jedoch einer wissensch. analytischen Beweisführung. Diese hast du jedoch durch dein vorheriges Posting, bzw durch Angabe (d)einer Quelle (?) nachgeliefert.

Die Seite sieht übrigens ganz interessant aus. Werde ich mir mal in aller Ruhe zu Gemüte führen.
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27.01.2006 00:33 Uhr von scholich
 
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@StylewarzZ: Ich versuche mal für Shedao Shai zu antworten:

Er hat nicht infrage gestellt, dass sich das Licht bewegt, bzw. seine Position im Raum ändert. Sondern er hat darauf hingewiesen, dass wenn man sich der Lichtgeschwindigkeit nähert, die Zeit immer langsamer geht. (das ist nötig um die Geschwindigkeit des Lichts als konstante Größe zu erklären, sonst würden sich ja bei 2 entgegenkommende Lichtstrahlen die Geschwindigkeiten addieren [ähnlich 2 Straßenbahnen die aufeinander zukommen] und wären somit schneller Licht, was nicht geht. [wills jetzt nicht noch weiter vertiefen])
Das würde also bedeuten, wenn ich das Licht wäre, dann würde für mich die Zeit stillstehen, also wäre ich überall gleichzeitig.
Ein wirklich interessanter Gedanke.
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27.01.2006 00:38 Uhr von scholich
 
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@Gantz: Kauf die Lieber das Buch: "Die kürzeste Geschichte der Zeit" von Stephen Hawking (ich hoffe ich habs richtig geschrieben)
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27.01.2006 01:20 Uhr von Gunny007
 
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SciFi: Schaue ich mir die SciFi-Filme von vor 50 Jahren an, so ist das heute alles Realität.
Wurde früher auch nur belächelt.
Woher wissen wir also heute schon was morgen machbar ist. - Raumkrümmung, Wurmlöcher,...
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27.01.2006 07:45 Uhr von Sp4wN
 
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@pseudorapper Stylewarz: Shedao Shai hat vollkommen Recht,
denn das selbe Prinzip kann man beobachten, wenn man Astronauten ausserhalb der Erde beobachtet. Diese Altern langsamer als die Menschen auf der Erde wenn man den gleichen Zeitraum betrachtet. Also von der Erde aus gesehen.

Die Zeit ist für beide gleich, doch sie vergeht für Menschen die nicht auf der Erde sind wesentlich langsamer...
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27.01.2006 10:32 Uhr von JJB
 
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@Gantz: Bei Voyager ham ses doch schön gezeigt: 70000 Lichtjahre = ca. 70 Jahre Reisezeit.

Hättest gar nich so viel rechnen müssen ;)
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27.01.2006 10:32 Uhr von pentam
 
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@ Sp4wN: "Die Zeit ist für beide gleich, doch sie vergeht für Menschen die nicht auf der Erde sind wesentlich langsamer..."

Naja, also wesentlich ist da WEIT übertrieben. Soweit ich weiß, ist der Unterschied im Bereich von etwa 10^-6 Sekunden am Tag. Sind die also eine Millionen Tage im All, sind sie eine Sekunde "jünger" als auf der Erde... o_0

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