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Altötting: Tauschbörse BearShare benutzt und erwischt - Familie zahlt über 1.000 Euro Strafe

Eine 16-Jährige aus dem Landkreis Altötting bekam im November letzten Jahres einen Brief von der Rechtsanwaltskanzlei Rasch, indem mehrere Medienkonzerne vertreten waren. Es ging um 736 Songs, die sie bei der Tauschbörse BearShare heruntergeladen hat.

Es wurden 7.000 Euro Schadensersatz gefordert. Dank der Hilfe einer Anwältin aus München müssen ihre Eltern nun eine Strafe von 1.500 Euro zahlen. Weitere 500 Euro bekam die Anwältin.

Damit dies nicht wieder vorkommt, unterschrieben die Eltern eine Unterlassungserklärung. Sie bestimmt, dass sie in Zukunft pro illegal geladenen Song 5.000 Euro Strafe zahlen müssen.


WebReporter: NEWSCREATOR
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Familie, Strafe, Tausch, Tauschbörse
Quelle: www.wochenblatt.de

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56 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.01.2006 22:34 Uhr von NEWSCREATOR
 
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Tja, bringt alles nichts, lieber kaufen, als illegal besorgen...das wird sie sich auf jeden falls denken. Lieber wohl kaufen. is sicherer.
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26.01.2006 08:41 Uhr von killozap
 
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Ich halte dies: für ein Märchen...
Erzählt bzw. inzeniert wird dies durch die Medienindustrie, um Verunsicherung zu verbreiten.
Auch sind die Zahlen bei der Unterlassungserklärung (5000.- Euro pro illegal heruntergeladenem Song) völlig aus der Luft gegriffen.
Natürlich gibt es Fälle, wo Nutzer erwischt worden sind. Aber diese Fälle haben der Musikindustrie wohl nicht gereicht, es musste eine Schüppe nachgelegt werden um ijnsbesondere die Eltern zum Wahnsinn zu treiben ...
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26.01.2006 08:43 Uhr von tc_silber
 
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Naja: Wenn man sich die Seite:

http://www.bearshare.com/...

so ansieht, scheint die voll auf Kinder und Jugendliche abzuziehen.(Logo, Symbole, Farben, Sprüche wie: "für jedes Alter")
Das der Junge mit 16 Jahren wusste was er tut ist aber schon klar. Kaufen ist halt doch oft billiger...
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26.01.2006 09:27 Uhr von Gunny007
 
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was soll das: und noch immer ist der download straffrei.
nur das zur verfügungstellen ist strafbar.
auch wenn der raum nicht ganz rechtssicher ist.
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26.01.2006 09:33 Uhr von euros4all
 
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Download / Upload: Ich glaube zu wissen dass der Downloadordner beim Herunterladen automatisch für den Upload freigegeben ist, damit bietet man an und macht sich strafbar....
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26.01.2006 09:35 Uhr von killozap
 
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Daran merkt man ja: dass die Story ein Märchen ist...
Entweder ist alles erstunken und erlogen, Leute bezahlt, damit sie diese Geschichte zum besten geben.
Oder das Mädel ist wirklich erwischt worden und es wurde eine Einigung erreicht, die als Klausel diese geschichte beinhaltet.
Aber bei Interessenverbänden, die selbst vor Bestechung und so Anstiftung zu Straftaten nicht zurückschrecken (GVU, SSN berichtete), kann man wohl auf alles gefasst sein.
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26.01.2006 09:57 Uhr von Gunny007
 
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nur gesaugt: eine bekannte hatte früher bei napster nur gezogen.
nach einigen monaten wurde sie dann von napster gesperrt.
selbst wenn sich ein uploadordner mitinstalliert kann man diesen ja leeren.
ich kann da nicht so gut mitreden, haben leider nur isdn.
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26.01.2006 09:58 Uhr von 16669
 
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Was für eine schwachsinnige News. Wenn man mal darüber nachdenkt, wieviele wahrscheinlich das Internet dazu benutzen, um Songs herunterzuladen, dann ist der Bericht über einen einzigen Fall schon eher lächerlich.
Fragt doch einfach mal im Verwandten- oder Bekanntekreis nach, wer sich Songs herunterlädt und wieviele dies bagatellisieren.
Wenn die News stimmen sollte, dann muss sie zurecht Strafe zahlen, denn wenn sie sich erwischen lässt, hat sie selber schuld.
Wer sich ein wenig auskennt, der weiss, wie es besser geht.
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26.01.2006 10:13 Uhr von SPINNERDELUXE2
 
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naja hört sich alles bisl seltsam an den es soll leute geben die filme ohne ende saugen -.- von daher und was sind bitte 700 songs ham die das von anfang an protokolliert ? denn die könn zum teil selbst gemacht sein von cd oder so naja weiß es nicht klingt jedenfalls echt o.O ;)
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26.01.2006 10:18 Uhr von PBernd
 
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Völlig überzogen: Wenn Die News stimmt und sie die Strafe alleine für den Download bezahlen soll, so ist das absoluter Schwachsinn.
Hätte sie es auf einen Prozess ankommen lassen.
Verstehe auch garnicht, wie da die Beweislage sein soll, wenn nix beschlagnahmt wurde.
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26.01.2006 10:19 Uhr von Disassembler
 
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bla bla blubber wenn die nicht gestorben sind leben die noch heute, Märchen halt.
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26.01.2006 10:42 Uhr von press2006
 
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1500 EUR sind ein Schnäppchen: Auch die zunächst geforderten 5000 EUR sind nicht unbedingt viel. Beim Lesen der News dachte ich mir "na, um wieviel Geld geht es wohl" und da sind mir spontan 20.000 EUR in den Sinn gekommen. Mal zum Vergleich: die Betreiber des Warez-Portals "Bockwurst" mussten eine halbe Million EUR berappen.

Auch wenn ich illegales Filesharing NICHT befürworte, so muss ich doch sagen dass sich das Mädchen ziemlich dumm angestellt hat. Wer ist so blöd und packt 700 MP3s in den Share-Ordner? Außerdem lässt sich gerade bei Bearshare die Sharing-Funktion komplett deaktivieren.
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26.01.2006 10:48 Uhr von buckowitz
 
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Träumt Ihr alle? In Heise kam kürzlich der Bericht über die P2P Anzeigen einer Rechtsanwaltskanzlei, die eine Schweizer Firma zum erfassen der filesharer beauftragt hatte. Der Knaller dabei ist, daß die Staatsanwaltschaft Karlsruhe noch Amtshilfe bei der Ermittlung leisten muß.
Ihr solltet Euch mal die news bei Heise und die threads anschauen und in Ruhe durchlesen, damit Ihr wißt, daß Ihr auf dem falschen Dampfer fahrt, wenn Ihr das für faulen Zauber haltet.

Übrigens, wer downloaded macht auch upload, und selbst wenn es nur Bruchstücke eines Titels oder einer copyright Datei sind, ist dies bereits als Versuch strafbar, insofern nutzt das Löschen oder Entfernen nach download nichts!

Ohne upload geht kein download in P2P!
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26.01.2006 10:55 Uhr von press2006
 
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Wenn man keine Ahnung hat... @buckowitz: Bearshare ist die einzige Tauschbörse, bei der man den Upload DEAKTIVIEREN kann und trotzdem mit Fullspeed runterladen kann. Es basiert auf das Gnutella Netzwerk, da werden keinerlei Upload-Prioritäten verwaltet so wie es bei Emule oder Torrent der Fall ist. So viel dazu...
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26.01.2006 11:10 Uhr von killozap
 
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Wenn ich mich recht erinnere: findet beim Gnutella-Netz kein Upload statt, so lange die Datei nicht komplett geladen ist. Eben anders als bei Edonkey oder Win-MX.
Nur der Upload einen ganzen Titels ist strafbar, nicht das Anbieten von Dateien, die nicht gezogen werden.
Also ist das ganze ein Märchen ...
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26.01.2006 11:21 Uhr von buckowitz
 
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@press2006 @killozap: Was soll ich ich ganzen Argumente wiederholen, @press2006, wenn man keine Ahnung hat... lies Dich doch durch die threads auf Heise, ich habe keine Lust, Dir das zu vertickern.

@killozap: Rechtlich gesehen vollkommen unerheblich, ob Du den ganzen Titel oder nur den Anfang zum upload anbietest.
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26.01.2006 11:30 Uhr von OldWurzelsepp
 
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Selbst schuld: Mann kann auch bei BearShare das Sharing durchaus abschalten. Es fragt zwar ständig ob es wieder aktiviert werden soll, aber dann klickt man halt auf Nein. Es gehen Gerüchte über ganz tolle Hacker die genau herausfinden wieviele Songs du auf dem PC hast. Das ist Blödsinn, das sind primitibe Idi**en die bloß auf "Show all files from user klicken" Ist Sharing deraktiviert oder holt man alle Files aus dem Download Ordner können die gar nichts machen. Die gigantische Forderungen sind natürlich Hirngespinste der Anwälte. Das würde nie vor Gericht halten, es soll nur die User erschrecken. Am Ende ist es ein Bruchteil davon und die Beschuldigten dürfen das dafür niemandem erzählen. Wer eine Rechtsschutzversicherung hat sollte vor Gericht gehen, dort wirds vermutlich noch viel weniger.
MfG
OldWurzelsepp
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26.01.2006 11:46 Uhr von buckowitz
 
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@OldWurzelsepp: Ganz abschalten geht nicht, denn Du hast einen temp-Ordner, in dem die hash-Dateien gelagert werden, die, ob vollständig oder unvollständig natürlich auch zum upload bereitgehalten bzw. angeboten werden. Da Du auch zum download ein ständiges ´hand shaking´ brauchst, damit der download weiß, welche Fragmente er noch braucht, bietest Du einen upload an, und der ist eben -ob vollständig oder unvollständig- strafbar.
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26.01.2006 11:55 Uhr von Dukath
 
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Aha!? Und die Tauschbörse wird nicht verklagt? Seit wann dealen mit "illegaler Ware" erlaubt, das Kaufen aber wird schwer bestraft??? :----)
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26.01.2006 12:16 Uhr von wi.mp3
 
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@ tc_silver: ein MÄDCHEN, kein Junge ;)
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26.01.2006 12:22 Uhr von trialstar
 
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naja: das hart echt aber man kann radiosendungen rippen ohne strafe
und saugen darf man auch und besitzen aber nicht anderen zum upload anbieten das ist das strafbare
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26.01.2006 12:26 Uhr von detterbeck
 
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buckowitz: ach komm, du beziehst dich auf forenpostigs als zuverlässige quelle... selbst wenn 300 leute das selbe posten, muss nicht zwangsweise richtig sein was drin steht. ich sag ja nicht, dass du nicht recht hast, aber deine begründung ist ... naja ... unbrauchbar ;)
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26.01.2006 12:27 Uhr von spartaner
 
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dient als Abschreckung: gibt zahlreiche Shareprogs und Seiten wo man was runterladen kann.
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26.01.2006 12:42 Uhr von spartaner
 
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Dreambox+dgrabber: ie Dreambox, ein Sat Receiver, eignet sich bestens um Radioprogramme legal aufzunehmen. Über Sat gibt es zahlreiche RadioSender.

Mit dem Tool dgrabber für Dreambox kann man von drei Sendern gleichzeitig aufnehmen. Über NAcht laufn lassen hat man somit einige hundert in mp3 aufgenomme files.
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26.01.2006 13:02 Uhr von buckowitz
 
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@detterbeck: Ich gebe Dir Recht, wenn Du sagst, das sei nun nicht gerade eine zuverlässige Quelle, aber es ist allemal besser, als hier jemandem das Risiko nochmals und ausführlich von technischer und juristischer Seite erkären zu sollen. Außerdem sind in den threads -nicht alle- durchaus nachprüfbare Hinweise und Quellen.

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