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Oberverwaltungsgericht Hamburg: Einmal gehascht und der Führerschein kann weg sein

In einem Urteil des Oberverwaltungsgericht in Hamburg musste ein Autofahrer seinen Führerschein abgeben, da er des Cannabis-Rauchens überführt wurde. Zunächst hatte der Mann bei einer Kontrolle solch einen Drogengebrauch verneint.

Der Zweifel der Beamten bewahrheitete sich nach einer Blut- und Urinüberprüfung. Sodann wurde eine weitere Untersuchung eines Drogenscreenings angeordnet, das der Autofahrer verweigerte. Daraufhin entzog man ihm den Führerschein.

In einer nachfolgenden Gerichtsverhandlung argumentierte der Mann, er habe zum ersten Mal in seinem Leben Cannabis geraucht. Die Gesetzesdeutung "gelegentliche" Einnahme birgt jedoch auch die "einmalige" Drogenhingabe, so das Gericht.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hamburg, Führerschein, Führer, Oberverwaltungsgericht
Quelle: www.autobild.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.01.2006 20:56 Uhr von Sev
 
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WAS??? Wie übertrieben krank ist das denn? Mein Gott! Wenn man mal einen durchzieht, kann man immer noch genau so verantwortungsvoll sein und bis zum Ende der Wirkung die Finger vom Steuer lassen, wie beim Genuss von Alkohol.

Aber nein, Alkohol ist ja soooo absolut ungefährlich gegenüber dem Tod und Teufel bringenden furchtbar süchtig machenden Canabis.

Ich lach mir ´nen Ast... *kopfschüttel*

Klar, daß man unter Drogeneinfluss nicht autofahren darf. Kann ich nachvollziehen. Aber mir mit 40 noch den Lappen abzunehmen, wenn ich mit 19 mal an ´nem Joint genuckelt habe und einem Alkoholiker, der ausnahmsweise mal nüchtern im Straßenverkehr unterwegs ist, ´nen schönen Tag und ´ne gute Weiterfahrt zu wünschen... hey... irgendwo is mal Ende mit Lustig!

Man das macht mich echt wütend... Mangelnde Aufklärung in der Bevölkerung und der Exekutive in Verbindung mit gefährlichem Halbwissen der Gerichte... Das führt dann zu solchen Urteilen. Echt ma...
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25.01.2006 22:04 Uhr von dummundstruppig
 
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@hmm-ja: er hat aber nicht mit 19 am joint gezogen und wurde mit 40 erwischt.
so lange wirkt das nicht.
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25.01.2006 22:20 Uhr von infotop
 
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Bewertung: Der wesentliche Grund des Führerscheinentzugs ist nicht genannt worden:

"Die zuständige Straßenverkehrsbehörde witterte daraufhin Verdacht und ordnete die Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens !!! einschließlich eines Drogenscreenings an.
.....blabla.... -> Im Übrigen ergebe sich aus den straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften, dass die Straßenverkehrsbehörde berechtigt sei, auf die Nichteignung des Betroffenen zu schließen, wenn dieser es ablehnt, sich untersuchen zu lassen oder ein gefordertes Gutachten !!! nicht fristgerecht beibringt."
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25.01.2006 22:27 Uhr von Gunny007
 
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besoffen: der richter war bestimmt besoffen.
kanabis kann man noch sechs monate nach einnahme nachweisen.
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25.01.2006 23:31 Uhr von Lord_Blackstar
 
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Danke an das Oberverwaltungsgericht in Hamburg.
Ich hoffe, sowas wird allgemeine Regel. Wer illegale Drogen nimmt, wird der Führerschein entzogen. Dann fahr ich bald ziemlich alleine und steck nicht immer im Berfufsverkehr oder Stau :)

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