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T-Online muss IP-Adressen und Datenübertragungsdaten sofort löschen

Ein T-Online-Flatrate-Kunde hat gegen die Speicherung der IP-Verbindungsdaten geklagt. Nun wurde ihm vom Landgericht Darmstadt zum Teil Recht gegeben.

T-Online muss ab sofort die IP-Adressen der Kunden sofort löschen, nachdem die Verbindung getrennt wurde. Es dürfen nur noch Daten für die Rechnung gespeichert werden.

Außerdem hat das Gericht nun entschieden, dass die Datenmengen, die übertragen wurden, ebenfalls nicht gespeichert werden dürfen.


WebReporter: ExPerimenT
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Online, Daten, Datenübertragung
Quelle: futurezone.orf.at

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.01.2006 19:13 Uhr von DStroya
 
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heisst das jetzt dass es für staatsanwaltschaft und polizei keinerlei chance mehr gibt user mithilfe ihrer IP Adresse zurückzuverfolgen? Oder gibt es noch einen anderen Weg? Klagen gegen Raubkopierer wären damit ja hinfällig weil aussichtslos..
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25.01.2006 19:25 Uhr von ttsun
 
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@vorredner: Jip das müsste das heissen.
Wenn T-Online deine ip nicht mit dem Namen gemeinsam gespeichert hat kann niemand erfragen wem die ip zu einem gewisen Zeitpunkt gehört hat.

Die Poweruservertreibaktionen müssten damit auch erledigt sein, schließlich darf man bei FLAT das Volumen nicht mehr speichern.

Wenn das neue Vorratsdatenspeicherungsgesetzt in Kraft tritt hat sich aber Punkt 1 wohl wieder erledigt.
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25.01.2006 20:30 Uhr von Sentinel2150
 
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ttsun hat recht: Erstmal sind jetzt alle Anklagen etc. gegen Sauger etc. wirkungslos und nicht mehr rechtens.
Bei Leuten ohne Flat isses noch möglich denk ich, aber die werden wohl sowieso net soviel saugen.
Nunja, aber wenn das neue EU-Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung in Kraft tritt, wird das Urteil leider keine Wirkung mehr haben, es sei denn jemand klagt vor dem europäischen Gerichtshof oder sonstwo wo es möglich ist, gegen das Gesetz und kriegt dann recht.
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25.01.2006 20:39 Uhr von derTechnokrat
 
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Aber nur danach Die Daten dürfen danach nicht aufgehoben werden.
Während man Online ist kann man sehrwohl weiterhin anhand der IP identifiziert werden.
Und so langsam sind die "Jäger" nichtmehr, als daß die Anfrage nach der IP nicht schon während ihr Online seid beim Provider ankommt.
Also zu früh gefreut.
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25.01.2006 20:43 Uhr von Sentinel2150
 
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anfragen können sie ja: Nur werden sie sicherlich net nach 5 Min oder einem Tag ne antwort haben, ich glaueb du überschätzt die bearbeitungszeit
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25.01.2006 21:06 Uhr von xX_FIDDY_Xx
 
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gilt das für jeden provider oder nur für T-Offline mit der löschung der daten?
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25.01.2006 21:10 Uhr von Sentinel2150
 
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gilt für jeden: Wobei Hansenet und versatel die von vorneherein net speichern.
Also vorder deine Verbindungsdaten an und wenn sie die dir schicken, forder sie unter Berufung auf das Urteil auf, die Speicherung zu beenden und die bisher angefallenen Daten zu vernichten
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25.01.2006 21:16 Uhr von tillus
 
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die Quelle ist österreischisch, gilt das auch fürs deutsche T-Online?
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25.01.2006 21:32 Uhr von detterbeck
 
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tillus: wer lesen kann, ist klar im vorteil ;)

...landgericht darmstadt...

aber zurück zum thema:
eine frage: das "gesetz zur vorratsdatenspeicherung" ist wirklich noch nicht in kraft getreten, oder? bin momentan nicht ganz auf dem laufenden *gg* und auf ein einziges posting im forum (vorredner) will ich mich jetzt nicht verlassen *gg*

aber unabhängig davon, die daten bleiben gespeichert, solange die verbindung aufrecht gehalten wird, d.h. wenn sie einen schnappen und die behörden im idealfall einen direkten draht zu t-online haben, können die die daten anfordern, bevor es zur löschung kommt ;)
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25.01.2006 21:34 Uhr von Muta
 
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@tillus: Ich nehme doch mal an, dass es die deutsche Telekom bzw. T-Online betrifft, da es eine Entscheidung des Landgerichts Darmstadt ist ;-)
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25.01.2006 21:35 Uhr von Muta
 
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oh sorry: Ich sollte keine längeren Pausen während des Schreibens machen, da war schon einer schneller.
Wollte nicht als Zweiter noch obendrauf klugscheißen :)
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25.01.2006 21:50 Uhr von ttsun
 
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@sofortige Herausgabe: Also wenn ich das System richtig verstanden habe funktiniert das abmahnsystem folgendermaßen.

1. wird massenhaft anklage eingereicht, weshalb dann bei aufnahme des verfahrens die staatsanwaltschaft die daten vom Provider anfordert, was aber sicher länger als 24 stunden dauert

2. wird ne mail an den provider geschickt (wenn der nicht ne n verbot gegen diese massenhaften mails erwirkt hat), dass der provider die daten speichern soll, da sie in einem prozess wichtig werden könnten.
Ob der Provider aber unter diesen Umständen doch speichern darf bin ich mir nicht sicher


3. gibt es die Möglichkeit, dass die Musikverbände so im dreihunderterpack doer so Klagen einreichen, aber auch hier vergehen sicher mehr als 24 Stunden.

Bis der EU Beschluss also im Deutschen Recht aufgearbeitet ist sollten die sauger halbwegs sicher sein.
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25.01.2006 22:13 Uhr von Sentinel2150
 
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zu 2: nein darf er selbstverstänlich nicht, da die Unternehmen sicherlich keine Behörde sind, die von selbst irgend nen Recht auf die Daten haben.
Die Unternehmen müssen selbstverständlich über die Staatsanwaltsschaft gehen
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25.01.2006 22:19 Uhr von ttsun
 
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@zu2: bin da net ganz sicher, da die Musik/Filmbranche da ja mit nem Tatverdacht rantritt und den Provider informiert, dass da vielleicht eine "Straftat" passiert ist und wenn der Provider eine "Straftat" annimmt könnte ich mir vorstellen, dass er dann erstmal speichern muss.
Aber eher unwahrscheinlich

wenn das aber nicht so ist können wir ja party machen ^^
und sonst http://www.freenetproject.org
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25.01.2006 23:25 Uhr von detterbeck
 
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re ttsun: da kann die musik bzw filmindustrie machen was sie will.

der telekom wurde gerichtlich verboten, die daten zu speichern und kann sich nicht einfach darüber hinwegsetzen, wenn dann nur unter richterlicher oder behördlicher anordnung.

wenn dann muss der weg über die staatsanwaltschaft gehen, sprich: musikindustrie beantragt im idealfall in dem moment, in dem sie den filesharer entdecken eine verfügung, leitet diese an t-online weiter und erst DANN DARF t-online die daten speichern...

praktisch jedoch unmöglich und nicht durchzusetzen, besonders wenn jemand nachts am saugen ist... man stelle sich vor, um 2 in der nacht wird der richter aus dem bett gejagt ;)

man kann die sache mal so betrachten. alle anzeigen gegen "einfache" user, die derzeit auf den tisch liegen, kann man - zumindest wenn man keine feste ip hat - anfechten, zumindest was die grundbeweislast betrifft. wenn natürlich bereits der rechner mit zig gb raubkopien beschlagnahmt worden ist, schauts für diejenigen natürlich auch nicht besser aus ;)
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26.01.2006 00:25 Uhr von Gunny007
 
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bestimmt nicht das letzte wort: erst soll die telekom die daten länger speichern, jetzt soll se se nicht mehr speichern, und morgen kommt ein neuer richter angeschissen.
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26.01.2006 01:56 Uhr von Deniz1008
 
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Schade!! ! Eine Selbtskontrolle weniger allein schon die tatsache das ip-daten gespeichert werden, zwingt ja einen auch zur selbstzüchtigung.

löl*

mfg

Deniz1008

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26.01.2006 08:09 Uhr von Disassembler
 
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gilt das auch für deutschland? oder nur ösiland: ähhmm wie ich sehe ist die Quelle Österreich, daher frage ich mich ob diese News für Deutsche T-Online Kunden genau so gelten? oder jetzt nur in Österreich sofort wieder gelöscht werden?
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26.01.2006 08:11 Uhr von Disassembler
 
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sorry hat sich erledigt an stelle die Quelle zu lesen habe ich sofort meine Frage gestellt, ok Afterstadt
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26.01.2006 10:48 Uhr von klepos
 
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Vorsicht: Das Urteil eines Landgerichts führt nicht zu bundesweitem Recht. Dazu ist ein Urteil eines Bundesgerichts erforderlich, dass für Allgemeingültig erklärt wurde.
Ein Urteil = Urteil über einen Fall, nämlich der, über den verhandelt wurde.
Andere Sachverhalte führen oft zu andere Urteile, der gleiche Sachverhalt bei verschiedenen (Landes)gerichten können zu verschiedenen Urteilen führen.
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26.01.2006 11:41 Uhr von CoolRuler
 
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Freut euch nicht zu früh. Wahrscheinlich kommt die Vorratsdatenspeicherung eh blad mal. Ausserdem wirds mit IPv6 wahrscheinlich eh statische IP´s geben...
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26.01.2006 13:46 Uhr von Disassembler
 
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@klepos: habe gerade T-Online angerufen und gefragt also meine Daten werden nicht mehr gespeichet und ich komme aus NRW BIelefeld

so leute ruft an ;-) um es Klepos zu Posten.
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26.01.2006 16:44 Uhr von detterbeck
 
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disassembler: auf nachfrage oder speichern die von sich aus nicht?
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26.01.2006 19:29 Uhr von Disassembler
 
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@detterbeck: keine Ahnung, nicht gefragt, habe nur gefragt ob meine Daten wie IP und was ich Downloade gespeichert werden, sie meinte, ich habe ok und danke gesagt, aufgelegt.
teuer so eine 0180 Nr. 12cent min ;-)
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26.01.2006 23:58 Uhr von Mephisto92
 
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So einfach ist das nicht: das Urteil sagt nur aus das die IP nicht gespeichert werden darf und das Volumen aber wenn ich eine IP Trace bekomme ich zumindest mal bei deutschen anbietern bei der Ziel IP eine ID. Das ist die Kunden ID dessen der gerade mit dieser IP online ist und diese ist immer hleich auser der Betreffende wechselt den Anbieter. Ihr könnt euch ja mal selbst tracen viele werden Feststellen das es sich um die ID handelt mit der sie sich ins Netz einwählen.

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