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Japaner entwickelt eine Maschine, die Wein in nur wenigen Sekunden reifen lässt

Der japanische Forscher Hiroshi Tanaka hat eine Maschine entwickelt, die Wein in nur wenigen Sekunden reifen lässt. Bisher benötigte ein Wein mehrere Jahre, bis er gut gereift ist.

"Wir bearbeiten die jungen Weine und machen daraus im Handumdrehen Flaschen mit reifem Wein", so Tanaka. Das Verfahren wird mit Hilfe von Elektrolyse und einigen Volt durchgeführt.

Tanaka erklärte, man könne so viele Dinge sparen, wie beispielsweise die langen Produktionszeiten, die langen Lagerungen oder die Investitionen in Fässern. Tanaka versucht nun, seine Maschinen zu verkaufen, bislang aber nur mit wenig Erfolg.


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WebReporter: german_freak
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Japan, Maschine, Wein
Quelle: de.news.yahoo.com

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.01.2006 13:03 Uhr von german_freak
 
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Also ich habe große Zweifel an dieser Maschine, denn ich kann mir nicht vorstellen, wie dies möglich ist. Naja mal schauen, ob er Erfolg haben wird.
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25.01.2006 13:33 Uhr von buckowitz
 
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@german_freak: Warum sollte das nicht möglich sein?
Es gibt doch auch schon Maschinen, da steckt man vorne einen 10er rein und hinten kommt ein 100er raus!
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25.01.2006 13:55 Uhr von atreides
 
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Reifung? Also ich bezweifle ernsthaft, das die mit diesen Maschinen produzierten Weine irgendeine Form von Charakterlicher Reifung mitbekommt. Die Alterung alleine stellt jedenfalls keinesfalls den einzigen Aspekt einer Weinreifung dar. Da spielt die Art der Lagerung mindestens eine genauso große Rolle wie der altersbedingte Auf- und Abbau von Geschmacks- und Aromastoffen. Ich weiß aus persönlicher leidvoller Erfahrung wie abscheulich künstlich angereicherte Weine schmecken, weil dies in anderen Ländern in weit größerem Umfang als hierzulande erlaubt ist. Ich kann nur warnen und zum Boykott aufrufen! Überfluten wird uns das trotzdem irgendwann, ob wir wollen oder nicht, fürchte ich. Spitzenweine zum Penner-Glück-Preis... wer kann sowas wollen?
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25.01.2006 13:57 Uhr von derschmu
 
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ja und in die maschine verbraucht noch intern 10 oder was?!
Dumm nur, dass der Wein auch abhaengig von der Lagerung in den Faessern etc. ist.
Ich halt von solchen Machinen nur dann was, wenn sie damit die ueblichen Ziele, Versorgung fuer alle, erfuellen. Das muss nicht fuer Wein gelten, aber fuer andere Nahrungsmittel waere das nicht schlecht.
Aber hier kommts wieder so rueber:

Ich hab eine Maschine, die aus Weihnachten den gesamten Kommerz heraussaugt.
-Klasse, lass uns davon ganz viele bauen und fuer teures Geld verkaufen!
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25.01.2006 14:27 Uhr von radiojohn
 
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Mein Aufschrei dazu: ICH MöCHTE DIESEN WEIN NICHT TRINKEN MÜSSEN!
Da halt ich mich doch lieber an meinen guten (original) alten Rioja.

ArrJay (*¿*)

P.s. Danke an meine beiden Vorredner/schreiber für ihre Lanzenbrecherei bezugs traditioneller Reifung und Lagerung.
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25.01.2006 15:31 Uhr von trialstar
 
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naja: sowas kann echt nur von den japsen kommen. hier gibts ja auch schon bier in plastikflaschen wein ect in dosen naja omg wohin geht die welt noch ....
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25.01.2006 17:13 Uhr von Borgir
 
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der kann: unmöglich eine gute qualität haben. ich bin kein weintrinker, aber ich denke das mit den holzfässern usw hat schon seinen sinn.
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25.01.2006 17:26 Uhr von Uhrenknecht
 
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Tja: So gesehen ist schon fast alles was reift (Wein, Whiskey, Käse..) ein Kulturgut, das bei Entnahme dieser Warzezeit nur noch ein Gepansche für Lidl-Fans und Blindgenießer darstellt.

Gut, dann hab ich bald im Restaurant die Wahl zwischen dem 14.45er und dem 15.30er, aber "toll" wird es erst, wenn andere gute Sachen aus dem Lager geräumt werden, weil der Blitzwein ja vertreten sein will..
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25.01.2006 17:29 Uhr von galgo espagnol
 
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ich kann aus heisser milch in sekunden: quark machen, indem in säure reinschütt!!!!!!!
wenns nur solchen "wein" gäbe, würde ich
antialkoholiker werden - PFUIDEIBEL
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25.01.2006 17:51 Uhr von adsci
 
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juhuuu: ab jetzt gibts billigwein in den regalen, der genausoviel kosten wird wie der echte, da man den unterschied nicht sofort erkennt...
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25.01.2006 17:57 Uhr von killozap
 
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Selten sind selbst: gute Weine in Holzfässern gereift, da dieser Geschmack nicht unbedingt allen Weintrinkern schmeckt. Aber reifen tun Weine auch in Edelstahl-Fässern. Eine Elektrolyse zersetzt die Flüssigkeit, elektrolysiert man Beispielsweise Salzwasser, so entsteht Wasserstoff, aber die Brühe fängt irgendwann tierisch nach Chlor zu riechen. Ich glaube kaum, dass die Lagerung in Fässern zu solch chemischen Reaktionen führt.
Aber die EU wird ja insbesondere von den USA gedrängt, Schrottweine zu erlauben, z.B. solche, die als Wein-Konzentrat über den teich kommen sollen.
Einigen US-Winzern werden aber diese Weine auch ein Dorn im Auge sein.
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25.01.2006 18:09 Uhr von ThomasHambrecht
 
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In Japan oder anderswo gibts nicht viel Wein ergo müssen diese Länder Wein aus anderen Gegenden (z.B. von uns) importieren.
Die Japaner haben sicher keine Probleme damit Traubensaft in eine Maschine zu schütten und am anderen Ende Wein abzupumpen.
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25.01.2006 18:33 Uhr von killozap
 
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Ich warte noch: auf die zu erwartenden Bier- und Wein-Tabletten ...
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25.01.2006 19:32 Uhr von CyrusDaVirus
 
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LaborWeine: Mitlerweile kann man im Labor jeglichen Wein nachbauen.

Dank dem EU-USA-Weinhandelsabkommen sind so modifizierte Weine nicht von normal gereiften zu unterscheiden.

Geschmacklich geht das schon GAR nicht.

BSP:
Barrique geschmack wird mit nen paar Holzspänen perfekt simuliert, mit "Trace Mineral Drops" in den Wein kann man die besten Böden simulieren. Verwendet werden auch Kork und Saccharose, Sojamehl und Antischaummittel, Glucoseoxidase und Beta-Glucanase, Wasser etc

Der Gipfel ist der sogenannte "Schleuder-Kegel-Kolonne" Apparat . Der zerlegt den Wein in seine Bestandteile - Alkohol, Aromen, Säuren ...

Damit kann man nun wirklich jeglichen Wein im Labor zusammenmixen..

Man kann genau die Weine produzieren die der Markt als Edelwein definiert. Egal bei welchem Wetter, und auf welchem Boden die Reben wachsen.

Und das beste das ganze bedeutet natuerlich gleichbleibende Qualität. Scheiss auf schlechte Jahre.

Deutschland kann noch froh sein das die letzten Jahre gute Jahrgänge waren. In frankreich hat es viele bordeaux Bauern schon erwischt. Ihr edelwein wird in Brasilien als destilierter Alkohol in Autos verfahren.
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25.01.2006 19:45 Uhr von killozap
 
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Na, da können: die französischen Weinbauern doch froh sein. Jetzt geht es mit ihrem Wein eben nicht rund im Koppe, dafür aber rund im Motor ...
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25.01.2006 21:42 Uhr von Kampfpudel
 
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Wein ist Kultur. Und Kultur bedeutet Pflege. Deshalb muß der Weinbau in seiner ursprünglichen Form gehegt und gepflegt werden, dann hat der ganze Hightech-Mist keine Chance. Wenn manche Japaner offensichtlich den Anspruch an Authentizität auch nicht verspüren, ich habe ihn und bin sehr stolz darauf. Es geht doch nichts über einen anständigen Monbazillac!
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25.01.2006 22:08 Uhr von killozap
 
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@Kampfpudel: Ich trinke ja am liebsten den Chateau tres chere ... :) /Ironie:Off
Aber französische Weine haben es mir angetan, insbesondere die Bordeauxe ...
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26.01.2006 00:16 Uhr von mko0
 
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gibts doch schon lange: zwar nicht beim wein, schon vor vielen jahren hat eine gewisse firma namens mc-dingsbums herrausgefunden das man mit modifizierter wellpappe in untertellergrosen scheiben prima fastfood herstellen kann und das schmeck auch, dank vieler geschmacksverstäcker , millionen von täglichen kunden bestätigen dies und wann warst du zuletzt bei mc-dingsbums ? läuft dir schon das wasser im munde zusammen? SATIRE ENDE
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26.01.2006 10:35 Uhr von Whitechariot
 
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Ich nehme mal stark an, dass 95 % derjenigen, die das "eklig" finden, absolut keinen Geschmacksunterschied feststellen könnten, wenn diese Erfindung wirklich das leistet, was versprochen wird ;-).
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26.01.2006 10:48 Uhr von master_yo
 
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@trialstar: Jo, Bier in Flaschen gibts auch hier im Krautfresserland bei dem Discounter deines Vertrauens mit A... sowie Wein in Tetrapacks sowieso. Ich war schon öfter in Japan, und das was du da beschreibst von wegen Verpackungen hab ich dort noch nie gesehen. Darüberhinaus haben die "Japsen" meiner Meinung nach eine wesentlich höhere kulinarische Kultur als hier weit und breit.

Greetz!
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26.01.2006 12:04 Uhr von Garviel
 
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Ich fürchte ja fast, dass man in der Tat auf diese Art "Kunstwein" hereinfallen kann. Es wird überhaupt kein Problem sein, wenn man bisher die üblichen 1,99-€-Teile vom Discounter seines Vertrauens gewöhnt ist, oder auch die zwischen 4 und 7 € kostenden Gallo-Weine, die in hunderttausenden von Litern fassenden Tanks nach Europa gekarrt und dort erst abgefüllt werden. Die schmecken jetzt schon so gleich und regelmäßig, dass sie vielen, die Wein nicht zelebrieren, sondern einfach nur trinken wollen, durchaus entgegenkommen.
Trotzdem sträubt sich bei mir alles, was mit Genuss zu tun hat, gegen die Vorstellung einer solchen Kunst-Pampe. Das ist ja fast genauso schlimm wie genveränderte Lebensmittel.
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26.01.2006 14:39 Uhr von Kampfpudel
 
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@Whitechariot: Deshalb gehört es bei mir zum Grundprinzip, daß auf einer Weinflasche "Appellation d´Origine Contrôlée" stehen muß. Und wenn der japanische noch so authentisch schmeckt, es sollte ums Prinzip gehen. Zu einem guten Wein gehört nun mal auch die Liebe des Winzers, nicht die Logik einer Maschine. ;-)

@emre_e

Wie ich schon sagte, wenn man Weine nach AOC oder DOCG(!) auswählt, unterstützt man ja schon das traditionelle Handwerk. So wie eine frische Steinofenpizza immer besser schmeckt als eine maschinelle Tiefkühlpizza, schon allein vom Gefühl her. Oder würdest Du das bestreiten? ;-)

Geschmack bildet sich nicht nur auf der Zunge. Er ist ein Gefühl, kein bloßer Reiz wie süß oder sauer...
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26.01.2006 16:54 Uhr von zenon
 
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Kann mir nicht vorstellen, dass dabei die Qualität der erzeugten Weine nicht leidet.
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26.01.2006 19:48 Uhr von eastman
 
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In Japan ist manches möglich... Aber nicht nur da: In Japan soll es ja auch Wein in Pulverform geben. Pulver ins Glas, Wasser drauf und fertig ist der Wein - nur hat enen etwas zu "jung" - also diese Mischung in den Wel-Schnelllagerer kippen und der Wein aus Spitzenlage ist fertig - ohne jemals an einem Weinstock gehangen zu haben. Weinsäure in Pulverform, verschiedene Zuckerarten, etwas Farbstoff, Aromastoffe mit dem Aromanoten der verschiedenen Weinlagen und dazu microverkapselten Alkohol, den es hierzulande ja auch schon im "Irish-Cofee"-Pulvermix gibt.

Nun ja, im Mülleimer eines Restaurants, bei dem es keine Gerichte unter 50€ auf der Karte gibt habe ich so viele leere Tetrapacks von Billigstwein gesehen, dass diese wohl kaum nur als Saucenzutat verarbeitet sein können, zumal in der Küche dieses Restaurants ohnehin nur Convinients warmgemacht und dann sehr edel und in mimiportionen angerichtet werden, dass ließen die vielen Saucenversschmierten Plastetüten im Abfall jedenfalls auch schließen.
Manchmal sollte man bei einem Restaurant zuerst den Gelben Container untersuchen, bevor man sich auf der Speisekarte etwas aussucht
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26.01.2006 20:16 Uhr von eastman
 
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Die meisten merken nichts Das ist ja gerade das traurige daran...
Immer mehr Kunststoff-Lebensmittel finden den Weg in unsere Regale die nach langjähriger Übung dann auch noch besser schmecken, wie das Original. Man versuche nur mal irgend einem jungen Menschen einen Erdbeerjoghurt anzubieten, der mit echten Erdbeeren und nicht mit aus Holz hergestelltem Erdbeeraroma hergestellt wurde.
Langsam bewegen wir uns wirklich auf eine "Raumschiff-Enterpreis"-Gastronomie hin, wo ein "Nahrungsreplikator" zum Standard gehört und ein alkoholisches Getränk ein Alkoholfreies Alkoholaroma enthält - das wir ja schon jetzt kaufen können, z.B. in der Tiefkühl-Torte (Schwarzwälder Kirsch)
Mit diversen Fix-Produkten (denaturierungsmittel für gewönliche Nahrungsmittel) sind wir ja auch schon auf dem "richtigen" weg ;-)

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