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Der Plastinator Gunther von Hagens erntet Zustimmung in Guben

Am Montagabend hielt der mit seiner Ausstellung "Körperwelten" bekannt gewordene Gunther von Hagens vor 500 Anwesenden im Sportzentrum des brandenburgischen Guben eine Rede über die Plastination und seine Pläne, 200 Arbeitsplätze damit zu schaffen.

Der Mann mit dem charakteristischen Hut wurde von den meisten Zuhörern begeistert aufgenommen, als er erklärte, dass er in einer stillgelegten Fabrik plastinierte Präparate von Körperspendern für medizinische Zwecke herstellen wolle.

Die wenigen Gegner gingen in der Menge unter, auch die Kirche und die PDS hatten sich im Vorfeld gegen die Ansiedlung ausgesprochen und fürchten, Guben würde als "Stadt der Leichen" bekannt werden.


WebReporter: snickerman
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Hagen, Zustimmung, Gunther von Hagens
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2006 16:35 Uhr von snickerman
 
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Ich habe selbst seine Ausstellung besucht und fand sie sehr interessant. Wer weiß, vielleicht lasse ich mich auch mal plastinieren...
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24.01.2006 20:40 Uhr von JR-Europe.de
 
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Psst, wenn er es mal schafft in "molekularbreite": Scheiben zu "schneiden", werden die "aufgeklärten Spender" unsterblich ;-)
Ob allerdings im Gehirn der Spender "persönlichkeitsmäßig" noch was da ist,
müßte geprüft werden. Der verwendet verdammt viel
Chemie, keine Kühlung und Leichen (also keine Suiziter).
Kommt Zeit, kommt Erkenntnis und eine sehr reiche Stadt, weil man irgendwann keine Leichen "im klassischen Sinne" mehr verwenden wird, sondern "Unsterblichkeitswillige" und "Patienten". Ist das seine Vision, ich glaube nein ... trotzdem viel Glück!

Gruss Jens
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24.01.2006 20:57 Uhr von Teppichratte
 
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Die Ausstellung: ist wirklich große klasse, ich hab sie zwei mal in Köln gesehen, aber an seiner Stelle würd ich die Pläne vergessen, so wie Deutschland mit ihm umgesprungen ist.
Sobald die "Bild" das mitbekommt, wird sie die Stammtische .mobil machen und er bekommt es mit dem "gesunden deutschen Kunstempfinden" zu tun, es ist nur eine Frage der Zeit, bis wieder von "entartet" gesprochen wird.
Das hat man ja damals schon erleben dürfen, auch hier im Forum, wie sich auf einmal Leute, die schon mit einem Gartenzwerg als Kunstwerk überfordert wären, sich über seine Kunst auslassen mussten. Den röhrenden Hirsch überm Sofa konnte man fast hören.
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24.01.2006 21:03 Uhr von JR-Europe.de
 
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Gibt der "Bild" ne Chance in diesem Fall gnädig: und tolerant zu sein.
Auch die wissen inzwischen dass:
1.
2.
3. blah, bla blah, steht alles auf meiner Internetseite im Profil.


Gruss Jens

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