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Der Deutsche Anwaltverein will Unfallflucht entkriminalisieren

Der Deutsche Anwaltverein (DAV) will erreichen, dass Verursacher eines Verkehrsunfalles, die sich innerhalb von 24 Stunden bei Polizei oder Unfallgegner melden, künftig nicht wegen Unfallflucht belangt werden.

Dies erklärte der Vorsitzende der DAV-Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht, Hans-Jürgen Gebhardt, gegenüber der Presse.
Mit der "Kriminalisierung" sich meldender Unfallfahrer, so Gebhardt, müsse Schluss gemacht werden.


WebReporter: sannifar
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutsch, Unfall, Anwalt, Unfallflucht
Quelle: www.abendblatt.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2006 10:38 Uhr von atreides
 
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Gradwanderung: Hm.. das ganze ist sicher eine Gradwanderung. Man kann ja durchaus mal kopflos reagieren, wenn man in einen Unfall verwickelt ist. Nach ein paar Stunden sieht mal wohl einige Dinge etwas klarer und stellt sich. Andererseits darf man auch nicht vergessen, daß in 24 Stunden viel passieren kann. Wie soll man denn zum Beispiel nach 24 Stunden nachweisen können, daß der Unfallbeteiligte berauscht war? Aus diesem Grund bin ich gegen dieses Ansinnen!
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24.01.2006 10:40 Uhr von bigpapa
 
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lol: Erst ein platt fahren und dann irgendwann wenns in den Terminplan passt mal bei der Polizei vorbeisehen.

Armes Deutschland

Gruß

BIGPAPA
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24.01.2006 10:48 Uhr von adsci
 
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naja wenn man in ein parkendes auto reinfährt und beim ersten blick nichts sieht (zb weils dunkel is) und erst am nächsten morgen den kratzer...

naja, also um den führerschein zu verlieren wird da sich da kaum noch jemand melden. wenn das aber noch ok gehen würde schon eher.

unfallflucht bei personenschaden ist sowieso verboten, da du ja erste hilfe leisten musst.
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24.01.2006 11:06 Uhr von darkos79
 
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Schwachsinn: Was ist wenn es verletzte gibt und dies auf den ersten Blick nicht ersichtlich ist. Der Verursacher geht einfach davon, kommt nach 24 Stunden angewackelt und hätte vielleicht das Leben des anderen retten können. Jetzt mal ein extrem Beispiel. Außerdem ist in vielen Fällen die Schuldfrage nicht eindeutig und dies erfordert Polizeiarbeit.

Hat der Deutsche Anwaltverein nichts Besseres zu tun als irgendein Schwachsinn zu wollen.
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24.01.2006 11:16 Uhr von detterbeck
 
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ich denke mal - entgegen den ganzen kritikern hier - dass es dem anwaltverein eher um die generelle kriminalisierung geht. man kann ja auch von fall zu fall entscheiden, ob das verschwinden vom unfallort gerechtfertigt war oder nicht aber in manchen situationen halte ich diese idee durchaus für sinnvoll.
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24.01.2006 11:18 Uhr von bigmcmurph
 
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Grenzwertig Also, sobald es Verletzte gibt, ist diese Idee total daneben, weil wenn man jemanden zB auf einer einsamen Landstraße überfährt und wegfährt, dann liegt derjenige da und stirbt eventuell. Da hilft es auch nicht, wenn man sich 12 Stunden später bei der Polizei meldet.
Wenn es "nur" ein Sachschaden ist, könnte man evt. darüber nachdenken. Aber ich bin trotzdem dagegen, sonst kann jeder behaupten, ich hab da niemanden sitzen sehen im Fahrzeug ...
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24.01.2006 11:20 Uhr von 4RN3
 
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Meine Güte! Leute, Ihr rafft offenbar nicht, worum es hier geht.

Es geht darum, dass die Leute, die sich innerhalb von 24 Std. stellten zur Zeit genauso behandelt werden, wie die Leute, die sich nie stellen.

Warum sollte man sich also stellen, wenn`s einem nichts bringt?
Dann kann man auch genausogut hoffen, nicht ermittelt zu werden.

Und aus kriminalpolitischer Sicht, ist es nicht wünschenswert, dass der Täter sich denkt: "Tja, nun bin ich schon geflohen, wenn ich mich jetzt stelle, würde es mir ja auch nichts mehr bringen."

Nein, man sollte dem Täter lieber eine goldene Brücke zur Rechtmäßigkeit bauen, indem man irgendwie berücksichtigt, dass er sich dann doch noch freiwillig gestellt hat.

Aber ob man deswegen die Fahrerflucht komplett abschaffen muss, ist eine andere Frage.
Strafmilderung oder die Vermutung zu Ungunsten des Täters (z.B. bei C6-Abusus) wären da vielleicht der Sache angemessener.
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24.01.2006 11:24 Uhr von 4RN3
 
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Und nochwas: Das mit dem Verletzten wäre auch kein Problem.

Denn das wäre ja ggf. sowieso als unterlassene Hilfeleistung, fahrlässige Tötung, Körperverletzung mit Todesfolge, gefährliche Körperverletzung, schwere Körperverletzung, Aussetzung oder Tötung durch Unterlassen u.V.m. strafbar, sodass sich hier sowieso keine Strafbarkeitslücken ergeben würden.

Mithin ist es sowieso von der Fahrerflucht nicht erfasst, sodass das hier VÖLLIG IRRELEVANT ist.
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24.01.2006 11:32 Uhr von Teppichratte
 
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Ob die Unfälle: dann unter Alkohol oder Drogeneinfluß geschahen, kann dann aber nicht mehr festgestellt werden.
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24.01.2006 11:33 Uhr von 4RN3
 
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@Teppichratte: Deswegen sag` ich ja:
Vermutung zu Ungusten des Täters.

Also: Erst lesen, dann raffen, dann seinen Senf dazu geben, klar?
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24.01.2006 11:41 Uhr von Teppichratte
 
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@4RN3: Was ist denn mit dir los du Schlauberger, schlecht gefrühstückt oder was? Hab ich dich angeschrieben?
Nicht jeder Kommentar der abgegeben wird, bezieht sich auf deinen Kommentar. Bist nicht der Mittelpunkt.
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24.01.2006 12:32 Uhr von derschmu
 
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Im Grunde ist die Ueberlegung bloedsinnig wenn der Unfallfluechtige einen plattgefahren hat, wir er sich spaeter nicht melden, as Opfer koennte durch die unterlassene Hilfeleistung nicht ueberlebt haben.
Wenn es um Blechschaden oder um andere ´einfache´ Unfaelle geht, ist die Wahrscheinlichkeit groesser, dass sich in den folgenden 24h jemand meldet.
Auch, wenn der Unfall unter Einfluss von Betaeubungsmitteln oder Alkohol verursacht wurde, man hat dann ja nix grossartiges zu fuerchten...
Generell wuerde ich eine Entkriminalisierung nur bei Parkplatzunfaellen (durch Tueren Kratzer an anderen Autos, leichte Auffahrunfaelle bei parkenden Fahrzeugen etc) akzeptieren, aber alle anderen Faelle waeren dadurch zu harmlos, als dass sich dann mehr Menschen eben diese Verharmlosung zu nutze machen. Wir koennen ja im Moment froh sein, dass die meisten Menschen noch am Unfallort verweilen...
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24.01.2006 12:36 Uhr von CrimsonTemplar666
 
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@atreides: Du meinst sicherlich "GraTwanderung", gell?
Zum Thema: Falls es sich nicht um einen Unfall handelt, den man tatsächlich nicht bemerkt hat, bin ich dagegen, unfallflüchtige Fahrer zu entkriminalisieren, obwohl man natürlich Strafminderung erhalten sollte, falls man sich später stellt.
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24.01.2006 12:46 Uhr von bigpapa
 
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kleiner Nachtrag :): Wenn sich einer meldet wird das fast immer als strafmildernt angesehn.(nicht nur bei Unfällen)

Und im Zeitalter der Handy etc. ist es absolut kein Problem mal eben die Polizei (Feuerwehr da das die kostenlose Nr. ist) anzurufen. Es funzt auch mit ein Handy OHNE KARTE drin.

in 5-10 Min. ist in der Regel ein Beamter da. Der entscheidet dann was Sache ist. Problem gelöst.
Mann hat seine Plicht getan und der Termin soll halt warten.

Und für mich persönlich ist es realtiv egal ob jemand eine Beule in ein Auto haut oder ein Menschen anfährt. Es ist in beiden Fällen ein Unfall und wenn er nicht besoffen ist und sein Fahrzeug i.o. ist hat er auch fast nix zu befürchten.

Wer abhaut hat IMMER ein schlechtes Gewissen und man fragt sich automatisch warum.

Stellt euch einfach mal vor, jemand haut euch eine Beule in euer Auto. Haut ab, meldet sich irgendwann der Polizei. Nun hat sich aber durch die Beule etwas in der Autotechnik verändert, Ihr macht ein Unfall, jemand ist tot. ? Ich denke einfach das nur geschulte Leute entscheiden können, ob eine Beule nur eine Beule ist.

Gruß

BIGPAPA
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24.01.2006 12:49 Uhr von Iceman05
 
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Macht Sinn 1. Ob sich jemand 24 nach dem Unfall stellt oder ob sie ihn 24 std dannach fassen ist in bezug auf Alkohol egal. Da ist es in beiden Fällen schwer zu beweisen. Also kein Argument dafür oder dagegen.

2. Bei Drogen verhält es sich anders, denn die sind noch Tage später im Blut nachweisbar. Also ist es auch da egal ob er sich stellt oder nicht. Um einen Bluttest kommt man kaum herum und wenn Drogenverdacht herrscht schon gar nicht! Also auch kein Argument dafür oder dagegen.

3. Bei Personenschaden gilt eh Unterlassene Hilfeleistung oder Totschlag, je nach schwere des vergehens. Da Fahrerflucht in der Regel als eigenes Delikt angesehen wird und nur selten "in Tateinheit" geschieht ist das relativ irrelevant und für die Urteilsfindung wenn überhaupt nur zweitrangig. Also eher ein Argument für die entkriminalisierung.

Es geht im großen und ganzen darum das Leute die einen Unfall verursacht haben, aus welchem Grund auch immer, und sich aus dem Staub gemacht haben erstmal Pauschal als Straftäter angesehen werden. Die Menschliche Psyche wird dabei in keinster Weise in betracht gezogen. Bei einem Unfall kann man nämlich leicht einen Shock erleiden, der kann dazu führen das man in einer Situation leicht den Überblick verliert und aus purer Panik den Unfallort verlässt. Wenn man dann einige Stunden später etwas zur Ruhe gekommen ist und sich wieder an seine Pflichten erinnert ist es bei Fahrerflucht zu spät und man wird deswegen angezeigt vollkommen egal ob es sich um Personenschaden oder vielleicht nur einen kleinen Kratzer im Lack handelt. Und eine solche Kriminalisierung von minimalschäden sollte es nicht geben wenn der jenige den Fehler bemerkt hat und sich meldet. Sogar bei Mord wird es Positiv bewertet wenn man Selbstanzeige macht. Da stimmen einfach die Verhältnisse nicht.

Deswegen finde ich es Sinnvoll diese dinge zu entkriminalisieren, zumal sie bei ernsten Straftaten im Straßenverkehr sowieso nur Peripher sind und zur Strafbemessung nur einen unbedeutenden Teil beitragen.
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24.01.2006 13:54 Uhr von lynka
 
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Wäre meistens besser Und zwar, weil viele "kleine" Unfälle passieren, bei denen der Fahrer u.U. ewig warten müsste. Stellt euch mal vor, ihr fahrt ein parkendes Fahrzeug an und dürft dann ein paar Stunden auf den Fahrer warten, der vielleicht im Urlaub ist :D Das wäre bei dieser Kälte wohl doch ein wenig unangenehm. Ohne Handy lässt sich nicht mal die Polizei informieren, weil das Verlassen des Unfallortes Fahrerflucht ist ! Ich denke, es geht dem Anwaltsverein um gerade solche Art von Unfällen.
Mir ist es auch einmal passiert, als ich mit einem MB100 rückwärts den hinter mir parkenden Fiat übersah und meine Anhängerkupplung in dessen Kühlergrill bohrte. Ich habe einen Zettel hinterlassen, nachdem der Fahrer nicht aufzutreiben war und hatte das Glück, dass ich nicht wegen Unfallflucht angezeigt wurde, sondern die junge Frau (es war der Wagen ihres Vaters) recht gelassen am Abend nach der Arbeit bei mir klingelte. Fahren konnte sie ihr Fahrzeug übrigens nicht, weil der Kühlwassertank undicht geworden war.
Trotzdem war mein Entfernen vom "Tatort" in diesem Fall Unfallflucht, bzw. kann so ausgelegt werden. Es muss nur ein übereifriger Mitbürger meine Autonummer aufschreiben und bei der Polizei melden. Wenn dann noch das Zettelchen fehlt (was sehr schnell geht), bin ich dran, obwohl ich gewillt war, für den Schaden gradezustehen.
Fälle, in denen Personen zu Schaden kommen, fallen sowieso nicht unter diese Regelung, die meines Erachtens nach wünschenswert ist, da jeder Hilfe leisten muss und sich demzufolge auch nicht entfernen darf.
Natürlich wird es Grenzfälle geben, in denen behauptet wird, dass der Fahrer nichts bemerkt haben will, aber das waren immer schon die Fälle, in denen die Anwälte zu tun bekamen, also ist es auch kein Ansinnen auf mehr Arbeit der Anwälte ;)
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24.01.2006 14:02 Uhr von summertime
 
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@4rn3: ganz Deiner Meinung was das mit der Unfallflucht angeht.
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24.01.2006 14:09 Uhr von Mr.Gato
 
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Uups! Also bin ich nach geltendem Gesetz auch ein Fahrerflüchtiger.

Hab jmd. ma nen aussenspiegel abgefahren, 5 Min. gewartet und dann einen Zettel hinterlassen.

Am folgetag kam der Anruf der Geschädigten und wir haben uns freundlich geeinigt (hab vom Schrottplatz nen neuen Spiegel geholt).
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24.01.2006 14:34 Uhr von «azero»
 
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Cool. :): Dann habe ich in Zukunft also 24h Zeit, mir in aller Ruhe zu überlegen, ob die eine Chance haben, mich zu finden?! Und wenn ich es nach reiflicher Überlegung für wahrscheinlich halte, dann stelle ich mich einfach? Und dann wird es so aufgenommen, als ob ich nie "geflohen" bin? ... Alternativ habe ich 24h Zeit, meine Spuren zu verwischen?

Das Resultat wird sein, dass zukünftig solche Dinge, wie beispielsweise "Parkunfälle", generell zu Lasten des Geschädigten gehen. Immerhin kann ich nun sorglos gegen das fremde Auto fahren und mich anschließend in aller Ruhe absetzen. Schließlich habe ich ganze 24h Zeit, mir zu überlegen, ob ich die Verantwortung freiwillig übernehmen möchte... :)

Nein, es gibt KEINEN EINZIGEN Grund, Unfallflucht zu entkriminalisieren. Flucht IST und BLEIBT Flucht; also der Versuch, sich der Verantwortung zu entziehen. Statt also die 24h-Verzögerung zu entkriminalisieren, sollte man umgekehrt verfahren und Leute, die freiwillig und SOFORT die Verantwortung für ihr Verhalten übernehmen, "belohnen", indem man das Strafmaß mildernd beeinflusst.



Und für den Fall, dass man wirklich mal ein fremdes Auto anfährt und den Besitzer nicht ermitteln kannt: Bei größeren Schäden kann man sich selbst anzeigen. Bei kleineren Schäden wird der Besitzer dir dankbar sein, wenn du einfach ein Schuldbekenntnis auf eine Visitenkarte schreibst und letztere unter den Scheibenwischer klemmst. (Möglicherweise hast du sogar einen Unfallbericht dabei. Den kannst du ausfüllen und dazu legen.)

Du musst also bei diesen winterlichen Temperaturen keineswegs eine Polarausrüstung und Lebensmittel für 14 Tage im Auto haben, nur um deiner Verantwortung nachkommen zu können, lynka. ;)

> Ohne Handy lässt sich nicht mal die Polizei informieren,
> weil das Verlassen des Unfallortes Fahrerflucht ist !

Nicht ganz, liebe lynka. Es ist nur dann "Fahrerflucht" (oder "unerlaubtes Entfernen vom Unfallort), wenn du stundenlang nicht wieder auftauchst, keine ausreichende Begründung für dein Entfernen hast (das Rufen der Polizei sollte ausreichend genug sein, denke ich ;)), oder dich gar "abgesetzt" hast. Beispielsweise wird es dir sicher als Flucht ausgelegt werden, wenn du mit Mann und Maus ins Auto springst und davon fährst. Wenn du hingegen mögliche Zeugen bittest, die Polizei zu rufen, oder ihnen deinen Ausweis aushändigst, oder Mitfahrer bittest, vor Ort zu bleiben, oder ... oder ... oder ... oder ... dann solltest du den Verdacht der Fahrerflucht relativ leicht aushebeln können.

Und nicht zuletzt kannst du JEDERZEIT deine Versicherung bitten, dir zu helfen. Autonummer des Unfallgegners nennen und darum bitten, dass deine Versicherung mit dem Unfallgegner Kontakt aufnimmt. Das geht dann auch von der warmen Stube aus. ;)

Und falls du in einer Gegend wohnst, in der die Polizisten nicht übermäßig gestresst sind, hilft man dir sicher ebenfalls gern beim Aufbringen deines Unfallgegners. Insbesondere, wenn du beispielsweise direkt nach so einem Rempler bei der Polizei vorbeifährst und um entsprechende "Kontaktvermittlung" bittest.

Für deinen speziellen Fall, den du da so ausführlich geschildert hast, hat man übrigens extra einen Paragraphen verfasst. :D

Gubkst du hier: StGB §142 Abs 1, 2, 3
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24.01.2006 14:43 Uhr von zottelhaar
 
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Denkt mal nach ! Besser ist es, wenn der ehemals Besoffene sich innerhalb von 24 Stunden meldet, damit der Geschädigte nicht auf seinem Schaden sitzen bleibt. So meldet sich der ehemals Besoffene halt nicht und der Geschädigte bleibt auf seinem Schaden sitzen.
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24.01.2006 14:52 Uhr von Jimyp
 
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@Iceman05: Sehe ich auch so!
Letztens kam darüber mal ein Bericht. Ein Psychologe meinte dort, dass ein Verursacher eines Unfalls einen solchen Schock erleiden kann, dass er wie ein kleines Kind reagiert und einfach vom Unfallort verschwindet! In dieser Situation ist das auch nicht kontrollierbar! Jeder könnte so reagieren! Viele kommen nach einigen Stunden wieder zur Besinnung und melden sich dann selbst bei der Polizei!
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24.01.2006 16:01 Uhr von NaturalDesaster
 
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Drogen und alkohol nicht nachweisbar ? ich glaube ´bevor ihr so nen müll schreibt, solltet ihr mal nen arzt interviewen....

Drogen sind mal locker 1/2 jahr nachweisbar bis auf 2 Tage genau !!! des weiteren ist beim zb kiffen nach 24 std nicht alles wech... Wunschträume von euch wa ?
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24.01.2006 20:26 Uhr von superbulle75
 
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@4RN3: Zumindest in Berlin wird schon danach verfahren, dass demjenigen, der sich innerhalb von 24h bei der Polizei meldet, in der Regel entgegenkommen wird.

Im ersten Gang wird dennoch gegen den "Flüchtigen" eine Strafanzeigen wegen Fahrerflucht geschrieben, denn es muss ja erst einmal geklärt werden, warum derjenige nicht seiner Pflicht nachgekommen ist.

Kann er dann glaubhaft machen warum und wieso wird die Strafanzeige auf eine Ordnungswidrigkeitenanzeigen "heruntergestuft".

Von daher sehe ich die Anregung des Anwaltvereins als überflüssig an.
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24.01.2006 21:04 Uhr von johagle
 
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zottelhaar: <<<<Besser ist es, wenn der ehemals Besoffene sich innerhalb von 24 Stunden meldet, damit der Geschädigte nicht auf seinem Schaden sitzen bleibt. >>>>

Find ich gut! Oder… gibt der Bankräuber sein Geld in 24h zurück, bleibt der Raub straffrei! (oder er ist in Chile) Die Bank hat das Geld wieder…alles Super! Ich fordere Risikooptimierung bei allen Straftaten!

Hat eigentlich einer von euch Hirnis die bisherigen Beiträge gelesen? Ich vermisse noch die Erklärung von euch „Befürwortern“ was mit Verletzten passiert? Hab ich jemanden niedergefahren kann ich mich nach 24h straffrei melden (wenn ich nach 2 Flaschen Wodka endlich nüchtern bin) und der Polizei sagen wo die Leiche liegt? Geht’s euch noch gut? Heisst… hab ich Drogen im Blut hau ich auf jeden Fall ab … ob es jemand merken würde oder nicht… das Risiko is ja gering!

Aber wen störts wenn jemand im Wald verreckt… Hauptsache der Kratzer von Onkel Bernd auf dem Aldi-Parkplatz wird bezahlt!

Ich fordere einen weltweiten thermonuklearen Krieg! Geben wir der Evolution eine weitere Chance! Der letzte Versuch war wohl mehr als scheisse!
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24.01.2006 23:26 Uhr von darkos79
 
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LOL: Ich fahre ein Parkendes Auto an und haue ab. Kumpels die von Autos Ahnung haben schleifen, lackieren und polieren mein Auto. Ich fahre dann zur Polizei, stelle mich und meinem Auto sieht man einen Unfall nicht an. Ja mit einem technisch hohem Aufwand könnte man den Fpusch aufdecken, dies währe aber teuer und zeitraubend.

Ich ahbe ein parkendes Auto angefahren und habe sofort die Polizei verständigt. Mein Auto wurde in einer Fachwerstatt repariert, lackiert und glaubt mir da sieht man keinen Unterschied. Die Farbe perfekt gemischt und keine Unterschiede in Hell oder Dunkel.

Wenn ich aber Kohle hätte tauche ich innerhalb 24 Stunden im Ausland unter. Es gibt Leute die könnten bis ans Ende Ihres Lebens im Ausland verbringen. Geld spielt für diese keine Rolle. Außerdem kann man am Unfall sein Name, Adresse und Versicherungsnummer hinterlassen. Eine entschuldigung noch dabei !

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