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Wieder Deutsche im Irak entführt

Im Irak sind zwei deutsche Ingenieure entführt worden. Wie die Nachrichtenagentur Reuters von der irakischen Polizei erfahren hat, sind die Beiden vom Gelände der Raffinerie-Anlagen von Baiji entführt worden.

Baiji liegt nördlich von Bagdad. Wer die beiden Deutschen sind, ist noch nicht bekannt. Auch über die Entführer sind keine Einzelheiten bekannt.


WebReporter: Sepp Seppel
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutsch, Irak
Quelle: www.netzeitung.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2006 09:44 Uhr von WebJumper
 
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Wer einmal Lösegeld zahlt ist selber schuld! Das kommt sicher daher, dass für die Osthof Lösegeld bezahlt wurde. Offiziel heisst es zwar, dass dies nicht der Fall war - das glaub ich aber nicht!

Da denkt sich natürlich der irakische Terrorist: Entführe ich jetzt einen Amerikaner und bekomme kein Lösegeld und "muss" diesen erschiessen, enthaupten oder was auch immer - oder entführe ich einen Deutschen und bekomme dafür paar Millionnen?
Da fällt die Wahl nicht wirklich schwer, oder?

Klingt zwar hart, aber ich hätte für die Osthof keinen müden Euro bezahlt. Terroristen hätten dann gesehen, dass man damit kein Geld machen kann und hättes es wieder gelassen!
Ist doch das gleiche bei den Amerikanern: Da gab es eine Welle von Entführungen und die US-Regierung hatte nicht verhandelt: Was war passiert?: Alle Entführten wurden ermordet aber seit diesem Zeitpunkt sind die Entführungen auch zurück gegangen.
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24.01.2006 10:05 Uhr von detterbeck
 
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die sollen die geiseln gegen die osthoff eintauschen und die behalten!
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24.01.2006 10:08 Uhr von buckowitz
 
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@WebJumper: Aaahh! Aufschrei! Menschenverachtend!
Wo bleiben die Moralbewahrer von SSN?
Wer bewahrt mich vor solchen Meinungen?
Nimmt denn keiner Rücksicht auf die armen Verwandten?
Was seid Ihr doch barbarisch!
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24.01.2006 10:14 Uhr von Kingbee
 
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Ich meine, ich hätte gesehen: wie ein hohes Regierungsmitglied schon mal vorosrglich zur Sparkasse gegangen ist und Knete geholt hat.

Dank der Osthoff kann die örtliche Sparkasse im Regierungsviertel nun richitg Knete im Devisenverkauf machen.

Denn die Herren Terroristen nehmen nur US-Dollar.

Nee Osthoff, was biste nur für ´ne Gute....
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24.01.2006 10:14 Uhr von blazebalg
 
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na dann wollen wir mal hoffen dass diesmal kein lösegeld bezahlt wird... berufsrisiko würde ich sagen.
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24.01.2006 10:42 Uhr von maki
 
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Bezahlter: Abenteuerurlaub von Feinsten - geil :-)
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24.01.2006 11:44 Uhr von WebJumper
 
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@buckowitz: "Rücksicht auf die armen Verwandten":

Wer in den Irak geht ist meiner Meinung nach selber schuld. Jeder kennt das Risiko und nicht umsonst bekommt man enorm hohe Summen von Firmen bezahlt, wenn man da arbeiten geht.
Ist beim Bund nicht anders: Macht man einen Auslandseinsatz bekommt man dafür richtig Knete, kann aber hopps gehen. Wer das Risiko in Kauf nimmt muss auch mit dem schlimmsten rechnen.

Klar gibt es auch Ausnahmen, die die Arbeit im Irak aus Menschenfreundlichkeit machen. Aber spätestens seit dem Fall "Marla Ruzicka" (Gründerin einer Hilfsorganisation - getötet im Irak) oder "Margaret Hassan" (Aufbauhilfe, medizinische Hilfe - getötet im Irak) sollte solchen Leuten klar sein, dass es Terroristen egal ist ob man eine Wasserleitung legt, einem Kind mit einer OP das Leben gerettet hat oder mit einer Knarre im Anschlag unter einem Busch liegt. Der Terrorist sieht im europäischem Ausländer eine Geldquelle und mehr nicht!

So schade es auch ist: So ist die Realität!
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24.01.2006 11:52 Uhr von wounds
 
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Die sind doch selber schuld: Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um.

Man muss doch mit sowas, wenn man sich in so eine Gegend begibt. Wieso sollte der Staat dann für deren Verhalten gradestehen?

Ich finde es auch richtig, wenn den "Geiseln" hinterher eine saftige Rechnung präsentiert wird.
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24.01.2006 11:53 Uhr von buckowitz
 
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@WebJumper: Ich danke Dir aus ganzem Herzen, meinen allerinnigsten, tiefempfundenen Dank - und jeder, der mich kennt, weiß, das ich das so meine, Du hast meine Worte ernst genommen!
Ich bin so glücklich!
Endlich eine Seele, die empfindet, was ich schrieb...
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24.01.2006 12:03 Uhr von Kampfpudel
 
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Kann auch nur sagen: selbst schuld. Wer ein bißchen an seinem Leben hängt und einen Blick für die Realität bewahrt, hält sich vom Irak fern. Die Iraker haben inzwischen erkannt, daß man sie nicht befreien, sondern nur langfristig ausbeuten wollte. Zwischen Hussein und der US-Besatzung sehe ich keinen Unterschied, was den Respekt vor dem irakischen Volk betrifft. Daher ist mit Sympathiebekundungen seitens der Iraker wohl kaum zu rechnen, egal wem gegenüber.
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24.01.2006 12:08 Uhr von Teppichratte
 
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Na ja, wenn das so liest hier, dann sollten wir jeden Wintersportler, der abseits der freigegeben Pisten verunglückt in Zukunft verrecken lassen, er ist schließlich selber Schuld, er weiß ja dass es gefährlich ist. Entführte Kinder von reichen Leuten befreien? Quatsch, jeder weiß doch, wer reich ist lebt gefährlich.

Wenn es nicht so viele Menschen gäbe, die trotz der Gefahr in Kriesengebieten Aufbauhilfe leisten, wäre die Welt um einiges ärmer, besonders die Menschen, die in den Kriesengebieten leben müssen, die haben sich die Kriege nämlich meist nicht ausgesucht.
Aber aus der sicheren Sofaecke raus, ist ja gut schwätzen.
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24.01.2006 12:44 Uhr von nasa01
 
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@Teppichratte: Niemand MUSS in Krisengebieten leben.

Zumindest kein Ausländer. Wie vorher schon erwähnt, schieben die Leute die ganz dicke Kohle ein. Vor allem bei Arbeiten rund ums Öl, sowie Technologieausrüstungen. Kraftwerksbau u. ä.. Dafür nehmen sie auch ein gutes Stück Risiko in Kauf. Hört sich zwar blöd an der Satz, aber an: "Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um" ist schon was dran!
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24.01.2006 12:48 Uhr von derschmu
 
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Jaja, wer lebt, muss damit rechnen, zu sterben so kann ich natuerlich auch argumentieren...
Aber reiche Leute tun was dafuer, um sich in Sicherheit zu wiegen.
Hier tun Leute was gegen ihre Sicherheit, um reich zu werden.
Natuerlich kann man da nun davon reden, dass sie ja mit ihrem Risikoeinkommen ihre Familien versorgen wollen (um das mal stark zu dramatisieren). Damit tun sie ihren Verwandten dreifach was an:
1. Haben sie nicht auf sie gehoert, als sie sagten, in was fuer eine Gefahr sie sich begeben.
2. Sind sie nun in Gefahr.
3. Wo bleibt der Unterhalt.

Mit 1 und 2 muessen die Familien selber klarkommen, fuer 3 sorgt der Staat.
Frau Osthoff (Ich weiss mittlerweile nicht mehr, was ich von der halten soll), die ihre Tochter sooo liebt, dass sie ins Ausland geht, dort freiwillig, in Anbetracht der Gefahren, den Menschen helfen will, die nett und freundlich sind, wird entfuehrt, aber nur wegen dem Geld, weil die Deutschen ja gar keinen grossen so Einfluss auf den Zustand im Irak haben, wird dann wieder freigelassen, nachdem Deutschland fuer sie gezahlt hat, nur damit sie nachher sagen kann, dass sie wieder runter will und dann erwischt man sie mit einem Geldbeutel voller registrierter Dollarnoten, die zum Loesegeld gehoerten, naja, jedem seine Provision. Vieleicht waren die Entfuehrer ja so freundlich und hatten mit ihr, im Falle eines Loesegeldeingangs, eine Provision ausgehandelt.

Klingt nach nem echten lukrativen Nebenjob, der vor allem auf die Sorgen und Aengste der Deutschen eingeht und ihnen die Gegenmittel bereitstellt:
-Unbekannte Vertragslaufzeit
-Bezahlte Befoerderungskosten, Unterkunft und Verpflegung (evtl. auch Flug und ander Spesen)
-Die "Arbeitgeber" sind darum bemueht, den "Arbeitnehmer" so lange, wie moeglich, zu behalten.
-Dem "Arbeitgeber" ist der "Arbeitnehmer" viel Geld wert
-Der "Arbeitnehmer" muss im Prinzip rein garnichts tun und kriegt dafuer ne fette Provision

Wenn man sonst wo keine Beschaeftigung findet, dann hier im Irak, wo so mancher Vertrag auch bis Lebzeitende geht...
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24.01.2006 12:51 Uhr von Teppichratte
 
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@nasa01: Das sollten sich die Mitarbeiter des THW bei der nächsten Flut auch sagen, "Im Hochwassergebiet wohnen, selber Schuld".
Es MUSS ja keiner da wohnen.
Und Arztkosten für verletzte THW Mitarbeiter? Auch Quatsch, die MUSSTEN das ja nicht machen.
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24.01.2006 13:18 Uhr von wounds
 
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Seltendämliche Kommentare: Das mit dem THW ist ein wirklich stupider Einwurf und ist absolut kein Vergleich. Das dürfte jedem beim lesen klar werden.

Viele verwechseln hier Krisengebiete mit Kriegsgebieten.
Der Irak ist nach wie vor ein Kriegsgebiet. Man kann Fundamentalisten nicht mit normaldenkenden Menschen vergleichen.

Bei Leuten die abseits der Piste verunglücken wird das von der Versicherung bezahlt... wenn man eine hat, ansonsten muss man selber hinterher tief in die Tasche greifen. Da zahlt der Staat nichts.

Zum Thema Hochwasser: wir reden hier von den Gefahren, die ein Helfer eingeht, nicht die ein Anwohner hat.
Ich habe noch nie gehört, dass ein THWler bei einem Hochwassereinsatz erschossen oder entführt wurde und vom Staat Lösegeld gefordert wurde.


Ich find nur die Mentalität mancher Leute zum kotzen, die in solche Kriegsgebiete fahren und zu helfen und der Meinung sind "Naja, wenn ich entführt werde, wird der Staat das schon richten." - dieser Meinung sind wirklich viele der freiwilligen Helfer, zum Glück aber nicht alle.
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24.01.2006 13:39 Uhr von Kurtabi
 
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Naja, Aufbauhilfe in einem besetzten Land ist das: gleiche wie mit dem Besatzer Kollaborieren...
Der Widerstandskampf der Iraker tobt noch..
Neutrale Staaten müssen eben abwarten und eventuell Nahrungshilfen leisten, mehr nicht...
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24.01.2006 13:45 Uhr von buckowitz
 
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@wounds: Kann Dir nur absolut und in vollem Umfang beipflichten!
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24.01.2006 13:52 Uhr von Teppichratte
 
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Was ich zu kotzen finde: ist die zunehmende Entsozialisierung der Gesellschaft. Da werden Deutsche im Ausland entführt und das erste wonach gefragt wird ist, wer ist schuld und was kostet das.
Dann tun auf einmal alle so, als wäre es etwas vollkommen neues, dass Staaten für ihre entführten Bürger Lösegeld bezahlen. Da Staaten gegenüber ihren Bürgern eine Sorgfaltspflicht haben wird das immer wieder vorkommen, was auch gut so ist.
Ich denke niemand findest es absolut geil in Kriesen, oder Kriegsgebieten zu arbeiten, diese Arbeit ist nötig um den Menschen dort direkt zu helfen oder in der Form, dass die Witschaft wieder in Schwung kommt.
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24.01.2006 15:37 Uhr von shortnewsjäger
 
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@Teppichratte: So sind nun mal die Menschen.
Wenn Zeitungen zum Spenden aufrufen würden, um einen Wal in die Freihet zu verhelfen, würde sicherlich keiner nach dem Sinn fragen. Wenn es die Nachbarn sind, die Hilfe brauchen, dann scheint die Gesellschaft Probleme damit zu haben, zumindest ein Teil der Gesellschaft.
Auch wenn diese Ingenieure dort gearbeitet haben, und die Gefahr sicherlch kannten, so war ihre Entscheidung dort zu arbeiten, nicht so eigennützig wie viele hier denken. Sie tragen zum Wiederaufbau des Iraks bei, verdienen also auch Respekt, weil sie auch Deutsche sind.
Ich habe mit der Denkweise, wie sie hier im Forum zum Ausdruck kommt, doch Schwierigkeiten. Der Feuerwehrmann ist z.B. selbst schuld, wenn er Feuer löscht, denn er kennt ja das Risiko. Der Soldat ist sowieso schuld, denn er ist nichts anderes als ein Söldner.
Ich glaube nicht, dass die User hier das Spiegelbild der Gesellschaft sind. Solche Denkweise ist in meinem privaten Umkreis fremd. Und ich bin ja nicht wesentlich älter als der Durchschnitt hier.
Auf der anderen Seite muss man beachten, dass wenn jetzt die Geiselnehmer für ihre Taten entlohnt werden, die Gewaltspirale weiterlaufen wird. Daher gilt der Grundsatz, dass man mit Terroristen nicht verhandeln soll. Daran hält sich unsere Regierung nicht,
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24.01.2006 16:14 Uhr von philipp8000
 
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@ Teppichratte: 1.Wenn Deutsche sich asozial zeigen [und sich selbst in Gefahr bringen] müssen andere sich für diese NICHT sozial zeigen und den "schwarzen Peter" bekommen.

-Müssen kann man in diesem Fall noch besser durch sollten ersetzen.Denn indem man kein Lösegeld zahlt werden in Zukunft sicher viel mehr Menschen vor solchen Entführungen gerettet.Ein Kompromiss wie z.B. Nahrung für die Entführer wäre da besser,auch wenn sie diese net wollen.Kann immer noch verkauft werden.

2.Ich finde man sollte es dem Militär überlassen,die Grundstruktur wieder herzustellen,und mehr Sicherheit zu bringen,auch wenn Schwierig [Gewalt und Gegengewalt,aber wer wollte den Krieg?Ja?Genau!,aber jetzt ist er da...,muss man damit klar kommen]Also sollten da keine Zivilsten helfen.

Und das Geld was man net für Lösegeldzahlungen oder Überwachung/Bearbeitung von Einreisen von Deutschen im Irak ausgibt,kann man getrost auch teilweise wieder einbringen.[sprich:Spenden]

3.Ich finde es nicht "gut" wenn ein solches Lösegeld gezahlt wird.

4.Deine Beispiele passen hinten und vorne nicht.

Gesunden Menschenverstand benutzen und gut ist. :)

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