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Fremde Stammzellen helfen bei der seltenen Bluterkrankung AL-Amyloidose

Deutsche Forscher der Uniklinik Heidelberg konnten durch die Transplantation von fremden Stammzellen die Überlebensrate von Patienten mit AL-Amyloidose erhöhen. Ohne Behandlung führt AL-Amyloidose innerhalb eines Jahres zum Tod.

Bei der AL-Amyloidose sezernieren die Antikörper-produzierenden Plasmazellen ein Eiweiß, welches sich in zahlreichen Organen ablagert. Durch die Stammzell-Transplantation wird das Immunsystem neu aufgebaut und die entarteten Plasmazellen werden ersetzt.

Die Studie wurde mit 19 Patienten durchgeführt, wobei 60 % der Patienten nach einem Jahr noch am Leben waren. Die konventionelle Behandlung mit starker Chemotherapie und eigenen Stammzellen führt zu einer 50%igen Überlebensrate.


WebReporter: Abana
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Stammzelle, Bluter
Quelle: www.pressetext.de

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