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Normandie: Intakte deutsche Bunkeranlagen aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt

In der Normandie hat ein Engländer intakte deutsche Bunkeranlagen aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Der Mann hatte von einem ehemaligen Kriegsteilnehmer aus den USA eine Karte bekommen, die ihm bei der Suche half.

Die Anlagen beinhalten eine Artilleriebatterie, ein Lazarett sowie eine Zentrale. In den Räumen lagen Brillen und Stiefel von Soldaten herum.

Der Mann aus Großbritannien hat die Bunker käuflich erworben. Sie sollen instand gesetzt und dann eine Attraktion für Urlauber werden.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Entdeckung, Weltkrieg, Bunker
Quelle: n-tv.de

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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2006 22:34 Uhr von 181818man
 
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bin überrascht: das man die anlagen jetzt erst gefunden hat, da werden sehr wahrscheinlich für ein paar mesnchen wieder alte erinnerungen hoch kommen

schade allerdings das man anscheinend solche anlagen mit solch historischen wert einfach kaufen kann

ich denke soetwas gehört nicht in private hände sondern unter aufsicht von historikern museen oder stiftungen
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21.01.2006 23:36 Uhr von BeInspired
 
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also: wenn ich die möglichkeit hätte würd ich sowas auch kaufen. ob ich da ein museum draus machen würde würd ich mal dahingestellt lassen, aber auf jeden fall wäre es interessant mal in sowas rein zu schauen. völlig unberührt und noch nicht für "zuschauer" präpariert.....stell ich mir weiß gott beeindruckender vor als jeder geschichts film oder exkurs zu sog. gedenkstätten....
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22.01.2006 01:21 Uhr von mjoelby
 
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@BeInspired: Zu den sog. Gedenkstätten:

Das geht mir ähnlich. Wir waren damals mit der Klasse in der 11ten oder so in Dachau, da waren wir die einzigste Klasse, alles war ruhig und man war richtig erschüttert, als man vor den Öfen stand und die female Guide (Führerin passt nicht so recht) Briefe der Insassen vorgelesen hat.

Auschwitz hingegen war ziemlich assig. Da waren sicher 15 Schulklassen, viele Busse mit Verwandten die mit Israelflaggen durch das KZ gelaufen sind ... dazu noch die Hotdogbuden am Rand ... echt prima! Da kommt Jahrmarktstimmung auf! ...
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22.01.2006 03:01 Uhr von Kampfpudel
 
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@mjoelby: Dann fahr mal nach Sachsenhausen oder Ravensbrück, da wirst Du keine Imbißbuden finden. Und noch Stunden danach keinen Hunger auf Hot Dog verspüren...

@BeInspired

Ja so ein Bunker ist auf jeden Fall beeindruckender als eine KZ-Gedenkstätte. Da gibt es wenigstens richtig was zu sehen, von Technik und der damaligen Zeit und so...

[edit;xmaryx]

Auch Dir empfehle ich einen Besuch in Sachsenhausen. Dort gibt es Originalfotos von den medizinischen Behandlungen der Faschisten an den Häftlingen. Die Vorher-Nachher-Show sozusagen, nur die bittere Wahrheit ist, daß da nichts präpariert ist. Das hat wirklich stattgefunden. Danach wird sich Dein Bild von der Authenzitität der Ereignisse schlagartig ändern.
Dagegen sind irgendwelche Spielzeugbunker ein Fliegenschiß.

MfG
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22.01.2006 05:54 Uhr von foxymail
 
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erst jetzt: Naja hauptsache sie wurden bei der Entdeckung nicht mehr als Feinde beschossen:)

Ich dachte eigentlich, dort wäre mittlerweile alles weitgehend geräumt bzw. entdeckt. Scheinbar aber nicht,hoffentlich liegen dann dort nicht auch noch irgendwo ein paar minen o.ä. rum...

ich persönlich finde solche reliquien sollte der breiten öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, ich finde die rasante technische entwicklung dieser zeit sehr interessant...
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22.01.2006 09:33 Uhr von bsheep
 
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@Kampfpudel: Zitat: ,,[edit;xmaryx]"

aber sonst gehts dir noch gut?
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22.01.2006 10:14 Uhr von Julius_Caesar
 
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@ foxymail/bsheep: ich will mal hoffen das ich dich falsch verstehe...

"ich persönlich finde solche reliquien sollte der breiten öffentlichkeit zugänglich gemacht werden,"
>>> reliquien?? so zur anbetung? der wehrmachtshelm aufm altar? die landmine zur ergötzung?

"ich finde die rasante technische entwicklung dieser zeit sehr interessant... "
wie toll der führer juden vergasen konnte? [/ironie]

wie gesagt, ich hoffe dich falsch zu verstehen.


bsheep:
schonmal dran gedacht, dass das ironie ist?
geht aus dem comment imo deutlich hervor...
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22.01.2006 11:04 Uhr von Julius_Caesar
 
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@ silence_sux: aber wer sagt das ich latein auch kann? :)
unser lehrer zieht es nämlich vor, mehr über seine jugend als über latein zu sprechen....in so fern ein spannender unterricht :)

nunja...mit einer reliquie verbinde ich ein heiligtum was in irgendwelchen gotteshäusern rumsteht. von daher...
ein wort hat ja teilweise im ursprung eine andere bedeutung (in dem fall im lat.) als man es dann versteht (im deutschen).


nein. natürlich ist es erschreckend (und dementsprechend interessant) wie rasant es sich damals entwickelt hat.
das kommt aber auf den hintergrund an.
wenn man einen npd-ler einem pds-ler gegenüberstellt und beide genau dieses sagen werden sie damit aber etwas anderes meinen (vorrausgesetzt der npd-ler bewundert das damals geschehene (großteil der npd) und der pds-ler ist antifaschist (das sollten fast alle pds-ler sein...))
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22.01.2006 11:33 Uhr von johagle
 
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silence_sux: <<<<Ich empfinde die technische Entwicklung im II. WK auch als sehr interessant, insbesondere was Staustrahltriebwerke angeht - >>>>

Raketen…Echolot … Radar …. Trägheitsnavigation…

All das wäre auch ohne WK2 erfunden worden… aber ohne Militär (im Allgemeinen) wären wir in der technologischen Entwicklung eindeutig zurück…. ob es uns gefällt oder nicht.

Ich frag mich auch in wieweit die „medizinischen Erkenntnisse“ von Mengele & Co in die moderne Medizin bzw in die Militärmedizin eingeflossen sind.

Dazu die Charité…..

<<<Zu Menschenversuchen wurden massenhaft Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge „verbraucht". Auftraggeber waren SS-Institute, Pharmakonzerne, Universitäten und in erster Linie: die Wehrmacht. Diese Forschung wurde in aller Regel von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert - bewilligt von Ferdinand Sauerbruch.>>>

http://www.hu-berlin.de/...

Zur Info… Prof. Dr. Sauerbruch, Chef Charité und einer der bedeutendsten deutschen Medizin-Forscher wird immer wieder gern (wie im Nachkriegsfilm „Sauerbruch - das war mein Leben“) als Widerstandskämpfer gefeiert.
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22.01.2006 11:37 Uhr von Julius_Caesar
 
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in ordnung: :)
deine ausführungen kann ich mal so unterstützen :)
und zu dem latein lernen: woherv weißt du das ich die woche noch ne arbeit schreibe?
von daher wird mir nicht viel anderes übrig bleiben, als zu büffeln...
:)


wünsche noch nen gesegneten sonntag...
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22.01.2006 11:40 Uhr von my_mystery
 
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@ 181818man: gibts bei uns auch immer wieder: http://morgenpost.berlin1.de/...

*gulp*

:-/
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22.01.2006 12:39 Uhr von mk23
 
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hätte ich auch gern gehabt: suche da kann man bestimmt gut drin feiern und es geht nicht so viel zu bruch :)
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22.01.2006 12:41 Uhr von Katatonia
 
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Anmerkung: Die These, das die meisten Dinge auch ohne den Krieg entwickelt worden wäre, halte ich für teilweise falsch. Entwicklungen entstehen immer aus Beweggründen und Ideen heraus, die ohne den Krieg garnicht möglich gewesen wären. Ich kann nicht einen Panzer entwickeln, ohne zu wissen, wofür ich ihn brauche und was er ausmachen soll. Die praktische Erfahrung ist immens wichtig für eine Neuentwicklung. Hätte der spanische Bürgerkrieg damals nicht stattgefunden, wäre die Wehrmacht und Wehrindustrie deutlich weniger effizient gewesen. Und auch die "Feinde" profitierten enorm vom Gegner.

Wie das Ganze moralisch zu sehen ist, steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt. ;)
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22.01.2006 12:52 Uhr von petero
 
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Beängstigender finde ich, dass silence Modelle baut, die erst ab 2000 km/h die volle Leistung entwickeln.

*ans Fenster stürz*

*Rollos runterlass*
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22.01.2006 13:29 Uhr von foxymail
 
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wie mein Vorredner schon sagte: unter Reliquien verstehe ich einfache Hinterlassenschaften.
unter technischem Fortschritt verstehe ich nicht das Juden vergasen, (wie kommt ihr überhaupt darauf, hier gehts um ne bunkeranlage, in der sicher keinerlei juden vergast worden sind), sondern eher die entwicklung von Radar, Funk, Waffen- und Wehrtechnik, Betonbautechnik, Entwicklung der Aeronautik,... viele Dinge, die wir ohne die Kriege leider wahrscheinlich erst viel später oder überhaupt noch nicht entwickelt hätten. Und ich bin gewiß kein Anhänger von irgendwelchen bewaffneten Auseinandersetzungen!
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22.01.2006 15:34 Uhr von danisahne
 
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erst jetzt entdeckt? Ist Frankreich noch so unentdeckt, dass man 60 Jahre lang Gebäude nicht entdeckt oder sind die Bunker unter der Erde?
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22.01.2006 16:41 Uhr von johagle
 
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danisahne: nö... der Bunker steht 50 Meter neben dem Eifelturm.. über der Erde... aber nachdem die Touristen immer aus den Eifelturm schauen blieb er bis jetzt unentdeckt.....
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22.01.2006 18:20 Uhr von BeInspired
 
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@Kampfpudel: Ich für meinen Teil war bereits in der Gedenkstätte Sachsenhausen und unsere Klasse hatte auch das Glück einen Guide zu haben der dort inhafitert war. Es fiel im sichtlich schwer das geschehene zu erzählen und doch sind wir ihm alle dankbar gewesen. Ich sage nicht dass eine Gedenkstätte nicht sehr beeindruckend sein kann, nur stelle ich mir so eine Bunkeranlage auch nicht gerade uninteressant vor.

Bisschen geschmacklos fand ich in Sachsenhausen nur, dass an dem Tag wo wir da waren etliche Bundeswehrsoldaten in shwarzen Mänteln durch die Gegend marschierten. Unser Guide schaute auch etwas irritiert, aber was soll man machen.
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22.01.2006 18:31 Uhr von fritzito
 
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Verzeihung ich wohne schon seit 6 Jahre nicht mehr in Deutschland.Bei vielen hier,kommt es mir vor,als wenn jetzt alle in der BRD Latei sprechen muessen.
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22.01.2006 22:05 Uhr von svarco
 
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Ob die Artilleriebatterie wohl noch funktionierte? Wäre mal interessant zu wissen, ob man damit 60 Jahre später noch ein geschoss hätte abfeuern können... *g*

@danishane
"[...]oder sind die Bunker unter der Erde?"

Das klingt irgendwie so wie die Frage eines touristen, bei einer höhlenbesichtigung: "Ist es in der höhle dunkel...?"

Bunker haben es so ansich unter der Erde zu sein, wobei einem die Games manchmal was anderes zeigen...
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22.01.2006 22:56 Uhr von foxymail
 
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@svarco: das mit dem Geschütz darfst du gerne mal ausprobieren, geh aber bitte weit weg. Ich denk mal staub und rost werden das rohr zumindest etwas zugesetzt haben, ne gründliche reinigung sollte mindestens stattfinden, sonst hastn krepierer:)

wär aber sicher interessant....
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22.01.2006 23:04 Uhr von johagle
 
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svarco: <<<<Bunker haben es so ansich unter der Erde zu sein, >>>>

ja?

http://www.lev2000.de/...
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22.01.2006 23:05 Uhr von johagle
 
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das ist wirklich ein Bunker!
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22.01.2006 23:17 Uhr von svarco
 
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@johagle: Wie paraktisch, dann reicht es ja eine Rakete darauf zu feuern und der Bunker is wech... ;-)

Nein, glaube schon, dass es oberirdische Bunker gibt, aber die überweigende mehrzahl wird wohl aus o.g. Grund unter der Erde sein... *g*
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22.01.2006 23:20 Uhr von darkos79
 
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der Inhalt der Bunker ? Eigentlich müssten die uns den Inhalt der Bunker geben, da dies ein Deutscher Bunker wahr oder ???

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