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Google-Aktien verlieren binnen eines Tages knapp elf Milliarden Dollar an Wert

Nachdem das US-Justizministerium Google zwingen will, Suchabfragedaten zu veröffentlichen (ssn berichtete) und das Konkurrenzportal Yahoo ein enttäuschendes Geschäftsergebnis hingelegt hatte, sank der Wert der Aktie deutlich.

Binnen eines Tages verlor Google knapp elf Milliarden Dollar an Börsenwert. Seit dem 11. Januar dieses Jahres, an dem Google knapp 475,11 Dollar an der US-Börse notiert hatte, sind es sogar 16 Prozent Verlust.

Abzuwarten ist, was Google am 31. Januar in seinem Schlussquartalsbericht für das Jahr 2005 erzählen wird.


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WebReporter: FTD-Premium
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Dollar, Aktie, Google, Milliarde, Wert
Quelle: www.welt.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2006 18:31 Uhr von rheih
 
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Google: Die Aktien von Google sind doch auch viel zu teuer....
Der Preis erinnert an die Neuer-Markt-Blase im Jahr 2000, die dann irgendwann geplatzt ist und am Ende waren viele Aktien nichts mehr wert. Viele Papiere haben sich nie wieder richtig erholt...
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21.01.2006 19:15 Uhr von Hackmeck
 
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Es ist ein Trauerspiel: Google wert sich und verliert an wert, Yahoo!, MSN und AOL kooperieren mit den US-Datenschmutzfinken und kommen ohne Schaden aus der Sache raus:

http://fuckup.twoday.net/...
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21.01.2006 20:18 Uhr von aidzdotnet
 
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nein: ich verkauf meine paar google aktien trotzdem nicht ;)
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21.01.2006 22:26 Uhr von Serinas
 
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datenschutz: Also als Suchmaschinen Nutzer ohne grossen eingriff in die Politik oder in die Geschäfte von Google, sehe ich es doch eher als Positiv wenn sich Google für den Schutz meiner Daten einsetzt.

Klar das ggf wieder 94 % der leute wieder mit den Schultern zuckt und sagt "ich hab ja nix zu verbergen , also schaut doch in meine suchanfragen" ohne zu begreifen das es dabei um nen Präzidenzfall handelt der sicherlich wenn das duchkommt noch weitere Kreise ziehen wird.
Davon aber mal abgesehen gehe ich als Nutzer doch eher zu einer Suchmaschine die meine daten wenigstens zu schützen versucht. Daher kann ich den einbruch der Aktien nicht verstehen. ( ggf ist meine Meinung aber auch nur eher die Ausnahme)
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22.01.2006 01:08 Uhr von Mithandir
 
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@aidzdotnet: Du hättest deine Google Aktien schon vor Wochen verkaufen sollen ,da der Kursverlust vorhersehbar gewesen ist. Nichts ist schlimmer als brachliegendes Kapital ;)
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22.01.2006 02:02 Uhr von Komtess
 
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Tja MSN, AOL und Yahoo haben nur deswegen nicht verloren, weil die Sache unter den Tisch gekehrt wurde.

Hier geht es nicht um "ich habe nichts zu verbergen", sondern um einen mehr und mehr wachsenden Ueberwachungsstaat und das nicht zur "unserer Sicherheit", sondern aus Geldgeilheit unersaettlicher Gierschluender.
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22.01.2006 03:53 Uhr von Gunny007
 
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ja und: google hat sich in 1 1/2 jahren verfünffacht.
google ist immer noch 72 mrd. € wert, dell nur 59
google hat ein kgv von 70
jede mögliche einschränkung in der zukunft wird den kurs einbrechen lassen, da an der börse nur die zukunft gehandelt wird.
die besitzer wollten google für 130 $ an die börse bringen, das war vor 1 1/2 jahren der börse zu viel.
dann kam sie für ca. 90 $.
waren die jungs saudumm oder sind es heute die investoren? 90 $ zu 475 $ in der spitze oder jetzt 400 $?
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22.01.2006 04:15 Uhr von bQbQ
 
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hab noch n paar T-Aktien würde mich zum Tausch bereit erklären.
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22.01.2006 04:48 Uhr von Gunny007
 
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bQbQ: vielleicht in zwanzig jahren, falls es die telekom dann noch gibt, sind sie wieder was wert.
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22.01.2006 14:30 Uhr von Maglion
 
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@Gunny007: wer dumm wra/ist, wissen iwr erst in 5 Jahren.

Eins sollte allen klar sein, aktuell ist Google überbewertet. Der Aktienwert wird zum größten Teil durch evtl. zukünftige Erfolge, die man Google noch zutraut, begründet. Das ganze ist hoch spekulativ und ich denke, dass es wahrscheinlich ist, dass Google die Erwartungen der Investoren nicht erfüllen kann.

Viele User sind doch total angenervt, dass man sich bei den Google-Ergenissen erst seiten lang durch Werbemüll kämpfen muss, bis man die gesuchten Informationen findet. Und ich habe keine Lust in Zukunft noch mehr kommerzielle Suchergebnisse präsentiert zu bekommen. Google wird sehr bald an die Grenzen stoßen und die anderen Produkte sind nichts besonderes - Spielzeug, das es bei anderen schon lange gibt - ich sehe da nichts innovatives, mit dem man den Wert von Google rechtfertigen könnte.

Man sieht ja, dass obwohl Google jede Menge Geld hat, sich die Gewinne nicht so explosionsartik entwickeln, wie der Aktienkurs. Google weiss nicht, wie sie das ganze Geld bei sich sinnvoll einsetzen können - zumindest nicht so, dass die Ergebnisse erreicht werden, die die Börse erwartet.

Klar ist auch, dass Google nichts verlieren kann, nur die Aktionäre können ganz gewaltig auf die Nase fallen.

Und wenn Microsoft Ernst macht und ihre neue Suchmaschine auf den Markt bringt, bei der der User für das Nutzen bezahlt wird, wird es einen knallahrten Preiskampf geben, bei dem nur Google richtig ernsthaft verlieren kann, denn sie haben nur die Suchmaschine. MS wird durch diesenm Preiskampf den Höhenflug von google stoppen, selbst wenn sie selbst dabei nichts verdienen. MS hat den Vorteil, dass sie echte innovative Produkte anbieten, die sich mehr als gut verkaufen - sie müssen von den erträgen der Suchmaschine nicht leben und auch keine Aktionäre befriedigen.

Für mich hat Google bereits den Zenit überschritten, das Suchen wird immer nerviger und ich erwische mich immer öfters, dass ich andere Suchmaschinen nutze, bei denen nicht nur Werbemülllinks als Suchergebnis gebracht werden.

Anstatt auf Google würde ich mein Geld lieber auf ebay setzen.
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22.01.2006 19:24 Uhr von blutherz
 
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dumm ist: wer an der börse ahndelt und diesen ganzn verlogen aktionmarkt damit unterstüzt.
Aktienmarkt is nichts anderes als Lögen,betrügen und Glücksspiel aber alles legaliesiert...wer da mit macht ist selber schuld wenn seine Kohle flöten geht.
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23.01.2006 04:09 Uhr von Gunny007
 
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@blutherz: wer in deinem alter nichts an der börse macht, der versteht nicht viel von dieser welt.

leute wie du, die steigen am zenit ein (milchmädchenhosse), verlieren ihre paar ersparten kröten, und kehren der böre für die nächsten 10 -15 jahre den rücken. und dann machen sie genau den selben fehler wieder.

das größte problem an der börse ist, und ich spreche aus eigener erfahrung, die gier.
an der börse verdient man im schnitt pro jahr 7 - 8 %. zu neuen-markt-zeiten waren 100 % am ersten tag ja schon wenig.
jeder wollte aktien kaufen, keiner wußte um was es überhaupt geht.
die unternehmen sagten: wir werden inn 5 - 10 jahren das erste mal geld verdienen - egal kaufen.

wo würden unsere erneuerbaren energiewerte ohne die börse, ohne ihr wagniskapital stehen.
vielleicht schlechtes beispiel für dich.
genauso könnte ich die biotech-werte nennen. das sind nämlich die werte die erst jetzt, nach einigen jahren an der börse, vielleicht anfangen geld zu verdienen.
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23.01.2006 09:55 Uhr von kersten_boy
 
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würde nicht verkaufen: es ist abzuwarten was passiert, so ist es eben an der Böre manchmal geht es rauf und manchmal eben runter. Deswegen würde ich aber meine Aktien nicht gleich verkaufen sondern ganz ruhig abwarten.
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23.01.2006 09:56 Uhr von zenon
 
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Richtig so: Die Amiaktien sind auch total überbewertet - und irgendwann knallts...
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23.01.2006 10:18 Uhr von Maglion
 
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@Gunny007: Grundsätzlich sollte man Leuten, die gerne in Aktien investieren wollen, aber sich nicht aus kennen und kein interesse haben, sich mit dem Thema intensiv zu beschäftigen, Aktienfonds empfehlen. Bei vernünfigen und relativ sicheren Fonds ist eine Rendite von durchschnittlich 10% durchaus längerfristig realisierbar.

Ich persönlich bin bei den Fonds etwas mehr Risiko eingegangen (DWS Top 50 Russland / Türkei / Asien), da lag die Rendite im Schnitt bei über 35% in 12 Monaten. Allerdings muss man bei slochen Paketen ab und zu ein Auge drauf werfen. Ich habe alle Pakete nach ca. 15 Monaten verkauft und lag bei ca. 43% Gewinn. Das war eine feine Sache, aber das ist eben auch nicht die Regel.

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