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Online-Shop Musicload.de plant eigene Musikflatrate

Der Online-Shop Musicload.de hat für das vergangene Jahr eine überwiegend positive Bilanz gezogen. Die Verkaufszahlen des Portals stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 400 Prozent an.

Susanne Peter, Chefin der Vertriebsseite, will sich allerdings auf den 15,5 Millionen Downloads der Kunden vom vergangenen Jahr nicht ausruhen. Die Seite soll in naher Zukunft eine Musikflatrate erhalten.

Abgeschaut hat sich Peter das Vorhaben von den vergleichbaren Diensten wie Napster und Yahoo!Music, die bereits erfolgreich damit starten konnten. Allerdings stehe der Preis noch nicht fest, so Peter gegenüber dem "Handelsblatt".


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WebReporter: FTD-Premium
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Online, Musik, Shop
Quelle: www.teltarif.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2006 17:51 Uhr von FTD-Premium
 
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Zu erwähnen sei noch, dass z.B. iTunes mit seinem Dienst hier Europa-, wenn nicht gleich Weltweit die Nase vorhat. Denn hier kostet ein Track 0,99 Cent.
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21.01.2006 21:02 Uhr von Tastenkrueppel
 
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Meine Erfahrungen zu einer Musikflatrate: Wer glaubt, man könnte sich mit so einer Musikflatrate MP3s saugen ohne Ende, der irrt. Im Falle Napster sieht es so aus, dass man DRM-geschützte WMAs bekommt, die beispielsweise in meinem WMA-fähigen Autoradio nicht abgespielt werden. Stattdessen erscheint "Protected" im Display. Bei musicload wird das nicht anders sein.

Wer nun auf "das Schweizer Taschenmesser der Audiokonvertierung" namens dbPoweramp Music Converter setzt, um aus den WMAs MP3s zu machen, wird erneut enttäuscht. dMC steigt aus mit der Meldung "Unable to decode file" oder ähnlich.

Wenn man aber ausschließlich am eigenen Windows-Rechner (oder Media-Center) Musik hört, lohnen sich die im Falle von Napster anfallenden 10 € doch. Man könnte das durchaus "Musikverleih zum Pauschalpreis" nennen. Bei spontanen Musikwünschen während einer geselligen Runde im Wohnzimmer durchaus nützlich.

Sehr schade allerdings: das Ganze wird nur unter Windows mit Internet Explorer und Windows Media Player funktionieren. Die breite Masse wirds nicht interessieren. Ich habe nunmal als Anhänger elektronischer Musik nicht viel an rockigen Sachen zu bieten ("Lass uns mal zur Entspannung ein bissl Dimmu Borgir anschmeißen" ;)).

Der Download ging bei mir mit zwei Streams gleichzeitig bei durchschnittlich je etwa 128 Kbyte/sec. zügig durch. Habe zwar DSL 3000 und bin von daher "zu mehr fähig", aber der Datendurchsatz ist in meinen Augen völlig ausreichend. Wer nun einen Weg findet, die DRM-geschützten WMAs in MP3s umzuwandeln hat ruckzuck ein großes Archiv aufgebaut.

Lediglich die Auswahl könnte besser sein. Ich vermisse bei Napster Bands wie beispielsweise "Chemical Brothers" und "Life of Agony", die beide sehr populär sind und fast schon zum Mainstream gezählt werden können.

Just my 2 cents

LG

Tastenkrueppel
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21.01.2006 21:08 Uhr von Tastenkrueppel
 
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UPS: Das mit "Ich habe nunmal al s Anhänger..." gehört eigentlich ans Ende des vorigen Absatzes.

Bei der Gelegenheit ein kleiner Nachtrag: Ich finde 99 cent pro Stück zu teuer. Napster summiert oft den Preis für ein Album anhand der Anzahl der enthaltenen Stücke.

Im Falle des Albums "In Sides" von Orbital sind das 6,93 €. Für 6 cent mehr habe ich seinerzeit das komplette Album (UK-Import) auf nem gepressten Silberling mit Hülle, Cover und Booklet bekommen.

LG

Tastenkrueppel
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23.01.2006 01:43 Uhr von detterbeck
 
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Tastenkrüppel: Zitat: Sehr schade allerdings: das Ganze wird nur unter Windows mit Internet Explorer und Windows Media Player funktionieren. Die breite Masse wirds nicht interessieren.

Wieso? Die breite Masse hat nunmal Win/IE/Mplayer... und ich sag mal, die "Freaks", die mit anderem OS und Software "rumexperimentieren", können sich im Normalfall auch selbst weiterhelfen...

Zitat: Wer nun einen Weg findet, die DRM-geschützten WMAs in MP3s umzuwandeln hat ruckzuck ein großes Archiv aufgebaut.

Einen legalen Weg zum "umwandeln" gibt es nicht. Aber man kann zumindest scheinlegal einen Audiorecorder mitlaufen lassen. Scheinlegal daher, wenn ich kommerzielle Software sehe, die die Playlist vom Mediaplayer ausliest, die Tracks automatisch trennt und gleich unter dem richtigen Namen abspeichert, manche Programme sogar in mehrfacher Geschwindigkeit. Da frage ich mich schnell, ob das wirklich so legal ist.

Abgesehen davon: Eine Musikflatrate ist nicht zum Archiv-anlegen gedacht. Man soll auf Abruf seine Wunschlieder hören können, damit hat man mit den 10 Euro Beitrag bereits viel erhalten. Wer Musik bunkern will, soll sich die Lieder kaufen oder besser die CD, denn das kommt oftmals billiger.

Wer nicht bereit ist, für Musik zu zahlen, braucht sie auch nicht zu besitzen. Musik ist nicht teuerer geworden, früher kostete ein Album 20DM+X, heute 10€+X. Ende der Durchsage ;)
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23.01.2006 10:01 Uhr von zenon
 
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Einfach zu teuer: Bei der Qualität der Stücke und ihrer Beschränkungen, dass sie teilweise nicht mal mehr im Autoradio abgespielt werden können, lohnt das Ganze einfach nicht.
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23.01.2006 23:08 Uhr von Tastenkrueppel
 
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detterbeck: Sorry, das mit dem "die breite Masse wirds nicht interessieren" war eigentlich anders gemeint als ich es schrieb.

Was mich stört ist halt die Tatsache, dass die ganze Chose nur unter Windows funktioniert. Pinguine müssen draußen bleiben. DAS wird die breite Masse aber nicht interessieren. Ich mag halt diesen faschistischen Beigeschmack nicht.

"... Abgesehen davon: Eine Musikflatrate ist nicht zum Archiv-anlegen gedacht. ..."

Das schrieb ich bereits. Es kann auch nicht Sinn einer Musikflatrate sein, dass User sich damit ein großes Musikarchiv anlegen können.

Dass aber selbst gekaufte Stücke und Alben DRM-geschützt sind, find ich unter aller Sau.

"... früher kostete ein Album 20DM+X, heute 10€+X. Ende der Durchsage ;)"

Früher bestand ein Album aus etwas Materiellem (CD / Cover / Booklet / Hülle bspw.). Daher ist es eigentlich fast überflüssig, zu erwähnen, dass die Musikindustrie durch die Bereitstellung von digitalen Daten echte Kosten spart (Produktion der CDs, Layout und Produktion der Drucke, Vertrieb, Lagerung undundund). Dafür ist mir der virtuelle nutzungsbeschränkte Datensalat einfach zu teuer.

LG

Tastenkrueppel

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