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USA: Schäden an AKW nicht gemeldet

Der Betreiber eines AKW in Ohio muss 23 Millionen Euro Strafe zahlen, da er riskante Probleme verschwiegen hat. Dem Verurteilten und zwei Mitangeklagten wurde vorgeworfen, Informationen zu Inspektionen manipuliert zu haben.

Sie wollten damit die Frist für eine neue Sicherheitsinspektion nicht einhalten. Im Frühjahr 2002 entstand dann ein Loch in einem Reaktorbehälter. Über den Austritt radioaktiver Strahlung wurde nichts bekannt gegeben.


WebReporter: Kneißl
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Schaden
Quelle: portale.web.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2006 16:31 Uhr von Kneißl
 
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Ich möchte nicht wissen, wie viele solche Fälle von Vertuschung es weltweit bei AKWs gibt.
Ich denke da nur an Temelin.
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21.01.2006 18:31 Uhr von Phoebe5035
 
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@ autor: du hättest das wort ´atomkraftwerk´ in deiner news wenigstens einmal ausschreiben sollen, soviel platz wäre da ja wirklich noch gewesen. erst nachdem ich im letzten satz die worte "roadioaktiver Strahlung" gelesen habe, konnte ich erahnen was AKW wohl bedeutet.
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21.01.2006 18:38 Uhr von Kneißl
 
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@ Phoebe5035: Sorry!

Da hast du absolut Recht.

Mir selbst ist der Begriff AKW so geläufig, dass ich nicht darauf geachtet habe.
Ich bin aber, jetzt im Nachhinein, ganz deiner Meinung.

Platz hätte ich ja auch noch genug gehabt. ;-))
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22.01.2006 09:09 Uhr von Buster_
 
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Mit Sicherheit kein Einzelfall: Auch in Deutschen Atomkraftwerken werden sicher nicht alle Störfälle gemeldet. Die durchzuführenden Kontrollen wurden ja auch schon, trotz zunehmenden Alter der Anlagen, immer weiter verlängert.
Gewinnmaximierung und Druck auf die Arbeitnehmer werden sicher auch beim Betrieb der, ach so sicheren, Deutschen AKW eine Rolle spielen. Ich kann mir durchaus vorstellen das dabei Risiken bewußt in Kauf genommen werden.
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22.01.2006 10:50 Uhr von af314
 
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Mit Sicherheit ein Einzelfall: Ich bin sicher, ein einziges Mal so was passiert. Wir müssen nicht sofort denken, die alle Atomkraftsmitarbeiter so sind. Zudem finde ich 23 Mio Strafe zu hart. Statt davon könnte Richter eine zwangsweiterbildung oder bestimmte Kurse zu besuchen, um die Gefahr besser zu schätzen. Geldstrafe bring nichts viel, Bildung bring mehr.

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