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Köln: Christopher-Street-Day findet unter neuem Motto statt

Mitte Juli dieses Jahres findet in Köln ein Altstadtfest statt. Den Abschluss bildet der Christopher-Street-Day. Jetzt hat der Kölner Lesben- und Schwulentag e.V. das Motto für den Umzug geändert. Es lautet jetzt: "Andersrum ist (nicht) verkehrt?".

Man will damit gegen die Senkung der Beihilfen für die schwul-lesbische Selbsthilfe in Nordrhein-Westfalen demonstrieren. Die NRW-Regierung will die Mittel um rund 38 Prozent zurückfahren.

Markus Danuser, Vorstand von KLuST, erklärte, dass die Kürzung "ein nicht hinnehmbarer Affront" sei, darüber hinaus sei die schwul-lesbische Selbsthilfe "kein hoch subventionierter Wasserkopf".


WebReporter: rheih
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Köln, Christ, Motto
Quelle: www.wdr.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.01.2006 11:49 Uhr von miramanee
 
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Irrsinnig? Ich finde das ja echt interessant. Da demonstrieren Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und deren Unterstützer gegen Diskriminierung und Ausgrenzung und auf der anderen Seite wollen sie Gelder für Selbsthilfegruppen, was ja beweist, dass sie sich selbst als Hilfebedürftig und ausgegrenzt einstufen bzw. selbst damit diskriminieren.

Natürlich kann man mit irgendeinem Geseiere so tun als wäre das ganz anders, es ändert aber an dem Faktum nichts. Ich frage mich dabei z.B. wie viele Euros der Staat oder die Länder wohl rausrücken würden, wenn ich eine Selbsthilfegruppe gegen die Auswirkungen religiöser Indoktrinationen ins Leben rufen würde. Das ist ja bekanntlich schlimmer. Oder was würden wohl Männer bekommen, die einen Verein gründen, der gegen die Diskriminierung der Frauen angeht, wenn sie behaupten deren Penis sei zu klein?
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23.01.2006 13:01 Uhr von akasumi
 
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nein, nicht irrsinnig es gibt auch selbsthilfegruppen für frauen, dennoch sind sie keine augegrenzten menschen.
ich verstehe, warum sie dagegen demonstrieren.
ich würde mitmachen, wären mir große menschenmengen nicht zuwider.
~aka
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25.01.2006 17:34 Uhr von erztirter
 
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Hmmm: Mal schaun wie sich das auswirken wird. Wie ich den Filz im LSVD&Co einschätze werden vermutlich Jugendgruppen und wirklich emanzipatorische Ansätze plattgemacht während diese ziemlich unsinnigen Kampagnen a la Homoehe und Adoptionsrecht beibehalten werden.

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