20.01.06 09:25 Uhr
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Google soll die Daten der Suchabfragen herausgeben

Dies verlangt das amerikanische Justizministerium. Überprüft werden soll damit unter anderem das seit 1998 bestehende Gesetz "Child Online Protection Act", kurz COPA genannt.

Bisher weigerte sich Google, seine Daten herauszugeben, und will sich auch diesmal dagegen wehren.

Im Gegensatz zu Google sind andere Suchmaschinenbetreiber bereit, mit der Regierung zusammenzuarbeiten.


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WebReporter: Tom111
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Google, Daten
Quelle: www.heise.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2006 03:28 Uhr von Tom111
 
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Erklärung:
Der "Child Online Protection Act" sollte Kinder in den USA davor schützen, mit Pornografie im Internet in Berührung zu kommen.

Meine Meinung: Die Herausgabe der Daten stellt eine Verletzung der Privatsphäre der User dar.
In der Quelle steht leider nicht aus was für Fragmenten sich die Daten der Suchabfrage zusammensetzt.
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20.01.2006 10:30 Uhr von rolf.w
 
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Also: So wie ich das aus der Quelle lese, werden keine personenbezogenen Daten abgefragt, sondern man will wissen, wie oft generell entsprechende Suchen gestartet werden. Dabei will man den Zeitraum von einer Woche überprüfen. Das Google sich da weigert kann meiner Meinung nach nur an der Angst vor verlorengehenden Werbeeinnahmen liegen. Ferner will man ein Sample von einer Million URLs von Google haben.
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20.01.2006 10:46 Uhr von Tom111
 
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@rolf.w: [...]So wie ich das aus der Quelle lese, werden keine personenbezogenen Daten abgefragt[...]

Du bist auf einen guten Weg wenn du nur die IP-Adresse der User hast, und die, so denke ich, ist zu 99% Bestandteil der Suchabfrage. Wie sonst soll Google die Ergebnisse der Suche zurückliefern ?

Alles was eine Behörde von dir braucht ist eine kurze Zeichenfolge und das Zusammenspiel mit dem Provider, und schon können sie dir Sachen über dich erzählen die du selber noch nicht einmal im Unterbewustsein wahrnimmst!

Gruß
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20.01.2006 10:57 Uhr von zottelhaar
 
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ganz einfach ! Es geht hierbei dem dabbelju nur darum rauszukriegen, wer nach ihm in ungebührlicher Weise sucht. Z.Bsp. bush stinks, bush sux.....
Danach werden diese User aufgrund des anti Terror acts ausfindig gemacht und nach guantamo bay verbracht.
Und schon ist der Terrorismus im Netz wieder geringer geworden.
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20.01.2006 11:15 Uhr von rolf.w
 
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@Tom111: "Wie sonst soll Google die Ergebnisse der Suche zurückliefern ?"

Ich denke eher, dass man durchaus eine Statistik hat, in der die Suchbegriffe aufgelistet werden, ohne IP-Adresse. Ich wüsste keinen Grund, warum eine Suchmaschine sich die Mühe machen soll, die einzelnen IPs komplett zu speichern Die ersten 3 Blöcke der IP würden ausreichen um zu sehen von welchem Land/Provider angefragt wurde. Das wäre noch relevant für die Werbung über die Google sich finanziert. Ob aber Lieschen Müller oder Karl Meier gefragt hat ist völlig egal hierfür, zumal die Suchmaschine nicht wissen kann, wer sich hinter der IP verbirgt.
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20.01.2006 11:20 Uhr von Deniz1008
 
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Klaro, durch die IP-Adressen wird jeder ausfindig gemacht der permanent oder irgendwann mal eine pornoseite oder was anderes über internet konsumiert hat.

lol*

mfg

Deniz1008
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20.01.2006 11:27 Uhr von Tom111
 
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@rolf.w: also in Sachen Internet muss du dich ja wohl nochmal Schlau machen.

Die IP-Adresse ist zwingend zur Kommunikation zwischen den Geräten (selbst den Suchmaschinen) notwendig!
Ohne IP-Adresse wüsste eine Suchmaschine, nach einer von dir eingegebenen Suchanfrage, ja gar nicht wohin mit dem Ergebnis.

Also Suchanfrage an>> Google "bin laden ist toll">>> Google an 234.657.6.56 >>> 1 Ergebniss gefunden!

Gruß
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20.01.2006 11:32 Uhr von Tom111
 
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nochmal: im übrigen...... Google ist nicht Telekom!
Ich denke mal nicht dass andersherum Google sich die Mühe macht die IP-Adressen nach einer Suche zu kürzen. Ganz im Gegenteil Google lebt auch nur von Werbung !!! Mit einem "Kürzen" der IP-Adressen nach der Suche würden Sie sich ja ins eigene Fleisch schneiden.

Gruß
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20.01.2006 11:45 Uhr von gentle08
 
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Frage: Was bringt das genze denn der Regierung? Die können dann die Suche einsehen, aber wissen ja nicht, ob vor dem Rechner ein Kind oder ein Erwachsener gesessen hat. Das bekommt man auch mit der IP Adresse nicht heraus.

Und es kann ja nicht daran liegen, daß sie bestimmte Seiten verbieten wollen, denn das wird in den USA ja durch die freie Meinungsäußerung abgedeckt. Pornographie darf also verbreitet werden.

Wo ist also der Sinn?
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20.01.2006 11:58 Uhr von rolf.w
 
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@Tom111: Das ist mir schon klar, ohne IP geht nichts. Die Frage ist aber, wie die Daten in der Statistik gespeichert werden. Und hier ist der letzte Block der IP völlig uninteressant. Man kann sagen 5x bin Laden, 20x Bush, 12x Porno, etc. Oder man schlüsselt das weiter nach den IPs auf. Man kann es so oder so abspeichern.
Der letzte Block der IP ist uninteressant, weil er für die Lokalisierung nicht benötigt wird, also werbeunrelevant ist. Ich habe heute wahrscheinlich eine IP, die hatte gestern noch ein anderer Kunde meines Providers. Man kann auch die IP ganz speichern, lässt aber die Zeit weg. Auch so wäre die IP nicht eindeutig zuzuordnen.
Aus der Quelle geht nicht hervor, was für Daten genau gefordert werden.
Es können personenbezogene Daten sein, das ist richtig. Sie müssen es aber nicht zwangsläufig sein, das ist auch richtig.
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20.01.2006 11:59 Uhr von Tom111
 
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@gentle08: [...]Was bringt das genze denn der Regierung? Die können dann die Suche einsehen, aber wissen ja nicht, ob vor dem Rechner ein Kind...[...]
Dieses Problem sollte ja die COPA lösen.

Es geht denen ja auch "nur" darum "WIE" gesucht wird und "WAS" dabei heraus kommt,..."WER" die Suche ausgeführt hat ist nicht von Bedeutung.

Gruß
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20.01.2006 12:04 Uhr von Tom111
 
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@rolf.w: Tja wie wir beide nun wissen, wissen wir nicht was das für Daten sind. Aber.... warum weigert sich Google dann so energisch die Daten herauszugeben????
Keiner weiß es und wir werden es auch niemals erfahren.

Gruß
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20.01.2006 22:58 Uhr von GG-ournalist
 
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sestsame leute naja die sollten trotzdem freigeben...ob verletzung der privatsphäre oder nich...außerdem wissen die dann doch trotzdem nich wer das eingegeben hat
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20.01.2006 23:06 Uhr von Tom111
 
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@GG-ournalist: diese News ist von heute morgen!
Lies mal hier weiter.

http://shortnews.stern.de/...

Lt. der Quelle werden komplette IP-Adressen und noch mehr gespeichert.

Gruß

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