19.01.06 20:10 Uhr
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Elektronische Fußfesseln in Österreich

Ab heute werden in Österreich versuchsweise elektronische Fußfesseln bei bedingt Strafentlassenen eingesetzt. Die ersten "Anwender" sind Ende 30 beziehungsweise Anfang 50 und leben in Oberösterreich.

Sie wurden wegen verschiedener Delikte zu je etwa drei Jahren Haft verurteilt. Die Fußfesseln sollen gewährleisten, dass sich die beiden zu den festgelegten Zeiten zuhause oder bei der Arbeit befinden.

Der Versuch läuft in Oberösterreich bis Ende Mai und soll dann auf Wien und Graz erweitert werden.


WebReporter: Kneißl
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Österreich, Elektro
Quelle: www.orf.at

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2006 19:41 Uhr von Kneißl
 
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Eigentlich keine schlechte Idee.

Zumindest Verbrecher die einen wirtschaftlichen Schaden angerichtet haben, bekommen so evt. die Möglichkeit den Schaden wieder gut zu machen statt nur ihre Zeit abzusitzen.
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19.01.2006 20:15 Uhr von pulverschmid
 
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Wie läuft die Kontrolle? Sollen die Deliquenten bei Nichteinhaltung der Auflagen dann Stromstöße erhalten? Wohin soll das alles führen?
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19.01.2006 20:39 Uhr von Borgir
 
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schon: eine sehr fortgeschrittene form des überwachungsstaates. find ich komplett daneben, sorry.
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19.01.2006 21:33 Uhr von Hotfox
 
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@ pulverschmid: schon mal was von GPS gehört ? soviel dann zur kontrolle...
und stromstöße bekommt der dann bestimmt nicht, sondern wird von der polizei eingefangen und dann hat es sich gegessen mit freigang, bewährung oder sonstigem.
dann gibt es noch ein paar jahre oben drauf und die sind bestimmt nicht zur bewährung, oder freigang...
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19.01.2006 21:37 Uhr von Hotfox
 
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@ Borgir: was ist verkehrt daran, das die beiden straffälligen ihr eigenes geld verdiehnen, anstatt dem staat auf der tasche zu liegen ?
oder fändest du es besser für die auch noch zahlen zu müßen ?
ich finde die idee garnicht mal so verkehrt, denn die kohle, die die beiden verdienen, die werden sie ganz bestimmt nicht nur für sich alleine verbuchen. wenn österreich da ein wenig schlau ist, müßen die dann auch z.b. wegen der gerichtskosten kohle an den staat abdrücken....
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20.01.2006 07:38 Uhr von zenon
 
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@Borgir: Kann ich dir nur zustimmen, solche Meldungen erinnern mich immer an 1984.
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20.01.2006 08:49 Uhr von Kneißl
 
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1984: Also das finde ich hier nicht ganz passend.

Eher das gegenteil ist ja hier der Fall.
Es geht dabei nicht um freie, unbescholtene Bürger sondern um verurteilte Straftäter, die andernfalls ihre Strafe im Gefängniss absitzen müßten.

Bei Gewaltverbrechern hätte ich da schon erhebliche Bedenken aber bei Leuten, die Schaden angerichtet haben und ihn unter Umständen in dieser Zeit wieder gut machen können finde ich diese Idee auch im Interesse der Geschädigten gar nicht so dumm.

Es kommt hierbei natürlich immer auf die Umsetzung an.

Von Überwachungsstaat oder Freiheitsbeschränkung zu sprechen ist hier schlicht falsch.
Andernfalls wären die Straftäter halt in ihrer Zelle Freiheitsbeschränklt und überwacht.
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20.01.2006 13:12 Uhr von pulverschmid
 
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@Hotfox: Na, mein Kommentar war eigentlich mehr sarkastisch gemeint. Ich kenne mich in dem Millieu nämlich nicht so aus. Ansonsten gibt es aus amerikanischen Anwendung eben genau die von mir genannten Anwendungsvarianten, zu denen es dann auch in den übrigen Ländern nur ein kleiner Schritt wäre. In jedem Fall eine teuflische Sache. Mehr sollte es dazu auch nicht sein.

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