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Mann gab bei einem Erpressungsversuch seinen Namen und seine Kontonummer an

Ein 36-jähriger Mann hat versucht, die Sparkasse Rostock um 50.000 Euro zu erpressen. Er drohte damit, Nahrungsmittel in Supermärkten zu vergiften. Um die Zahlung zu vereinfachen, gab er in dem Erpresserbrief seinen Namen und seine Bankverbindung an.

Das Landgericht in Frankfurt hat das Verfahren gegen den Mann jetzt eingestellt, weil dieser manisch depressiv ist und die medikamentöse Behandlung zum Zeitpunkt der Tat falsch eingestellt war. Zudem befindet sich der Mann in ärztlicher Behandlung.

Für die Zeit, die der Mann in Untersuchungshaft saß, bekommt er aber keine Entschädigung. Dies lehnte das Gericht ab.


WebReporter: Nessy
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Name, Konto, Erpressung
Quelle: www.rhein-main.net

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2006 20:13 Uhr von Nessy
 
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Glaube schon das dieses Urteil richtig ist. Der Typ war nicht ganz bei sich, anders lässt sich das mit der Kontonummer nicht erklären.
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19.01.2006 20:43 Uhr von Lt. Razak
 
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Nett: "Das Landgericht in Frankfurt hat das Verfahren gegen den Mann jetzt eingestellt, weil dieser manisch depressiv ist und die medikamentöse Behandlung zum Zeitpunkt der Tat falsch eingestellt war. Zudem befindet sich der Mann in ärztlicher Behandlung."

Finde ich sehr nett... soviel Vernunft haette ich in Deutschland schon fast nicht mehr erwartet. Vielleicht hatten die Anwaelte auch nur vorhergesagt, das der Prozess verloren werden wuerde, aber ich begnuege mich mal mit der positiven Erklaerung :)
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19.01.2006 21:04 Uhr von Nessy
 
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@Lt. Razak: Finde ich sehr nett... soviel Vernunft haette ich in Deutschland schon fast nicht mehr erwartet. Vielleicht hatten die Anwaelte auch nur vorhergesagt, das der Prozess verloren werden wuerde, aber ich begnuege mich mal mit der positiven Erklaerung :)

gebe dir recht !!!
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19.01.2006 21:09 Uhr von Vampy32
 
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Umpf / ÜberFax: Irgendwie musst ich grad an diese Faxseite denken die mir mal ein Kumpel geschickt hatte.
Vieleicht kennts ja jemand - Das hat genau die gleiche Qualität:

Faxseite: zu sehen ein Revolver und folgender Text:
"Das ist ein Überfax! Faxen Sie sofort Ihr gesamtes Geld an folgende Nummer: xxxxxxx"

Das Problem ist wie man solche Typen einschätzt. Als Scherzkeks oder als echten Erpresser der dann seine Drohung wahr macht.
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19.01.2006 22:02 Uhr von Lt. Razak
 
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Vampy: Nette Anekdote. Von dem Ding habe ich auch noch nie gehoert :)

Bei dieser Rate wird irgendjemand mal einen Haufen dieser Scherzkekse als Geisel nehmen und hinrichten weil er stocksauer ist... Lidl will ihn einfach nicht ernstnehmen :P
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19.01.2006 22:14 Uhr von Katerle
 
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Urteil richtig :-): man hat doch gesehen, wie es um ihn steht. Kein normaler Bankräuber würde freiwillig seine Daten geben. Das er es gemacht hat, kam ihm ja zugute.

Der Staat hat gespart und diesmal auch an der richtigen Stelle. Der Mann geht in die Geschichte ein. Die der schrägsten Bankräuber. :o)
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19.01.2006 22:54 Uhr von Jepi123
 
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Trick? Wer weiss, wer weiss...... Da steckt bestimmt ein Trick dahinter...... :-))
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19.01.2006 23:48 Uhr von bananasplit
 
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Wieso nicht möglich? Nehmen wir an, das konto und der Name ist gefälscht oder läuft über einen ahnungslosen Strohmann, dessen konto geknackt wurde. Von dessen Konto wird das geld sofort an die nächste Bank transferiert und dann gleich nochmal. Sagen wir nach der 20. überweisung landet das geld in brasilien oder einem Staat mit keinem auslieferungsvertrag oder ohne interpolmitgliedschaft. Geld abheben und tschöö! Müsste man natürlich noch komplizen haben und es muss während geschäftszeiten geschehen(sonst wird der auftrag nicht sofort erledigt). Na wär das nicht ein möglicher plan?

*kreative Phase beendet*
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21.01.2006 16:51 Uhr von Nessy
 
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@bananasplit und @Bleissy: redet nur weiter.....ich höre zu.....falls sich was ergeben sollten.....

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