19.01.06 18:20 Uhr
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Kenianer hungern trotz großzügiger Spenden

Mehr als zwei Millionen Menschen leiden im Norden von Kenia an Hunger, obwohl im westlichen Teil des Landes die Getreidesilos überfüllt sind und der Mais schon verrottet. Es kann deshalb auch kein Mais mehr von den Bauern verkauft werden.

Der amtierende Präsident Mwai Kibaki hat diesen Zustand ein nationales Desaster genannt und das Ausland um Hilfe gebeten. Die bald eingetroffenen Hilfsgüter fanden sich aber nach kurzer Zeit in Geschäften wieder.

Viele Notleidene beteuerten, dass bei ihnen keine Hilfe angekommen sei. Das lässt die Vermutung aufkommen, dass in diesem Land die Kabinettsminister wieder einmal die Notlage ausnützen und ihre eigenen Taschen füllen.


WebReporter: frieden
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Spende, Kenia
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2006 17:29 Uhr von frieden
 
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Schlimm ist das. Kann es in Afrika nicht mal eine richtige Führung geben. Wieviele Menschen schon wegen korrupten und militanten "Präsidenten" sterben mussten ist wirklich ein sehr trauriges Kapitel der Menschheit.
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19.01.2006 18:41 Uhr von amtrak
 
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Hilfe zur Selbsthilfe: Ich habe zufälligerweise heute einen Artikel im Focus gelesen, der sich mit diesem Thema beschäftigt.
Es ist mittlerweile so, dass die armen Leute da unten sich voll und ganz auf die Lieferungen der WHO verlassen. Sie warten einfach vor den Lagerhäusern auf die nächste Lieferung und tun sonst nichts. Früher war es so, dass bei einer Hungersnot das Vieh geschlachtet wurde um so die Familien zu ernähren, heute braucht man das nicht mehr, da ja eh Lebensmittel kommen. Dadurch wird das Vieh mehr (der Preis für eine Braut ist bereits nach oben geschnellt - weil eben so viel Vieh vorhanden ist) - das braucht natürlich mehr Weideflächen = weniger Anbauflächen .....
Das Mais im Norden vergammelt, liegt an der fehlenden Infrastruktur. Der Transport in den Süden würde um einiges mehr kosten, als auf die Lieferungen zu warten, bzw. die Lieferungen zu verteilen.
Hier versagt klar die WHO. Es darf meiner Meinung nach keine Lieferungen in dem Umfang mehr geben. Die Menschen müssen wieder lernen selbst zu überleben (natürlich sollte es Hilfen geben, Hilfen zur Selbsthilfe !!!)
Wenn man dem Menschen zu viel Arbeit und Verantwortung abnimmt, verliert er die Überlebensfähigkeit.

Leider gibt es den Artikel online nicht, aber ungefähr kommt auch ein anderer Artikel dahin:
http://www.welt.de/...

Grüße
amtrak
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19.01.2006 21:24 Uhr von Borgir
 
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unfassbar: bald muss man seine spende persönlich vorbei bringen, dass man auch wirklich sicher sein kann, dass sie dort ankommt wo man denkt dass sie hin soll. unglaublich.
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19.01.2006 21:25 Uhr von Jimyp
 
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@amtrak: Genauso sieht es aus! Die Einstellung der Hilfen in diesem Umfang fordern auch schon einige afrikanische Wissenschaftler!
Jemand, der sich nur von anderen abhängig macht und nur auf deren Hilfe wartet, wird sich nie selbstständig versorgen können.
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20.01.2006 02:21 Uhr von Da_Mastermind
 
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hmmm: schon mal dran gedacht, das die sich die leute mit absicht so "halten" ??? bloß kein fortschritt dort, die welt bekriegt sich schon genug *mir_wird_schlecht*

hilfe zur selbsthilfe, was anderes funzt eh nicht!!! oder will hier jemand behaupten, das die da "unten" nicht den selben standart wie wir hier haben dürfen (am besten noch mit der terorrismuskeule schwingen, dann scheißen... ach ihr wisst es doch eh alle *rolleyes*)

verdammt, ich will richtige smilies hier haben....

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