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Kalifornien: Eltern lassen Kreationismus im Unterricht vom Gericht verbieten

In Kalifornien erreichten elf Eltern mit ihrer Klage, dass an der Schule in Lebec kein Kreationismus mehr unterrichtet werden darf. Die Bildungseinrichtung war damit einverstanden, den Kurs "Philosophy of Design" ganz vom Lehrplan zu streichen.

Eine Pfarrersfrau führte die Kinder in die bibeltreue Schöpfungslehre ein. Sie müsse von Gott aus die Schüler in den Bereichen Astronomie und Bibel lehren, lautete ihre Berufung. Die Frau erzählte ihren Schülern, dass der Mensch aus einer höheren Intelligenz hervorgehe.

Der Kreationismus sollte ursprünglich eine Alternative zur Evolutionslehre bilden. Der Kurs hat jedoch gegen die Verfassung verstoßen, weil Staat und Kirche nicht getrennt wurden. Dieser Ansicht war man auch an den Schulen von Pennsylvania.


WebReporter: Katerle
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Gericht, Eltern, Kalifornien, Unterricht, Kreationismus
Quelle: www.spiegel.de

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38 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2006 11:18 Uhr von supermeier
 
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Endlich: mal was vernünftiges aus Amiland.
Fragt sich nur wann Dabbelju Truppen schickt um die Abweichler aufzumischen.
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19.01.2006 12:30 Uhr von pippin
 
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Wurde aber auch Zeit das mal endlich jemand diesen Kreationisten die Schranken aufweist.

Man kann sich ja über die Evolutionstheorie streiten, es ist ja schließlich "nur" eine Theorie!
Aber wenn man die "Argumente" der Kreationisten hört/liest, dann kann man nur erschreckt mit dem Kopf schütteln.
Ich frage mich immer, wie solche Leute mit der realen Realität klar kommen.
Man muss doch ordentlich einen an der Murmel haben, wenn man die Idee des Kreationismus ernsthaft befürwortet.

Bleibt zu hoffen, dass es Schule macht und auch in anderen US-Bundesstaaten, die Kreationismus auf dem Stundenplan haben, Eltern erfolgreich dagegen klagen.
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19.01.2006 12:58 Uhr von Mark_Aurel
 
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Falsches Signal! Ich bin, wie viele hier im Osten, auch Anhänger des Intelligent Design. Und finde es falsch den Kreationismus-Unterricht zu verbieten. Kein normaler Mensch kann doch ernsthaft an den Darwinismus glauben. Dafür spricht einfach zu vieles dagegen. Wir sind auch dafür den Unterricht an deutschen Schulen zu überdenken und werden, weil Wir die besseren Argumente haben, es am Ende auch schaffen!
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19.01.2006 13:03 Uhr von ofstone
 
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@aurel: "weil Wir die besseren Argumente haben, es am Ende auch schaffen!"

Genau - Und wer es wagt Gegenargumente zu bringen wird verbrannt !!
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19.01.2006 13:05 Uhr von vst
 
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mark aurel: falsch? wieso? was habt ihr in eurem glauben, dass man ihn in der schule lehren müsste?

und widersprüche gibt es bei euch mehr als bei darwin.
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19.01.2006 13:15 Uhr von Bethany
 
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Ich glaube an den Darwinismus: Für mich ist der Keationismus der Weg zurück ins Mittelalter.
Sie stellt alle Erkenntnisse der Forschung auf den Kopf mit behauptungen wie etwas "Wie sehen entfernte Sterne weil die Lichtgeschwindigkeit in der Vergangenheit schneller war."

Also bitte, das kann doch niemand ernst nehmen.
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19.01.2006 13:20 Uhr von ofstone
 
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bethany: "Ich glaube an den Darwinismus"

Ich natürlich auch. Genauso wie ich daran glaube, dass man atmen muss um zu leben oder dass es gefährlich ist sich von einem Auto überfahren zu lassen.
Ist das für Kreationismusgläubige eigentlich auch Teufelszeug ??
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19.01.2006 13:24 Uhr von Amos
 
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bethany: die "alterung" physikalischer konstanten wird von physikern und kosmologen nicht gänzlich ausgeschlossen.

das ändrt aber nichts an der tatsache dass der kreationismus humbug ist. der darwinismus ist im gegensatz dazu durch unzählige indizien belegt.
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19.01.2006 13:29 Uhr von Zuckerfrei
 
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Hehe: Irgendwie kam mich auch als erstes "Na endlich!" in den Sinn.
Ich meine - das wichtigeste Argumente gegen den Darwinismus ist doch wohl immer noch das "Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es so banal ist.". Meiner Erfahrung nach ist es leider immer noch die traurige Realität, dass viele Menschen alles leugnen, was sie sich nicht "vorstellen" können. Entsprechend werden dann vorstellbarere Ersatzinterpretationen gesucht/erfunden die das eigene Weltbilf schöner ergänzen. Naja - jedem das seine - so lange er es für sich behält ;)
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19.01.2006 14:20 Uhr von annyong
 
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na ja schlimm genug, dass die kreationisten so fanatisch zu werke gehen....man sollte aufpassen, dass es ihnen die darwinisten nicht gleichtun.

"durch unzählige indizien belegt." sowas ist doch zum beispiel eigentlich schon ein widerspruch in sich.

und, um keine missverständnisse aufkommen zu lassen, selbstverständlich steht das konzept der evolution völlig außer frage.....aber wer sagt denn, dass sich nicht beide "theorien" nicht auf eine bisher unbekannte art und weise vereinbaren lassen.

darwin wusste auch nicht alles.
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19.01.2006 14:56 Uhr von Quarium
 
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bravo: bravo! endlich mal eine positive entscheidung in amiland. es grenzt schon an grobe ignoranz die evolutionstheorie heute noch anzuzweifeln, denn es gibt mittlerweile unzählige beweise dafür.dieser kreationismus ist echt der tod für jedes wissenschaftliche forschen, aber wenn die amis meinen sich ihren führenden platz in der forschung selbst zu zerstören, dann bitte.
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19.01.2006 15:20 Uhr von thetdk
 
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Beten werde cih für euch alle in meinem Gebet an das Flying Spaghetti Monster....

http://de.wikipedia.org/...
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19.01.2006 16:22 Uhr von pippin
 
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@mark_aurel: Na dann rück doch mal ein paar Eurer "Argumente" raus!
Dürfte bestimmt lustig werden ;-)
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19.01.2006 17:19 Uhr von philbird
 
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Mal etwas wissenschaftliches dazu Einfach mal lesen...

http://www.heise.de/...
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19.01.2006 19:48 Uhr von schniels
 
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aha, habs ichs doch gewusst, sowas wie evolution findet in amerika nicht statt.nagut, ein land mit arnie als gouvernator, bush als präsi und vielen bornierten christen.

bald ist ja wieder hurrikan saison, also: time to meet your maker, american retards
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19.01.2006 23:54 Uhr von terestric
 
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@Marc-Aurel: Wieso sollen die Menschen im Osten den öfter an ID glauben als in anderen Teilen unseres Landes? Ich kann Dir nur empfehlen, dich mit beiden Varianten vorurteilsfrei auseinanderzusetzen. Mit dem nötigen Wissen und Intellekt wird Dir schnell klar, was für einen Quatsch Du hier schreibst. Wenn Logik und Wissen durch Glauben ersetzt werden, sind Manipulation und Mißbrauch nicht weit. Willkommen im Mittelalter!!!

Und Sie dreht sich doch....
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20.01.2006 00:21 Uhr von Teppichratte
 
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Ich denke. das alles hat etwas damit zu tun, dass die Menschen wieder verzweifelt nach guten Wundern suchen, gerade in einem Land, dass von seinem Präsidenten in einen Krieg getrieben wurde und der nächste schon vor der Tür steht.
Dazu das Trauma ausgelöst durch diesen grauenhaften Anschlag.
Da wäre es doch schön, wenn der Ursprung nicht so ein ekliges Tierchen, sondern ein schönes Glitzerwunder.
In der größten Not hatten die Menschen immer schon den größten Bedarf an Aberglauben, vielleicht reagieren sie ja so auf ihre Not, die Gewissheit, dass die Menschen sich mit der Zeit selbst ausrotten werden.
Wenn es am Anfang ein Wunder gab, dass gibt es vielleicht am Ende auch noch eins.
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20.01.2006 02:24 Uhr von Kampfpudel
 
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Bevor hier alle auf denen herumhacken, die nicht nur an Realismus und Materialismus glauben: Der Darwinismus ist auch nur eine spätere Interpretation der Erkenntnisse, die Darwin zu seiner Zeit gemacht hat. Man muß sich schon genauer mit Darwin auseinandersetzen, um festzustellen, daß auch Darwin nicht alles so gesagt und gedacht hat, wie es heute dargestellt und gelehrt wird. Er hat auch seine eigenen Erkenntnisse angezweifelt, ist aber durch die Neuartigkeit seiner Theorie dermaßen gehuldigt worden, weil sich daraus ein völlig neuer Wissenschaftszweig bilden konnte. Und daß Wissenschaft nicht nur zur Vermehrung vorhandenen Wissens dient, sondern auch Lobbyismus fördert, ist hinlänglich bekannt.

Und wer da von unzähligen "Beweisen" der Evolutionstheorie redet, sei an dieser Stelle herzlichst ausgelacht, da eine bewiesene Theorie keine Theorie mehr ist, darum bitte ich um die Einigung auf ein neues Wort, z.B. Evolutionsgesetz. Klingt doch gut, oder? Warum liest man dieses Wort nur nirgendwo? Na ja, ohne Worte.

Ich bin kein Verfechter des Kreationismus, aber genauso verlange ich eine Gleichberechtigung anderer Weltanschauungen, solange man sich nicht auf ein einheitliches, wissenschaftliches und für jeden(!) Menschen nachvollziehbares Konzept einigen kann.

Zuletzt möchte ich noch auf den Energieerhaltungssatz verweisen, einem Fundament der Naturwissenschaft, der auf ein abgeschlossenes System aufbaut. Ich rufe hiermit alle selbsternannten Naturwissenschaftler auf, mir zu erklären, wie man von einem abgeschlossenen System reden kann, das sich im Gravitationsfeld der Erde befindet. Viel Spaß beim Erklären, wo doch Wissenschaft so logisch und wahrheitsgemäß sein soll.

Ein Zweifler

P.S. Warum wurde eigentlich der Film "Gott würfelt nicht" vom Sendeplan der Öffentlich-Rechtlichen gestrichen, handelt es sich um unerwünschtes Gedankengut, oder welchen Grund gibt es, Andersdenkenden den Zugang zur Öffentlichkeit zu verwehren?
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20.01.2006 04:33 Uhr von muschel23
 
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@Mark_Aurel: Glauben kann jeder, was er will, solange er nicht versucht seinen Glauben, wie in diesem Fall unschuldigen Kindern aufzuzwingen.
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20.01.2006 06:21 Uhr von Ronin3058
 
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Theorie Was hier einige nicht kapieren:
Eine wissenschaftliche Theorie ist die wahrscheinlichste Lösung.

Die Erde ist eine Kugel - Theorie
Die Erde dreht sich um die Sonne - Theorie
Alles fällt nach unten - ja die Gravitation ist auch nur eine Theorie!

zweifelt jemand daran?
Es sind doch alles nur Theorien...
Nur weil sie noch nicht falsifiziert worden sind.
Alles nicht im letzten Schluß endgltig beweisbar!
Die Planeten könnten sich auch in Epitrochoiden Bahnen um die Erde bewegen, die Sonne in einer Kreisbahn.
Alle Fotos der Astronauten könnten Spiegelungen einer Erdscheibe sein.
Und Gravitation?
Warum fällt etwas hier in eine andere Richtung auf den Boden als in Australien?
Warum stehen Australier auf dem Kopf?!?
Kann ich mir nicht vorstellen ;)


Ach ja...
Die EvolutionesTHEORIE ist auch noch nicht falsifiziert...

Da macht es sich ID sehr leicht - sie ist nicht falsifizierbar, da sie alles auf einen nicht beweisbaren Schöpfer bezieht.
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20.01.2006 07:05 Uhr von chaotic
 
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noch mehr, was man lesen sollte: vor allem, wenn man an Intelligent Design glaubt:
http://www.theshrubbery.com/...
Unintelligent Design (s. link) macht für mich viel mehr Sinn.
@mark_aurel und alle, die ID gut finden. Bitte durchlesen (auch wenn es englisch ist)

Ich habe nichts dagegen, ID oder "Philosophy of Design" (wie sich der Kurs nennt) zu unterrichten. Aber bitte im richtigen Fach. Das richtige Unterrichtsfach für diesen Kurs ist der Religions- oder Ethikunterricht. Philosophien haben in naturwissenschaftlichen Fächern nichts zu suchen, dort sind nur wissenschaftliche Theorien (wie z.B. Graviatation, Evolution, Erde dreht sich um Sonne) angebracht.
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20.01.2006 09:54 Uhr von adsci
 
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Evolution, Kreationismus: irgendwie scheint kaum einer wirklich zu begreifen was es mit den beiden begriffen auf sich hat.

es geht dabei einfach nur um die frage, ob es einen gott gibt, der für unser dasein zuständig ist, oder ob die komplexität und ordnung des lebens alleine aus dem "nichts" entsprungen ist.

auch wenn man durch gott das problem nur "verlegt" (wer hat gott erschaffen?) ist die zweite möglichkeit, dass alles per zufall aus dem nichts kam ebenso zweifelhaft.

ansonsten ist die biblische schöpfungslehre sicher keine wissenschaftliche dokumentation für die sie manche halten. die menschen die sie geschrieben und für die sie vor allem gedacht war waren einfache altertümliche menschen.

ob die "tage" der schöpfungsgeschichte wirklich 24h tage waren und wie lange jeder einzelne gedauert hat ist eine frage, die wir nicht klären können.
ob der mensch sich tatsächlich aus affen entwickelt hat ist aber auch noch lange nicht bewiesen. wir haben nur tiere gefunden die uns ähnlich sind. das wars.

ich persönlich habe beide theorien kennen gelernt und kann nicht sagen welche stimmt. in beiden seiten stören mich manche dinge gewaltig, weil sie einfach nicht so passiert sein können oder nur sehr unwahrscheinlich.

aber ich weiss dass es nicht von wirklich viel schlauheit zeugt auf unserem heutigen wissensstand eine theorie von beiden völlig auszuschliessen.
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20.01.2006 11:57 Uhr von mucknog
 
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Glauben? Im Biologie Unterricht sollen Fakten den Schülern vermittelt werden. Der "Glaube" gehört in den Religionsunterricht. An die Evolutionslehre "glaubt" man nicht, sondern bestätigt sie durch wissenschaftliche Studien und Forschung. Das "Intelligent Design" hat genauso wenig mit Fakten zu tun wie der Glaube an das "Flying Spagetti Monster". Meinetwegen können die ewig gestrigen gerne glauben, dass wir aus einem Überraschungsei geschlüpft sind. Aber in einem wissenschaftlichen Fach hat das absolut nichts zu suchen!
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20.01.2006 11:59 Uhr von docx
 
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Ein Mythos geht um die Welt: Der Mensch stammt nicht vom Affen ab.

Menschenaffen und Menschen haben nur die selben Vorfahren.


Mensch
/
Vorfahre
\
Affe
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20.01.2006 12:47 Uhr von eisbeer
 
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Kampfpudel: Kampfpudel macht einen richtigen Ansatz, der aber de facto irreführend und eigentlich auch falsch ist.

"Der Darwinismus ist auch nur eine spätere Interpretation der Erkenntnisse, die Darwin zu seiner Zeit gemacht hat. Man muß sich schon genauer mit Darwin auseinandersetzen, um festzustellen, daß auch Darwin nicht alles so gesagt und gedacht hat, wie es heute dargestellt und gelehrt wird. Er hat auch seine eigenen Erkenntnisse angezweifelt, ist aber durch die Neuartigkeit seiner Theorie dermaßen gehuldigt worden, weil sich daraus ein völlig neuer Wissenschaftszweig bilden konnte."

Jap, Darwin sagte selbst, dass er das nicht glauben kann und brachte stets Gott mit dieser Hülle und Fülle von einzigartigem Leben, dass wir auf unserer einmalig schönen Erde haben in Verbindung. Er zweifelte also seine eigene Theorie an.

"Und daß Wissenschaft nicht nur zur Vermehrung vorhandenen Wissens dient, sondern auch Lobbyismus fördert, ist hinlänglich bekannt."

Das halte ich für eine überflüssige, unterschwellige Behauptung, die hier nichts zu suchen hat und dich (auch für mich) in eine "krumme" Ecke stellt. Was willst du damit überhaupt sagen?


"Und wer da von unzähligen "Beweisen" der Evolutionstheorie redet, sei an dieser Stelle herzlichst ausgelacht, da eine bewiesene Theorie keine Theorie mehr ist, darum bitte ich um die Einigung auf ein neues Wort, z.B. Evolutionsgesetz. Klingt doch gut, oder? Warum liest man dieses Wort nur nirgendwo? Na ja, ohne Worte."

Ich glaube, hier meint niemand "Beweise", dieses Wort wird von den meisten missverständlich und falsch anstelle von "Bestätigungen", bzw. (hyperkorrekt) "Nichtfalsifizierungen" verwendet. Eine Theorie beschreibt eine Beobachtung. Deckt sich eine Beobachtung der gleichen Sachlage nicht mit der vorher gefassten Theorie, so ist diese Theorie automatisch und sofort falsch. Dann macht man eine neue Theorie, die die neue Beobachtung "miterklärt", bzw. dieses versucht. Usw. usf. Und je mehr dieser Refalsifizierugnen eine Theorie durchmacht, bzw. je mehr Beobachtungen sich mit ihr decken, desto besser wird sie.

Und jeder Anhänger des ID muss doch gestehen, dass sich die Beobachtungen, die wir ständig in unserer Umwelt machen, sich (nahezu!) perfekt mit dem ständig erweiterten Gedankenmodell Darwins decken. Diese Theorie beschreibt also ziemlich gut unsere Beobachtungen.

Selbstversändlich heisst das nicht, dass diese Theorie stimmt. Denn das wäre ein Paradoxon, wie Kampfpudel richtig gesehen hat, denn dann wäre es keine Theorie mehr. Uns wie wir alle wissen, heisst es immernoch "EvolutionsTHEORIE". (Wo taucht eigentlich das Wort Theorie im ID auf)?

Das ist ja das Problem an der Sache. Es kann sein, dass es noch mehr Theorien zur Entwicklung des Lebens auf Erden gibt, aber erstens würde diese blass gegenüber Darwins aussehen, und zweitens lasse ich sie jetzt mal aus: Wir haben zwei Gedankenmodelle (eines davon nennt sich Gottseidank (habe ich grade "Gott" gesagt?) "Theorie". Und das andere sagt, diese "Theorie" sei falsch, bzw. es beansprucht für sich Richtigkeit. Wo wir wieder beim Paradoxon wären.
Das eine beansprucht Richtigkeit, dass andere hält sie
für Wahrscheinlich. Grob fahrlässig!

Ich kann von mir nicht behaupten, dass ich ein "Anhänger" dieser Theorie wäre, dazu kenne ich mich zu wenig damit aus, aber ich ziehe in meiner Weltanschauung die Evolutionstheorie dem Intelligent Design vor, denn dort habe ich - ja, das Unwort - "Beweise".

Jeder muss für sich selbst denken, was er für richtig hält, aber im Endeffekt hat eine so löchrige und auf Religion begründete Sache wie ID am wenigsten etwas im Biologieunterricht zu suchen!

Übrigens denke ich, es gibt eine höhere Macht, die sowas wie die Initialzündung war, mehr aber auch nicht. Der Rest war - tja - Zufall? Es gibt Anhänger des ID, die diese "schwächste Form" des ID vertreten, aber meines Wissens sind das nicht viele.

"Zuletzt möchte ich noch auf den Energieerhaltungssatz verweisen, einem Fundament der Naturwissenschaft, der auf ein abgeschlossenes System aufbaut. Ich rufe hiermit alle selbsternannten Naturwissenschaftler auf, mir zu erklären, wie man von einem abgeschlossenen System reden kann, das sich im Gravitationsfeld der Erde befindet. Viel Spaß beim Erklären, wo doch Wissenschaft so logisch und wahrheitsgemäß sein soll."

So und jetzt sagst du uns noch, wo da der Widerspruch ist und dann können wir selbsternannten Stümperwissenschaftler uns darüber den Kopf zerbrechen.

Schöne Grüße,
C. J.

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