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Nigeria: Todesdrohung gegen Ölförderer

Im Delta des Niger wird das Öl gefördert, das Nigeria zum siebtgrößten Exporteur der Welt macht, doch seit Jahren schwelen dort Konflikte, die erst vor wenigen Tagen wieder eskalierten, wobei es zahlreiche Tote gab (ssn berichtete).

Grund sind die massiven Umweltschäden und die Vernachlässigung der Delta-Region, deren Bewohner nichts von dem Reichtum haben, der dort gefördert wird. So kämpfen sie immer wieder gegen die Zentralregierung, die Ölförderer, aber auch untereinander.

Kriminelle und politische Motive verschmelzen oft und die Regierung schlägt ebenfalls brutal zu. Rebellen haben jetzt die Ölarbeiter gewarnt, ab dem 1. Februar würden sie aggressiver vorgehen: "Verlasst unser Land oder ihr werdet hier sterben."


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WebReporter: snickerman
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Nigeria
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.01.2006 11:50 Uhr von snickerman
 
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Und schon die bisherigen Angriffe halfen mit, die Ölpreise wieder in den Steigflug zu befördern, denn die Panik an den Ölmärkten scheint unterschwellig immer greifbar zu sein. Bitte lest Euch die sehr umfangreiche Quelle durch, in der noch viele Hintergrundinformationen stecken!
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18.01.2006 12:02 Uhr von ciaoextra
 
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Shell: plant seit einer Woche, sich von der Ölförderung in Nigeria zurück zu ziehen. Sollte dies eintreffen, dürften die Öl- und Benzinpreise wirklich explodieren, da Nigeria der größte Ölproduzent Afrikas ist.
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18.01.2006 13:15 Uhr von schwabenzicke1234
 
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geht: mal nach riverstate in niga. erschreckend was shell und kionsortien mit der natur angestellt haben. die ölmafia mit ihren haussa-priveligierten in abuja, ein paar korrupte stammesfürsten und die konten in der schweiz, da ist es verständlich dass irgendwann der bevölkerung die hutschnur platzt.
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18.01.2006 15:12 Uhr von buckowitz
 
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Ja wollen die: denn auch in die EU?

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