17.01.06 17:18 Uhr
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Fußball-WM 2006: Fifa lässt alles im Hinblick auf Namensschutzrecht checken

Jegliche Form von Hinweisen auf Produkte, die Fußball-WM-Begriffe tragen, lässt der Weltfußballverband Fifa auf das von ihm geschützte Namensrecht hin prüfen. Abmahnungen erhielten Firmen, die ohne Erlaubnis mit "WM 2006" werben.

So bekam eine Trinkflaschen-Firma in Unterfranken, die mit "WM 2006" auf ihren Flaschen Werbung machte, einen "bösen Brief" von der Fifa. Selbst eine Nachbildung des Fifa-Pokals in Form einer Pfeffermühle kam ins Fadenkreuz der Kontrolleure.

Aufpassen müssen Geschäftsleute, die indirekt mit der WM werben wollen. So ist es Bäckereien erlaubt, mit "unser Brot zur WM" zu werben, aber es darf nicht "WM 2006-Brot" genannt werden. 20 Beobachter spähen allein in München nach Verstößen aus.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Fußball, WM, Name, FIFA
Quelle: www.tz-online.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.01.2006 17:44 Uhr von DStroya
 
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naja eigentlich in ordnung, so lange sie nicht anfangen es so kleinlich zu machen wie bei den website-abmahnungen die wegen lapalien teilweise utopische summen fordern ohne vorwarnung.
ich finde "wm 2006" ist durchaus allgemein genug formuliert... was ist z.B wenn 2006 zufällig auch die Weltmeisterschaft im Sitzfußball stattfindet?! dürfen die ihre veranstaltung dann nicht wm 2006 nennen?
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17.01.2006 18:16 Uhr von no_trespassing
 
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@DStroya: Ich finde Deinen Beitrag ziemlich widersprüchlich!

Einerseits findest Du es in Ordnung, andererseits sprichst Du genau das Problem der allgemeinen Formulierung der Marke "WM 2006" an.

Damit Du mal einen Überblick bekommst:

Es findet auch die Hockey WM 2006 in Mönchengladbach statt. Die Veranstalter dürfen nicht mit WM 2006 werben! Keine T-Shirts, nichts!

Eine Webseite mit dem Titel WM 2006 würde ich nicht starten, ohne viel Geld für gute Rechtsleute zu haben.

Ferrero darf seine Hanuta- und Duplo-Sammelbilder nicht mehr mit WM 2006 bewerben und herausgeben.

Und weitere irre Begebenheiten:

a) Mercedes ist nicht Hauptsponsor, dafür Hyundai.
Da Hyundai keine Busse herstellt, müssen jetzt Mercedes-Busse gechartert werden und die Mercedes-Sterne herausgerissen werden.

b) Geldautomaten, die in einem bestimmten Umkreis von Stadien sich befinden müssen das Firmenlogo (z.B. Nixdorf, etc.) überklebt bekommen.

und noch etliche solcher Aktionen.

Möglicherweise wird der BGH diesen restriktiven Markenschutz kippen, aber vor der WM wird das wohl nix mehr. Und damit hat die FIFA ihr Ziel sowieso erreicht.
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17.01.2006 20:08 Uhr von user31085
 
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Geld regiert die Welt! Wie man mal wieder sieht es es garnicht mehr ums Fussball sondern nur ums geldmachen!
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17.01.2006 22:07 Uhr von my_mystery
 
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Checkt Eure Auto-Nummernschilder **-WM 2006 hat schon verloren !

*muharrr*
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18.01.2006 00:15 Uhr von --blackjack--
 
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exklusivität hat seinen preis: die fifa konnte nur deswegen ne ordentliche zahl an gelder von sponsoren zusammenkreigen weil sie denen auch exklusvität ihrer marken garantiert haben. nun wie wir sehen stimmt das schon im wahrsten sinne des wortes. acuh wenn ich es übertrieben finde but thats business
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18.01.2006 00:24 Uhr von Troll-Collect
 
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Man sollte angesichts des sich abzeichnenden Abmahnwahs auch in diesem Bereicht die Subventionspraxis überprüfen.
Es geht nicht an, daß die WM einerseits mit zig Milliarden subventioniert wird, andererseits die Fifa örtlichen Handwerkern und Geschäften wegen teils aus Unkenntnis entstandenen Kleinigkeiten die Advokaten an die Gurgel schickt. Angeblich sollte doch die örtliche Wirtschaft von der Veranstaltung profitieren?
Wenn schon so kleinlich mit dem Markenrecht gewuchert wird (man beachte hierzu auch die Ausführungen von no_trespassing) sollen sie gefälligts die Veranstaltung (incl. Stadienbau) selber finanzieren.
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18.01.2006 13:12 Uhr von George Taylor
 
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hmmm Hab´ hier mal ´ne interessante Broschüre gefunden.

Ist irgendwie alles wachsweich...

siehe: http://www.lov-ww.com/...


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