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Borna: Rechtsextreme planen Wallfahrtsort für Holocaust-Leugner

Es verdichten sich die Hinweise, dass die rechtsextreme Vereinigung "Gedächtnisstätte" einen Wallfahrtsort für Holocaust-Leugner in Borna plant. Dies gehe aus Dokumenten hervor, die der LVZ vorliegen, so die "Leipziger Volkszeitung" am Montag.

Wie die Zeitung berichtet, ist mit Wieland Körner eine weitere umstrittene Person in das Vorhaben des Vereins verwickelt. Der Herausgeber vom Faksimile-Verlag stand erst vor kurzem wegen Volksverhetzung vor Gericht.


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WebReporter: ciaoextra
Quelle: www.lvz-online.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2006 19:23 Uhr von Kneißl
 
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unglaublich: Mir stellt sich bei solchen Meldungen immer wieder die Frage, warum sich Städte und Gemeinden immer wieder vor den Braunen Karren spannen lassen und solche Vorhaben nicht schon im Keim ersticken.

Ich denke da nur an die bürokratischen Hürden, die Otto-Normalverbraucher bewältigen muß, wenn er ein Häuschen bauen oder einen kleinen Laden eröffnen möchte.
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17.01.2006 09:01 Uhr von wbros
 
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Alt - wichtige Fakten fehlen. Tja - diese Meldung ist hornalt, die kam in der LVZ bereits Anfang Dezember.
Um den Entrüstungsfaktor noch zu erheben:
Wer baut das 20 m hohe Kreuz (oder warens sogar 25m?) - die Firma des Oberbürgermeisters.
Ein Schelm wer böses dabei denkt. Er hat sich sogar im Bauausschuss zurückgehalten und nicht abgestimmt - aus Gewissensgründen. Die übrigen Mitglieder wollen nichts von den Absichten gewusst haben.
Klar, es ist ja schon schön, wenn 250k€ in die Stadt fließen, aber warum wurde da nicht nachgefragt? Der Vorwand "für Russlanddeutsche" war so offensichtlich vorgeschoben (in der ganzen Region gab es kaum Ansiedlungen solcher, auch historisch ist fast nichts verbürgt) das man hier schon fast Absicht der Räte vermuten könnte. Ich erwähne nur "Kölner Klüngel".

Als der Regierungspräsident von Leipzig die Landrätin und den OB zum Rapport holen wollte, war letzterer in einem "lange geplanten" Urlaub - diese Dringlichkeitssitzung musste um eine Woche verschoben werden.
Zwischenzeitlich gab es (am 16. Dezember) eine Demonstration gegen den Umbau des Grundstücks. Mit Minister, Regierungspräsident und Landrätin.
Die Baugenehmigung wurde ausgesetzt und wahrscheinlich wird die rechtsradikale Stiftung sich jetzt den Weg freiklagen.
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18.01.2006 00:55 Uhr von exekutive
 
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mutantentreff: kein kommentar
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18.01.2006 08:54 Uhr von zenon
 
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Wow: Da bin ich sprachlos aufgrund solcher Dreistigkeit....

Jetzt weiß ich wieder was ich dazu sagen wollte: solche Arschlöcher!

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